Seit einigen Jahren werden im ostfriesischen Watt mit zunehmender Häufigkeit anaerobe Flecken auf der Sedimentoberfläche beobachtet. Ihre Größe und die Erscheinungsform sind vielfältig. Ein Typus tritt im Zusammenhang mit sommerlichen Grünalgenwucherungen auf. Er kann, vor allem nach Verrottung der Algenmatten im Herbst, besonders großflächige Ausmaße annehmen, in Extremfällen bis zu Größenordnungen von Quadratkilometern. Diese durch Algen verursachten anaeroben Sedimentoberflächen scheinen aber relativ rasch wieder reoxidiert zu werden. Erheblich langlebiger und z.T. auch den Winter überdauernd sind die unabhängig von Algen entstandenen Typen schwarzer Flecken. Sie finden sich bevorzugt in Sand- und Mischwatten, ihre Größenordnung reicht von kleinflächigen Stellen (wenige cm² bis dm²) in Mulden und Rippeltälern bis zu Flächen von einem oder mehreren Quadratmetern. Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse einer ersten Untersuchung solcher anaerober Flecken dar und diskutiert die möglichen Ursachen und Auswirkungen.
Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat das NTv2-Transformationsgitter BWTA2017 über eine Ausgleichung nach vermittelnden Beobachtungen aus mehr als 448.000 qualitätsgesicherten Passpunkten zur Überführung der amtlichen Geobasisdaten des Liegenschaftskatasters (ALKIS®) nach ETRS89/UTM berechnet. Dieses Transformationsgitter BWTA2017 wird darüber hinaus zur Überführung von Geofachdaten von Gauß-Krüger-Koordinatensystem nach ETRS89/UTM kostenfrei bereitgestellt. Die Verwendung des Transformationsgitters BWTA2017 zur Überführung von Geofachdaten gewährleistet einen bestmöglichen Erhalt der Kantenidentität mit dem überführten Liegenschaftskataster (ALKIS®). BWTA2017 besteht aus ca. 24,5 Mio. Punkten mit einer Gitterweite von ca. 50 m. Es hat eine Ausdehnung von 7° 29‘ bis 10° 31‘ östlicher Länge und von 47° 30‘ bis 49° 50‘ 15'' nördlicher Breite. Es deckt damit das gesamte Gebiet von Baden-Württemberg ab. Das LGL weist ausdrücklich darauf hin, dass BWTA2017 nur zur Transformation von Punkten innerhalb der Landesgrenze von Baden-Württemberg verwendet werden darf. Außerhalb der Landesgrenze ist aufgrund von Extrapolationen mit erheblichen Abweichungen in den Koordinaten zu rechnen.
Temporal reference of content:
since 01.01.1990 , current actuality unknown
Das Dezernat 41.1 der LÖBF führt auf Versuchs- und Beobachtungsflächen Untersuchungen mit unterschiedlichen waldbaulichen Gesichtspunkten durch: - Versuche zur Bestandsbegründung (Erst- u. Wiederaufforstung) - Versuche zur Jungbestandspflege - Vorratspflege in Form von Durchforstung in Rein- und Mischbeständen - Überführung von Altersklassenwälder in Wälder mit Dauerwaldstrukturen - Versuche zur Naturverjüngung - Waldumbau, Buchen-Voranbauten und Buchen-Voraussaaten - Nutzung von Häher-Eichen - Dokumentation der Sukzession nach Fichtenwindwurf - Einbeziehung sukzessionaler Begleitbaumarten in die waldbauliche Praxis - Versuche zum Wildverbiss - Überführung/Umwandlung von Eichen-Niederwald Die Auswertung und Dokumentation der Versuche zum ökologischen Waldbau erfolgt, tlw. mit Unterstützung der jeweiligen unteren Forstbehörde, stetig. Die Untersuchungsflächen werden in einem forstlichen Versuchsflächenverzeichnis für das Land NRW verwaltet. Hier sind die Versuchsflächen mit Lagebeschreibung, Bestand, Fläche und Jahr der Anlage in Rubriken untergliedert. Maßnahmen und die Neueinrichtung von Versuchsflächen werden jährlich im Arbeitsplan des Dezernates 41 der LÖBF festgelegt.
Download des NRW-Datenbestands SAPOS Geodätischer Postprocessing Positionierungs-Service (GPPS) als Atom-Feed. Der Satellitenpositionierungsdienst der deutschen Landesvermessung SAPOS bietet den flächendeckenden Zugang zum amtlichen Raumbezug durch zentimetergenaue Positionierung über GNSS (Globale Navigationssatelliten-Systeme) im Bezugssystem ETRS89. SAPOS basiert auf einem Netz von Referenzstationen, die permanent Satellitensignale des amerikanischen GPS, des russischen GLONASS, des europäischen Galileo und des chinesischen Navigationssystems Beidou auswerten. Der Geodätische Postprocessing Positionierungsservice GPPS stellt die Beobachtungsdaten der Referenzstationen für nachträgliche Auswertungen zur Verfügung. Die Daten liegen im herstellerunabhängigen Receiver Independent Exchange Format (RINEX) zum Abruf bereit. Durch die Nutzung von SAPOS-GPPS werden Lagegenauigkeiten von 1 cm und besser und Höhengenauigkeiten von 1 bis 2 cm erreicht. Anwendungsbereiche sind z.B. die Grundlagen- und Ingenieurvermessung.
Nutzungsbedingungen: Es gelten die durch den IT-Planungsrat im Datenportal für Deutschland (GovData) veröffentlichten einheitlichen Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Zero“ (https://www.govdata.de/dl-de/zero-2-0). Jede Nutzung ist ohne Einschränkungen oder Bedingungen zulässig. Eine Haftung für die zur Verfügung gestellten Daten und Dienste wird ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für deren Aktualität, Richtigkeit, Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit sowie die Kompatibilität und Interoperabilität mit den Systemen des Nutzers. Vom Haftungsausschluss ausgenommen sind gesetzliche Schadensersatzansprüche für eine Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit sowie die gesetzliche Haftung für sonstige Schäden, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
In der Zeit von Anfang Juni bis Mitte November 1988 wurde in 2-wöchigem Rhythmus der Küstennahbereich zwischen Ems und Elbe beprobt. Beobachtet wurden dabei die Abundanzen verschiedener Plankton-Organismen, insbesondere der Flagellaten-Gattungen Phaeocystis, Dinophysis und Chrysochromulina sowie die physikalisch-chemischen Parameter Wassertemperatur, Salzgehalt, Chlorophyll, Seston und Nährsalze. From June till November 1988 a plankton investigation was carried out along the coast of Lower Saxony (German Bright). Every two weeks samples were taken at 10 positions between the Ems and the Elbe. The occurrence of bloom forming and toxic plankton organisms, especially Phaeocystis, Chrysochromulina and Dinophysis was examined. Furthermore water temperature, salinity, seston, chlorophyll and nutrients ere measured.
Die Sentinel-2 Satelliten liefern Aufnahmen im sichtbaren und infraroten Spektrum. Ihre 13 Kanäle sind für die Beobachtung der Landoberflächen optimiert. Die hohe Auflösung von bis zu 10m und die Abtastbreite von 290 km sind ideal, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. Alle Daten sind kostenfrei zugänglich. Das Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen Mecklenburg Vorpommern erstellt auf der Datengrundlage der Sentinel-2 Satelliten Digitale OrthoPhoto (DOP) Mosaike von Mecklenburg Vorpommern. Je nach Datenlage wird ein Mosaik für jeden Monat angestrebt. Dazu werden wenn nötig auch teilweise Bilder des Vormonats benutzt. Diese Mosaike werden als RGB und CIR Bilder angeboten. Dieser Downloaddienst stellt diese Sentinel2 Satellitenbildmosaike mit einer Bodenauflösung von 10 m über einen Atom-Feed bereit.
Ergänzend zur Positionsbestimmung in Echtzeit durch Verwendung des Dienstes HEPS kann das SAPOS-Netz auch zur nachträglichen Auswertung aufgezeichneter GNSS-Messungen verwendet werden (Postprocessing-Verfahren). Dazu können registrierte Nutzer im SAPOS-Bayern Webshop Korrektur- und Beobachtungsdaten von den bayerischen SAPOS-Referenzstationen erwerben. Die Abgabe der Daten erfolgt im herstellerunabhängigen Standardformat RINEX. Über den SAPOS-Bayern Webshop stehen die Daten des bayerischen GPPS Dienstes mit einer Taktrate von 1 Sekunde für einen Zeitraum von mindestens 100 Tagen nach der Aufzeichnung zum Online-Abruf zur Verfügung. Originalbeobachtungen der Referenzstationen werden dauerhaft mit einer Taktrate von 30 Sekunden gespeichert und stehen für angemeldete Kunden auf Anfrage zur Verfügung. Mit dem GPPS-Dienst kann bei entsprechend langer Beobachtungszeit eine Genauigkeit von unter 1 cm Lage und 1-2 cm Höhe erreicht werden. Alternativ zur Auswertung mit eigener Software bietet SAPOS-Bayern den Online-Berechnungsdienst GPPS-PrO an. Dieser Dienst ermöglicht eine Online-Berechnung von amtlichen ETRS89-Positionen aus Roverbeobachtungen an. Dazu finden registrierte Nutzer im SAPOS-Bayern Webshop (https://sapos.bayern.de/) die zusätzliche Auswahlmöglichkeit „Online-Berechnung".
Dieser Rasterdatensatz enthält monatlich aktualisierte, nahezu wolkenfreie RGB-Mosaike mit einer Pixelgröße von 10 m für das Bundesland Brandenburg und das Land Berlin. Die Zeitreihe beginnt im Mai 2023. Die einzelnen 8 km x 8 km Kacheln werden automatisiert aus den von der ESA über das Copernicus-Programm bereitgestellten und für visuelle Zwecke generierten, georeferenzierten „True Colour Images“ (TCI, 8-Bit-Echtfarbenbilder, basierend auf Sentinel-2-Daten (Level 2A)) erstellt. Im Anschluss werden sie mittels mitgelieferter Sen2Cor-Wolkenmaske auf geringe Wolkenbedeckung gefiltert. Die Monatskomposite werden aus den jeweils aktuellsten Kacheln zusammengeführt und als Cloud-optimiertes GeoTIFF (COG) inklusive dem jeweiligen Aufnahmedatum der Einzelkacheln bereitgestellt. Die Datensätze eignen sich zur visuellen Analyse und zur langfristigen Beobachtung von Landschaftsveränderungen. Als geodätische Grundlage dient das Koordinatenreferenzsystemen EPSG: 32633.
Die Daten können unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0) genutzt werden. Dabei ist folgender Quellenvermerk anzugeben: "Enthält modifizierte Copernicus Sentinel-2 Daten [Jahr], verarbeitet durch LGB (Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg); dl-de/by-2-0".
Temporal reference of content:
since 01.01.1990 , current actuality unknown
Naturnahe Waldbewirtschaftung orientiert sich an den Entwicklungsmodellen des Naturwaldes mit hohem Selbststeuerungspotential. Diese Modelle müssen mit Hilfe von Beobachtungen und Versuchen aufgestellt und untermauert werden, um sie dann im praktischen Waldbau nutzen zu können. Ohne Eingreifen des Menschen wäre NRW wahrscheinlich auf über 90 % der Fläche mit fast reinem Buchenwald bestanden. Heute sind nur ca. 27 % bewaldet und davon nur ca. 16,5 % mit Buche. Das Laub-/Nadelholzverhältnis beträgt für den gesamtwald 52,7% (Laubbäume) / 47,3 % (Nadelbäume). Ein Ziel im ökologischen Waldbau ist damit die Waldvermehrung durch Erstaufforstung mit Laubwald und der Waldumbau. Angemessene Beimischungen von nutzbringenden Nadelhölzern sind hierbei auch im Sinne der Biodiversität gefragt. Die Auswertungen von Beobachtungen und Versuchen steuern stetig neue Entwicklungen von Leitbildern zu naturnahen Waldbauverfahren bei. Daraus ergeben sich Planungen und Konzepte zu neuen Versuchen im ökologischen Waldbau. Letztendlich steht die Weitergabe der gewonnenen Erkenntnisse an die Forstbehörden und die Beratung bei der Umsetzung von Maßnahmen im Vordergrund.
Dienst bestehend aus Rasterdaten zu spezifischen Lufttemperaturkenntagen wie Sommertage, Heiße Tage, Hitzewellen, Tropennächte, Frosttage und Eistage. Die Daten liegen für fünf Klimanormalperioden (30-jährige Mittelwerte) vor, die einen Beobachtungsbereich von 1951-2020 abdecken, jeweils als mittlere Anzahl Tage/Jahr. Hinzu kommt jeweils ein Layer, bei dem die Änderung der Anzahl der Kenntage von 1991-2020 bezogen auf 1961-1990 dargestellt wird. Außerdem werden auch die Raster der zwei Zukunftszeiträume (2031-2060 und 2071-2100) dargestellt, die jeweils nach den Klimaprojektionen RCP2.6, RCP4.5 und RCP8.5 gegliedert sind. Die Stärke des möglichen Klimasignals wird je RCP-Szenario unterteilt nach dem 15., 50. und dem 85. Perzentil. Es werden absolute Mittelwerte (außer Tropennächte) und das Änderungssignal (Delta-Change) von 2031-2060 und 2071-2100 bezogen auf 1971-2000 dargestellt. Absolute Werte liegen bei den Tropennächten nicht vor. Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Weitere Hinweise des Deutschen Wetterdienstes sind zu beachten: https://www.dwd.de/DE/service/rechtliche_hinweise/rechtliche_hinweise_node.html