Dieser Datensatz beinhaltet die vergebenen Adressen für die Stadt Krefeld und für die Kreise Kleve, Wesel und Viersen. Quelldatenbestand für Hausnummern & Straßennamen. Der Dienst ist tagesaktuell.
Ergänzend zur Positionsbestimmung in Echtzeit durch Verwendung des Dienstes HEPS kann das SAPOS-Netz auch zur nachträglichen Auswertung aufgezeichneter GNSS-Messungen verwendet werden (Postprocessing-Verfahren). Dazu können registrierte Nutzer im SAPOS-Bayern Webshop Korrektur- und Beobachtungsdaten von den bayerischen SAPOS-Referenzstationen erwerben. Die Abgabe der Daten erfolgt im herstellerunabhängigen Standardformat RINEX. Über den SAPOS-Bayern Webshop stehen die Daten des bayerischen GPPS Dienstes mit einer Taktrate von 1 Sekunde für einen Zeitraum von mindestens 100 Tagen nach der Aufzeichnung zum Online-Abruf zur Verfügung. Originalbeobachtungen der Referenzstationen werden dauerhaft mit einer Taktrate von 30 Sekunden gespeichert und stehen für angemeldete Kunden auf Anfrage zur Verfügung. Mit dem GPPS-Dienst kann bei entsprechend langer Beobachtungszeit eine Genauigkeit von unter 1 cm Lage und 1-2 cm Höhe erreicht werden. Alternativ zur Auswertung mit eigener Software bietet SAPOS-Bayern den Online-Berechnungsdienst GPPS-PrO an. Dieser Dienst ermöglicht eine Online-Berechnung von amtlichen ETRS89-Positionen aus Roverbeobachtungen an. Dazu finden registrierte Nutzer im SAPOS-Bayern Webshop (https://sapos.bayern.de/) die zusätzliche Auswahlmöglichkeit „Online-Berechnung".
SAPOS-Daten sind Daten, die auf SAPOSReferenzstationen als Satellitensignale empfangen und zusammen mit weiteren beschreibenden Daten (Metadaten) über die Referenzstationen den Nutzern von SAPOS in aufbereiteter Form und in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt werden. SAPOS-Daten können Informationen einer Vernetzungsberechnung enthalten bzw. in einer Vernetzungsberechnung generiert werden. Mit den über unterschiedliche Übertragungsmedien und -techniken bereit gestellten SAPOS-Daten können GNSS-basierte Positionsbestimmungen in unterschiedlich definierten Servicebereichen (SAPOS-Dienste) wesentlich genauer als mit der Nutzung des unkorrigierten GNSS durchgeführt werden. Mit den SAPOS-Daten werden folgende SAPOSDienste realisiert: - SAPOS EPS Echtzeit Positionierungs-Service - SAPOS HEPS Hochpräziser Echtzeit Positionierungs-Service - SAPOS GPPS Geodätischer Postprocessing Positionierungs-Service Neben den SAPOS-Diensten werden SAPOS-Daten in Form von unveränderten Echtzeit-Datenströmen inkl. Metadaten einzelner SAPOS-Referenzstationen öffentlichen und privaten Institutionen für SAPOS-basierte eigene Dienste zur Verfügung gestellt.
In den Planungshinweiskarten werden die bioklimatischen Belastungen innerhalb der einzelnen Stadtteile dargestellt und entsprechende Planungsempfehlungen gegeben. Die Planungshinweiskarten sind als Instrument konzipiert, um eine klimaökologische Bewertung von Flächen zu ermöglichen und so die Lebensqualität im urbanen und ländlichen Raum im Hinblick auf menschliche Gesundheit und gesunde Lebensbedingungen zu verbessern. Sie berücksichtigen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Klima, Umwelt und den jeweiligen Nutzungskategorien. Im „Wirkraum“ (urbaner Raum) erfolgt die Bewertung der thermischen Belastung auf Grundlage der bodennahen Lufttemperatur sowie der Physiologisch Äquivalenten Temperatur (PET), die die Wärmebelastung im Außenraum misst. Während die UHI (Urban Heat Island) in der Nacht einen wesentlichen Aspekt darstellt, spielt tagsüber die gefühlte Temperatur (PET) eine zentrale Rolle. Daher wird zwischen der thermischen Belastung am Tag und in der Nacht unterschieden. Der „Ausgleichsraum“ umfasst Grün- und Freiflächen, landwirtschaftliche Flächen und Wälder, die unabhängig von Siedlungsflächen anhand ihres Kaltluftpotenzials bewertet werden. In den Bewertungs- und Planungshinweiskarten wird jedoch insbesondere ihre stadtklimatische Funktion hervorgehoben, insbesondere ihre Rolle für den nächtlichen Kaltlufthaushalt sowie ihre Empfindlichkeit gegenüber Nutzungsänderungen. Für die bioklimatische Bedeutung der Flächen im Ausgleichsraum wird zwischen der Belastung am Tag und in der Nacht über die UHI-Werte unterschieden, da die Effekte hierrüber am deutlichsten sichtbar werden.
Hier wird das klassifizierte Gewässernetz nach dem Landeswassergesetz NRW abgebildet. Hierunter fallen nach §3(3) LWG NRW oberirdische Gewässer mit ständigem oder zeitweiligem Abfluss, die der Vorflut für Grundstücke mehrerer Eigentümer dienen. Die Gewässer werden von Unterhaltungspflichtigen (in der Regel Verbände) unterhalten. Die Daten werden bei Änderungen anlassbezogen und zeitnah fortgeführt.
Mit Hilfe dieser Daten können besonders stark aufgeheizte Stadtteile genauso wie kühlere, klimatisch ausgeglichenere Zonen identifiziert werden. Der Urban Heat Island (UHI)-Effekt beschreibt das Phänomen, dass sich der städtische Raum gegenüber den umliegenden ländlichen Regionen vermehrt aufheizt. Dieser Effekt ist vor allem im Sommer und in der Nacht deutlicher ausgeprägt und kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der städtischen Bevölkerung haben. Die vermehrte Wärmeansammlung im städtischen Gebiet ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei spielt u.a. der Anteil an Bebauung, Bodenversiegelung, der Begrünungsgrad, die verwendeten Baumaterialien und anthropogene Wärmeerzeugung eine wichtige Rolle. Aufgrund der deutlicheren Ausprägung dieses Überwärmungseffekts in der Nacht sind die UHI-Daten in zwei Kategorien unterteilt: UHI-Index am Tag und UHI-Index in der Nacht. Der UHI-Index wird in Kelvin angegeben und beschreibt den Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Temperaturen.
Hier erhalten Sie die Kindergärten und Kindertagsstätten im Gebiet vom Kreis Viersen, Kreis Wesel, Kreis Kleve und der Stadt Krefeld und angehöriger Städte und Gemeinden.
Im Kreis Recklinghausen gibt es Notfall-Infopunkte, die im Falle eines längeren Stromausfalls besetzt werden. Dort können Bürger Notrufe aufgeben, wenn die Telefone nicht mehr funktionieren.