Im Rahmen des Projektes „Sedimentologie und Makrobenthos der Nordergründe und der Außenjade (Nordsee) 1970“ wurde in der inneren deutschen Bucht zwei Varianten des Küstensandes – Nordergründe und Außenjade- unter anderem faunistisch-ögologisch untersucht. Dazu wurden 50 VAN VEEN-Greiferproben aus dem Eulitoralen genommen.
Die vorliegende Arbeit bezweckt eine ökologische Analyse der Amphipodenfauna der Unter- und Außenelbegebietes. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt also im Gebiet der Brackwasserregion. Untersuchungen beziehen sich auf die Besiedlung des Bodens und der Tonnen der tieferen Fahrrinne. Alle qualitativen Bodenfänge sind mit Hilfe des 1/5 qm fassenden VAN-FEEN-Bodengreifer durchgeführt; Teilweise auch kleinere Greifer 1/10 bis 1/20 qm; Bei Tonnenbewuchs konnten die Tiere direkt abgesammelt werden.
Schifffahrt Anfang Juli 1871: Beprobung durch Dredgsche Route: Nordwärts von Borkum und Juist bis ostwärts steuernd über Helgoland und zwischen Helgoland und Spiekeroog nächsten gelegenen Tiefe nach Norderney zurück. „Am ergiebigsten zeigte auf dieser Fahrt liegende Austerngrund.“ Insgesamt werden in diesem Bericht 100 Arten beschrieben.
Im Rahmen des Projektes „Seemoos und seine Fischerei an der deutschen Küste II die Seemoosfischerei an der Küste von Ostfriesland 1910“ wurde an der deutschen Nordseeküste der Seemoosbestand untersucht. In der Datenbank DBKüstenbiologie befinden sich die georeferenzierten Karten mit der Lage der Seemoosbänke an der ostfriesischen Küste (Jade; Ostriesische Inseln; Ems).
Das Wattgebiet wurde im März bis Oktober 1971 zwischen Harlesiel und Neuharlingersiel (Kreis Wittmund, Ostfriesland) biologisch untersucht. An vier Standorten, die sich deutlich in Lage und Aussehen unterscheiden; wurde die Faunenzusammensetzung untersucht. Aus jeder der etwa 15 m² großen Untersuchungsflächen wurde monatlich eine Bodenprobe entnommen;
In den Jahren 1967 und 1968 erfolgten in der Wesermündung chemische und biologische Untersuchungen, die der Beweissicherung im Zusammenhang mit Indurstrieansiedlung dienen sollen. Die biologischen Bestandsaufnahmen erfassten das Schöpfplankton, das Netzplankton und das Makrobenthos. Hier werden zunächst die qualitativen Ergebnisse der Untersuchung des Schöpfplanktons vorgelegt.
Im Sommer 1956 wurde das Solthörner Watt vor der Butjadinger Küste von Eckwarderhörne bis zum Strandbad Tossens biologisch untersucht, um anhand der Ergebnisse ein Bild des Wattbodens und seiner Veränderungen entwerfen zu können. Hierzu wurden 190 Stationen eingemessen und qualitativ – zum Teil auch quantitativ – auf ihre Besiedlung untersucht.
Diese Arbeit schließt eine Reihe von biologisch-sedimentologischen Untersuchungen ab, die C. D. MÜLLER im Jahre 1954 begonnen hat und die den landnahen Streifen der gesamten Wurster Küste erfassen. 1965 wurde der nördlichste Teil von Spieka bis Arensch untersucht. 397 Stationen; 12 Stationen exakte quantitative Siebproben von Makrozoobenthos;
„Die vorliegende Arbeit soll ein weiterer Beitrag zur Klärung der komplexen Wechselbeziehungen innerhalb des Lebensraumes „Watt“ sein. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Erfassung des Faunenbestandes der marinen Watten im Mündungsbereich der Elbe. Die Ausdehnung auf einen Zeitraum von 7 Jahren sollte genaueren Einblick in die Wirksamkeit einzelner Faktoren und unterschiedlicher Faktorenkombinationen ermöglichen, die Einfluss auf die Zusammensetzung der Fauna nehmen.“
Im Rahmen des Projektes „Fauna und Fazies einer Sandplate (Mellum Bank, Nordsee“ wurden in den Jahren 1971 und 1972 an 35 Stationen der Mellum Bank die Endofauna sowie die primären und bioturbaten Gefüge quantitativ untersucht.