Das Heft Nr. 3 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ präsentiert Ergebnisse der osteoarchäologischen Untersuchungen auf dem Areal der im Laufe des späten Mittelalters aufgegebenen Siedlung Balhorn bei Paderborn. Dort stießen die Archäologen bei ihren Ausgrabungen auch auf ca. 24.000 Tierknochen. Auf Anfrage der Archäologen führte der GD NRW eine osteoarchäologische Analyse der Nutz- und Wildtiervergesellschaftung von der römischen Kaiserzeit bis ins späte Mittelalter durch. Aus der taxonomisch-numerischen Knochenanalyse konnte die Nutzung der Tiere im Laufe des benannten Zeitraumes geklärt werden. Hieraus lassen sich die damalige wirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Haustierrassen und die ökonomischen Strategien ihrer Besitzer (Schlachten, Essen, Zucht) ablesen. [2017. 36 S., 74 Abb., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 2 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ gibt einen Überblick über Anwendungsmöglichkeiten der Computertomographie in der Paläontologie. Die Beispiele reichen von der einfachen Bildgebung (Oberflächen-, Volumen-Darstellungen) über multiplanare virtuelle Schnitte, Erhebung von 2D- und 3D-Daten (Quantifizierung von Volumen), Finite-Elemente-Analysen, Auftriebsberechnungen, 3D-Drucken, taphonomischen Studien bis hin zur Rekonstruktion von Sinnesleistungen ausgestorbener Organismen. Vor- und Nachteile der Methode werden diskutiert und es wird auf weiterführende Quellen verwiesen. [2016. 19 S., 9 Abb., ISSN 2510-1331]
Der Band Nr. 4 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ behandelt im ersten Teil die Stratigraphie und Tektonik des Pliozäns, im zweiten Teil die Probleme des Pleistozäns. [1959. 412 S., 131 Abb., 70 Tab., 35 Taf.]
Das Heft Nr. 16 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet detaillierte textliche Beschreibungen der 55 ausgewiesenen hydrogeologischen Teilräume in Nordrhein-Westfalen. Diese wurden nach fachlich abgestimmten Kriterien innerhalb NRWs zu hydrogeologischen Räumen und diese wiederum zu hydrogeologischen Großräumen aggregiert. [2007. 49 S., 53 Abb.; ISSN 1430-5267]
Der WFS zeigt die Standorteigenschaften für Waldstandorte in NRW im Maßstab 1 : 50.000. Es werden der Gesamtwasserhaushalt und die natürliche Nährstoffversorgung der Standorte dargestellt. Es handelt sich um eine Auswertung der Bodenkarte von NRW 1 : 50.000 in Verbindung mit Klimadaten des Klimaatlas von NRW (1981-2010, LANUK NRW, DWD) und Reliefdaten (DGM10, Geobasis NRW). Dabei werden alle Bodenflächen unabhängig von ihrer aktuellen Nutzung als Waldstandorte oder potentielle Waldstandorte gleich behandelt.
Das Heft Nr. 7 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Landesamt Nordrhein-Westfalen“ beschreibt die urban-industriell veränderten Böden in Oberhausen-Brücktorviertel. In den Jahren 1991 und 1992 fanden dort Bodenuntersuchungen statt, die Aussagen zu Stoffbestand, Eigenschaften und räumlicher Verbreitung der anthropogen veränderten Böden und Oberflächen zulassen. [2000. 127 S., 24 Abb., 17 Tab., 6 Kt.; ISSN 1430-5267]
Der Datensatz zeigt die Standorteigenschaften für Waldstandorte in NRW im Maßstab 1 : 50.000. Es werden der Gesamtwasserhaushalt und die natürliche Nährstoffversorgung der Standorte dargestellt. Es handelt sich um eine Auswertung der Bodenkarte von NRW 1 : 50.000 in Verbindung mit Klimadaten des Klimaatlas von NRW (1981-2010, LANUK NRW, DWD) und Reliefdaten (DGM10, Geobasis NRW). Dabei werden alle Bodenflächen unabhängig von ihrer aktuellen Nutzung als Waldstandorte oder potentielle Waldstandorte gleich behandelt.
Die wissenschaftlich fundierte bodenkundliche Kartierung (Bodeninventur) mit der Herausgabe von Bodenkarten ist die wichtigste Grundlage für Bodennutzung, Bodenschutz und bodenkundliche Forschung. Hier handelt es sich um nach bodenkundlichen Gesichtspunkten interpretierte Flächendaten der Bodenschätzung zur Verbreitung und zu den Eigenschaften der Böden (nur landwirtschaftliche Flächen). Die Durchführung der landwirtschaftlichen Bodenschätzung erfolgte ab 1934 (nach dem Bodenschätzungsgesetz vom 16. Oktober 1934) nach wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen, gesondert für Acker und Grünland. Grundlage bildet die Ermittlung der Bodenart im Gelände, die für Acker in neun, für Grünland in fünf Gruppen eingeteilt wird. Für jede landwirtschaftlich nutzbare Bodenfläche Deutschlands erfolgte nach einheitlichem Schätzungsrahmen eine genaue Kennzeichnung des Bodens nach seiner Beschaffenheit aufgrund bodenkundlicher Kriterien und eine Bewertung der Ertragsfähigkeit nach einer Reinertragsverhältniszahl. Die Bodenkarte 1 : 5 000 auf Grundlage der Bodenschätzung liegt annähernd flächendeckend für die landwirtschaftlichen Nutzflächen von Nordrhein-Westfalen vor. Die Kartenblätter beinhalten Angaben zur Ertragskraft der Flächen (Wertzahlen der Bodenschätzung) sowie Angaben zum Bodentyp und zum geologischen Ausgangsgestein. Dem Kartenwerk liegen keine Geländearbeiten des GD NRW zugrunde, sondern es handelt sich überwiegend um die bodenkundliche Interpretation der Reichsbodenschätzung. Diese großmaßstäbigen Bodenkarten werden in der Regel als Plot auf der Grundlage der Grundriss- oder Normalausgabe der DGK 5 über die Bezirksregierung Köln/Abt. 7 Geobasis NRW sowie die Vermessung- und Katasterämter der Stadt- und Kreisverwaltungen vertrieben.
Der Datensatz ist für das INSPIRE-Thema Geologie (Anwendungsschema Geophysik) aufbereitet und umfasst die Lage der geoelektrischen Erkundungen, die für die geowissenschaftliche Landesaufnahme in den Jahren 1980 bis 2005 durchgeführt wurden. Vermerkt sind die Schusspunkte aus den Untersuchungen, außerdem die Messgebiete des geoelektrischen Widerstandes als umhüllende Flächen. Die Messergebnisse wurden in der Auswertung unterschiedlichen Petrographien zugeordnet. Die Berichte wurden dem Archiv des Geologischen Dienstes NRW zugeführt, die Signaturen der Archivarien sind den Untersuchungsgebieten beigefügt.
Der Datensatz zeigt die Standorteigenschaften für landwirtschaftlich genutzte Standorte in NRW im Maßstab 1 : 50.000. Es wird der Gesamtwasserhaushalt der Standorte, differenziert nach Acker- und Grünlandnutzung, dargestellt. Abgeleitet vom Gesamtwasserhaushalt wird die Dürreempfindlichkeit der landwirtschaftlich genutzten Standorte dargestellt. Es handelt sich um eine Auswertung der Bodenkarte von NRW 1 : 50.000 in Verbindung mit Klimadaten des Klimaatlas von NRW (1981-2010, LANUK NRW, DWD), Reliefdaten (DGM10, Geobasis NRW) sowie ATKIS-Nutzungsdaten (Geobasis NRW). Dabei werden alle Bodenflächen unabhängig von ihrer aktuellen landwirtschaftlichen Nutzung als Acker- und Grünlandstandorte gleich behandelt.