Das Heft Nr. 8 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ wurde anlässlich der 5. Internationalen Tagung der Fachsektion Geotopschutz der Deutschen Geologischen Gesellschaft, die vom 16. bis 19. Mai 2001 in Krefeld stattfand, herausgegeben. Das Heft beinhaltet Vortragskurzfassungen und einen Exkursionsführer. [2001. 115 S., 54 Abb., 1 Tab.; ISSN 1430-5267]
Der Datensatz ist für das INSPIRE-Thema Geologie (Anwendungsschema Geophysik) aufbereitet und umfasst die Lage der geoelektrischen Erkundungen, die für die geowissenschaftliche Landesaufnahme in den Jahren 1980 bis 2005 durchgeführt wurden. Vermerkt sind die Schusspunkte aus den Untersuchungen, außerdem die Messgebiete des geoelektrischen Widerstandes als umhüllende Flächen. Die Messergebnisse wurden in der Auswertung unterschiedlichen Petrographien zugeordnet. Die Berichte wurden dem Archiv des Geologischen Dienstes NRW zugeführt, die Signaturen der Archivarien sind den Untersuchungsgebieten beigefügt.
Der Datensatz zeigt die Standorteigenschaften für landwirtschaftlich genutzte Standorte in NRW im Maßstab 1 : 50.000. Es wird der Gesamtwasserhaushalt der Standorte, differenziert nach Acker- und Grünlandnutzung, dargestellt. Abgeleitet vom Gesamtwasserhaushalt wird die Dürreempfindlichkeit der landwirtschaftlich genutzten Standorte dargestellt. Es handelt sich um eine Auswertung der Bodenkarte von NRW 1 : 50.000 in Verbindung mit Klimadaten des Klimaatlas von NRW (1981-2010, LANUK NRW, DWD), Reliefdaten (DGM10, Geobasis NRW) sowie ATKIS-Nutzungsdaten (Geobasis NRW). Dabei werden alle Bodenflächen unabhängig von ihrer aktuellen landwirtschaftlichen Nutzung als Acker- und Grünlandstandorte gleich behandelt.
Die wissenschaftlich fundierte bodenkundliche Kartierung (Bodeninventur) mit der Herausgabe von Bodenkarten ist die wichtigste Grundlage für Bodennutzung, Bodenschutz und bodenkundliche Forschung. Hier handelt es sich um nach bodenkundlichen Gesichtspunkten interpretierte Flächendaten der Bodenschätzung zur Verbreitung und zu den Eigenschaften der Böden (nur landwirtschaftliche Flächen). Die Durchführung der landwirtschaftlichen Bodenschätzung erfolgte ab 1934 (nach dem Bodenschätzungsgesetz vom 16. Oktober 1934) nach wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen, gesondert für Acker und Grünland. Grundlage bildet die Ermittlung der Bodenart im Gelände, die für Acker in neun, für Grünland in fünf Gruppen eingeteilt wird. Für jede landwirtschaftlich nutzbare Bodenfläche Deutschlands erfolgte nach einheitlichem Schätzungsrahmen eine genaue Kennzeichnung des Bodens nach seiner Beschaffenheit aufgrund bodenkundlicher Kriterien und eine Bewertung der Ertragsfähigkeit nach einer Reinertragsverhältniszahl. Die Bodenkarte 1 : 5 000 auf Grundlage der Bodenschätzung liegt annähernd flächendeckend für die landwirtschaftlichen Nutzflächen von Nordrhein-Westfalen vor. Die Kartenblätter beinhalten Angaben zur Ertragskraft der Flächen (Wertzahlen der Bodenschätzung) sowie Angaben zum Bodentyp und zum geologischen Ausgangsgestein. Dem Kartenwerk liegen keine Geländearbeiten des GD NRW zugrunde, sondern es handelt sich überwiegend um die bodenkundliche Interpretation der Reichsbodenschätzung. Diese großmaßstäbigen Bodenkarten werden in der Regel als Plot auf der Grundlage der Grundriss- oder Normalausgabe der DGK 5 über die Bezirksregierung Köln/Abt. 7 Geobasis NRW sowie die Vermessung- und Katasterämter der Stadt- und Kreisverwaltungen vertrieben.
Der Band Nr. 7 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ dokumentiert den damaligen Kenntnisstand in der Erforschung der westfälischen Kreide. Die schrittweise Überflutung der Rheinischen Masse, die terrestrische und tektonische Verzahnung mit ihr sowie das Alternieren von Sand- und Pelitfazies geben der Kreide Westfalens ein eigenes Gepräge. [1964. 748 S., 166 Abb., 35 Tab., 77 Taf.; ISBN 978-3-86029-826-8]
Der Band Nr. 9 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ behandelt den interessanten erdgeschichtlichen Abschnitt des Mitteldevons des Rheinischen Schiefergebirges mit Beiträgen zu folgenden Themen: Fauna, Schichtenfolge und Lagerung, Probleme der stratigraphischen Grenzen. [1965. 938 S., 144 Abb., 39 Tab., 74 Taf.]
Der Band Nr. 8 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ fixiert den seinerzeit erreichten Fortschritt in der Herstellung und Auswertung des bodenkundlichen Kartenwerks unter Heranziehung der Bodenschätzungs-Ergebnisse. [1960. 164 S., 30 Abb., 17 Tab., 5 Taf.]
Das Heft Nr. 5 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ liefert Informationen zu Gesteinsparametern von Karbonatgesteinen, die hinsichtlich einer möglichen geothermischen Nutzung von entscheidender Bedeutung sind. Um das geothermische Potenzial eines Standortes abschätzen zu können, müssen die geothermischen Eigenschaften der im Untergrund verbreiteten Gesteine bekannt sein. Das 124 Meter mächtige kreidezeitliche Profil der Kernbohrung Anröchte-Klieve mit Karbonatgesteinen aus dem Cenomanium bis Turonium ist repräsentativ für den Untergrund des südöstlichen Münsterlandes. Sie ist damit für die Erhebung geothermisch relevanter Parameter der Gesteinsschichten bestens geeignet. [2018. 18 S., 8 Abb., 4 Tab., 1 Tab. i. Anh., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 6 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet fünf Beiträge zur Sicherung oberflächennaher Lockergesteins-Rohstoffe in NRW. Sie beleuchten die Kies- und Sandgewinnung unter verschiedenen Aspekten: lagerstättengeologisch, wirtschaftlich, regionalplanerisch, bergrechtlich und abbautechnisch. [2000. 53 S., 21 Abb., 5 Tab.; ISSN 1430-5267]
Das Informationssystem umfasst qualitative und quantitative Angaben über Lagerstätten und Vorkommen nichtenergetischer oberflächennaher Rohstoffe in Nordrhein-Westfalen. Regionalplanerisch festgelegte Siedlungsflächen sind ausgespart. Das Informationssystem wurde in der Vergangenheit auch unter dem Namen „Karte oberflächennaher nichtenergetischer Rohstoffe in Nordrhein-Westfalen“ geführt. Verfügbare Kartenthemen: Verbreitung von 24 Rohstoffarten; Überlagerung oberflächennaher Rohstoffe; Vorkommen in ihrer gesamten geologischen Verbreitung; wirtschaftlich bedeutsame Lagerstättenflächen; Differenzierung nach Mächtigkeit (Kies und Sand); punktuelle Angaben (u. a. Mächtigkeit); Angaben zu möglichen Verwendungszwecken der Rohstoffe. Dieser Datenbestand wird nicht weiter gepflegt und ist daher nur auf Anfrage erhältlich.