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since 01.01.1993 , current actuality unknown
Der Tätigkeitsbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Erhaltung forstlicher Genressourcen" wurde bis 1997 alle 2 Jahre veröffentlicht. Nunmehr erfolgt die Veröffentlichung alle 4 Jahre. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe erstellte in den Jahren 1985 bis 1987 ein Konzept zur Erhaltung forstlicher Genressourcen. Die Initiative wurde durch die Entschließung des Bundesrates vom 13. Februar 1985 über Maßnahmen zur Erhaltung der genetischen Vielfalt der Waldbaumarten sowie durch den Beschluss der Bundesregierung vom 24. Juli 1985 über die Fortschreibung des Aktionsprogramms "Rettet den Wald" ausgelöst. Das Konzept wurde zu einer richtungsweisenden Grundlage für alle forstlichen Erhaltungsmaßnahmen in Deutschland. Der Tätigkeitsbericht gliedert sich -in einen Textteil, in dem die einzelnen Bundesländer ihre durchgeführten Maßnahmen und ihre geplanten Maßnahmen darlegen und -in einen Tabellenteil, in dem Baum- und Strauchartenlisten, Bearbeitungsnachweise, summarische Zusammenfassung nach Baum- und Straucharten (Erhaltungsmaßnahmen im Wald bzw. im freien Gelände, Ernte und Lagerung von Erhaltungsmaterial, Vermehrung zur Erhaltung, Untersuchung von Erhaltungsobjekten), Aktivitäten von Bund und Ländern 1998-2000 nach Baum- und Straucharten getrennt, Sachstandsbericht als Zusammenstellung für den Zeitraum bis 31.12.2000 (summarische Zusammenfassung nach Baum- und Straucharten, Aktivitäten von Bund und Ländern für den Zeitraum bis 31.12.2000 nach Baum- und Straucharten getrennt dargestellt werden. Im Text der einzelnen Bundesländer wird auf durchgeführte Forschungsprojekte, die Evaluierung seltener Baumarten, Aufbau von Samenplantagen, in situ-Maßnahmen, ex situ-Maßnahmen und in vitro-Maßnahmen eingegangen. Desweiteren werden die geplanten Maßnahmen (in-situ, ex-situ, Forschung usw.) kurz vorgestellt.
Allgemeine Informationen über FISF: Im Laufe des Jahres 2003 wurde der Bereich Forstwirtschaft aus dem DIM (Daten- und Informationssystem des MUNLV) ausgegliedert und wird seither als separates Fachinformationssystem Forstwirtschaft (FISF) weitergeführt. Die entscheidungsrelevanten Daten werden in regelmäßigen Abständen von den Datenführenden Stellen an das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW (LDS) übermittelt. Dort, wo die Möglichkeit besteht, wird auf die Fachdatensammlungen der datenführenden Stellen unmittelbar zugegriffen. Das LDS stellt die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für den Betrieb des FISF zur Verfügung. Es speichert die Daten - soweit erforderlich - in die Datenbank ein und ist verantwortlich für die Steuerung des Betriebsablaufs. Folgende Anwendungen sind im Fachinformationssystem Forstwirtschaft (FISF) enthalten: - Waldschadenserhebung - Rohholzstatistik - Holzeinschlagursachen
Fragen der Anpassung an die Folgen des Klimawandels in der Forstwirtschaft erhalten in Zeiten der Sturmschadensbewältigung nach Orkan Kyrill neue Aktualität. Schon heute sind zwei Grundphänomene des Klimawandels in den Wäldern Nordrhein-Westfalens erkennbar: 1. Baumarten, die hohe Ansprüche an den Faktor Wärme haben und in den Niederungsgebieten recht gut wachsen, fruktifizieren und verjüngen sich jetzt auch erfolgreich natürlich und können so ihr Verbreitungsgebiet ausweiten. Beispiele sind u.a. Robinie (Robinia pseudacacia) und Esskastanie (Castanea sativa). 2. Baumarten, die an kühl-feuchte Standortbedingungen angepasst sind (z.B. Fichte, Picea abies) können durch eine Klimaerwärmung in ihrer Vitalität beeinträchtigt und anfälliger gegenüber verschiedensten Stressoren werden. Dies gilt insbesondere auf sogenannten Grenzstandorten. Solche Auswirkungen können bei den Überlegungen zur Baumartenwahl für die Wiederaufforstung der Sturmschadensflächen nicht außer Acht bleiben. Lesen Sie Näheres in der Arbeit von Herrn Dr. Norbert Asche auf den Internetseiten des Landesbetriebes Wald und Hol NRW
Das Versuchsflächenverzeichnis zum Ökologischen Waldbau beinhaltet Daten zu allen forstlich wichtigen Versuchsflächen in Nordrhein-Westfalen, die von verschiedensten Dezernaten der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten, von Forstbehörden, von forstlichen Versuchsanstalten und anderen Versuchsanstellern angelegt worden sind und betreut werden. Dieses Versuchsflächenverzeichnis wird im Auftrag des MUNLV geführt.
Alle in Nordrhein-Westfalen eingerichteten Naturwaldzellen sind in diesem Verzeichnis mit laufender Nummer, Name, Forstamt, Gemeinde, Besitzart, Größe und Kurzbeschreibung erfaßt.
Waldinfo.NRW ist ein kartenbasiertes Informationssystem mit dem Schwerpunkt auf Themen zum Wald in Nordrhein-Westfalen. Dies beinhaltet in erster Linie digitale Karten zu verschiedenen Aspekten der Wälder, der Waldbewirtschaftung und der Nutzung der Wälder durch die Öffentlichkeit. Die Themenbereiche der verschiedenen Karten reichen von Waldbedeckung und Waldökologie über Waldbewirtschaftung und Waldnaturschutz bis zu Freizeitnutzung, Gefahrenabwehr und Forstverwaltung. Dabe verwendet Waldinfo.NRW die bereits aufbereiteten Informationen aus den verschiedenen Fachinformationssytemen und bündelt die Themen zum Wald in dieser Anwendung. Das Portal verweist auch auf besonders wichtige Fachpublikationen der Landesforstverwaltung und weiterführende Internetseiten der Landesverwaltung.
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since 01.01.1995 , current actuality unknown
Die Daten der Landeswaldinventur 1995-1999 werden in verschiedenen MS-Access-Datenbanken gespeichert. Zur Beschleunigung von Abfragen und Berichten wurde einmalig eine Vorauswertung der Daten vorgenommen und die gewonnenen Ergebnisse ebenfalls in Access-Datenbanken abgelegt. Weiterhin werden unter MS-Access Berichte, Diagramme und Statistiken realisiert. In den Datenbanken werden alle im Gelände mittels Erfassungsbögen aufgenommenen Daten zu den einzelnen Stichprobenpunkten zusammengestellt. Die Eingabe erfolgt über umfangreiche Schlüssellisten Die Aufnahmedaten werden durch Daten aus Drittquellen und durch berechnete Variablen ergänzt. Die Berechnungen erfolgten mittels Programm der Betriebsinventur des Landes Baden-Württemberg Folgende Datensammlungen stehen zur Verfügung: 1. Primärdaten - Inventurdaten - Lage- und Standortdaten - Schlüsselverzeichnis 2. Sekundärdaten und Berichte - Baumartengruppen (9 Gruppen) - Altersklassen der Bäume (0-20, 21-40,... , >140 Jahre) - BHD-Stufen - Baumartenmischungen - Waldfläche der Auswerteeinheiten - Dendrometrische Kennwerte des Hauptbestandes (z.B. BHD, Höhe) - Gesamtvorrat einschließlich Nebenbestand - Nutzungspotenzial Die Auswertung der Daten erfolgt mittels Aggregierung durch Access-Abfragen und -berichte. Die Standardauswertungen werden für die jeweiligen Forstämter oder das Land NRW ausgeführt. Über die Standard-Raumeinheiten hinaus sind bei Bedarf sehr flexible andere Raumbezüge möglich. Für die Berechnung der Einzelbaumdaten wurde das Programm der Betriebsinventur Baden-Württemberg der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg verwendet, für alle übrigen Berechnungen ausschließlich Access.
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since 01.01.1970 , current actuality unknown
In der Schriftenreihe des LÖLF wurden Kurzbeschreibungen der ausgewiesenen Naturwaldzellen sowie Ergebnisberichte zu Studien in Naturwaldzellen veröffentlicht. Diese sind unter dem Titel Naturwaldzellen I bis V erschienen. Der Band Naturwaldzellen V enthält die bis 1990 eingegangenen Nachträge.