BORIS-NRW ist das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte über den Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen. Ein Bodenrichtwert ist ein vorwiegend aus Kaufpreisen ermittelter durchschnittlicher Bodenwert je Quadratmeter für ein Gebiet mit im wesentlichen gleichen wertbestimmenden Merkmalen wie z.B. Entwicklungszustand, Art und Maß der baulichen Nutzung sowie Zuschnitt; er ist bezogen auf ein baureifes Grundstück, dessen Eigenschaften für das Gebiet typisch sind (so genanntes Richtwertgrundstück). Bodenrichtwerte beziehen sich grundsätzlich auf unbebaute Grundstücke. Der Bodenrichtwert ist kein Verkehrswert. Abweichungen des zu bewertenden Grundstücks in den wertbestimmenden Eigenschaften wie z.B. Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Erschließungszustand und Grundstücksgestaltung bewirken Abweichungen seines Verkehrswertes vom Bodenrichtwert.
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since 01.09.2000 , current actuality unknown
Das zentrale Geodatenmanagement übernimmt Koordinierungsfunktionen für den Einsatz geographischer Informationssysteme und zugehöriger Geobasis- und Geofachdaten im Umweltressort Mecklenburg-Vorpommern, z.B.: - Beschaffung und ressortgebundene Verteilung von Geobasisdaten des Landesvermessungsamtes Mecklenburg-Vorpommern - Organisation und Pflege eines zentralen Geodatenpools - Bearbeitung bzw. Koordinierung von Datenanfragen - Bedarfsanpassung der GIS-Software
Mit dem Bodenrichtwertinformationssystem Thüringen (BORIS-TH) werden alle ab dem Stichtag 31.12.2008 durch die Gutachterausschüsse fur Grundstückswerte ermittelten Bodenrichtwerte veröffentlicht. BORIS-TH ist Teil der Geodateninfrastruktur in Thüringen und dient zur Bereitstellung aller im amtlichen digitalen Führungssystem verfügbaren Bodenrichtwerte im Internet.
Die aktuelle Liegenschaftskarte des Kreises Herford ist der darstellende Teil des in ALKIS (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem) geführten Katasternachweises. Diese Anwendung enthält die Layer Topographie, Beschriftung, Punkte, Flurstücke, Gebäude, Gebietsgrenzen und die Nutzung. Liegenschaften setzen sich aus Flurstücken und Gebäuden zusammen. Eine Liegenschaftskarte bietet eine maßstäbliche Darstellung der Flurstücke.
Die Anwendung zur krisensicheren Geobasisdaten-Bereitstellung (KriSiGEO) eignet sich durch eine mögliche Offline-Verfügbarkeit besonders für Aufgaben in Krisen, bei denen Strom- und Leitungsnetzausfälle vorliegen („Blackout“). Auf der Basis eines leicht bedienbaren Geoinformationssystems (QGIS) können Geodaten zur Visualisierung und Analyse eingesetzt werden. Die bereitgestellten Daten zur KriSiGEO liegen innerhalb von Nordrhein-Westfalen vollständig und außerhalb im Saum von 50 km mit eingeschränkten Inhalten vor. Stand 9/2024
Mit LiKa-Online können Auszüge aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS), sowie die Vermessungsrisse (ANS) über das Internet und über das Landesverwaltungsnetz (LVN) abgerufen werden. LiKa-Online eignet sich bei regelmäßigem Bedarf an Auszügen aus dem Liegenschaftskataster vor allem für die Erledigung von Arbeitsaufgaben mit Flurstücks- oder Grundstücksbezug. Der Zugang zu LiKa-Online ist kennwortgeschützt. Die Registrierung für LiKa-Online erfolgt in drei Schritten: Zunächst muss der Nutzer ein Antragsformular, das auch online abrufbar ist, ausfüllen und mit Unterschrift an die LGB senden. Nach Prüfung der Nutzungsberechtigung werden dann die Zugangsdaten mitgeteilt.
Das Onlineportal „Gefährdungspotenziale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen“ (Behördenversion) ermöglicht berechtigten öffentlichen Stellen grundstücksscharfe Erstinformationen über bergbaulich oder geologisch bedingte Gefährdungspotenziale einzuholen. Zugangsberechtigte erhalten die Möglichkeit, neue Schadensfälle wie Tagesbrüche oder Erdfälle online zu melden. Das Onlineportal soll helfen, gezielter und frühzeitiger zu erkennen, wann eine gesetzlich geforderte Beteiligung des Geologischen Dienstes NRW - Landesbetrieb - und/oder der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW, in Planungs- oder Genehmigungsverfahren notwendig ist. Es ersetzt jedoch nicht die gesetzlich geforderte Beteiligung.
Das Onlineportal „Geothermie in NRW – Standortcheck“ gibt Auskunft über die Untergrundverhältnisse in Nordrhein-Westfalen zur Planung geothermischer Anlagen. Der Standortcheck liefert Informationen zu geothermischen Potenzialen des oberflächennahen, mitteltiefen und tiefen Untergrundes sowie weitere relevante Daten für die Vorplanung. 10.000 prognostische geologische Schichtverzeichnisse sowie an Bohrkernen ermittelte Wärmeleitfähigkeiten erlauben es, Erdwärmesonden bis in 1.000 Meter Tiefe zu bemessen. Darüber hinaus ermöglicht ein Planungstool die Berechnung der am jeweiligen Standort benötigten Sondenlänge. Bei geplanten Geothermievorhaben, die höhere Temperaturen benötigen, gibt das Onlineportal bis in mehr als 5.000 Meter Tiefe Auskunft über die Verbreitung, Tiefenlage und Mächtigkeiten von Kalksteinschichten. „Geothermie in NRW – Standortcheck“ befindet sich im Aufbau und deckt hinsichtlich der mitteltiefen und tiefen Geothermie derzeit noch nicht die gesamte Landesfläche von Nordrhein-Westfalen ab.