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since 01.01.1984 , current actuality unknown
Der aktuelle Waldzustand wird in Nordrhein-Westfalen seit 1984 jährlich nach einem zwischen Bund und Ländern abgestimmten, statistisch repräsentativen Stichprobenverfahren erhoben. Inzwischen erfolgt die Waldzustandserhebung europaweit nach gleicher Methodik. Neben der aktuellen Zustandsbeschreibung sollen auch Schadensschwerpunkte lokalisiert und Entwicklungstendenzen des Waldzustandes aufgezeigt werden. Die Waldzustandserhebung kann und soll nicht die Ursachen der Waldschäden aufdecken. Die Erfassung erfolgt an systematisch bestimmten, permanenten Stichprobenbäumen mittels des äußerlich, vom Boden aus sichtbaren Kronenzustandes. Hauptkriterien sind Nadel- und Blattverlust und der Grad der Vergilbung. Die Aufnahmepunkte liegen in einem Grundraster von 4x4 km. Die Erhebung erfolgt in den Monaten Juli und August.
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since 01.01.1990 , current actuality unknown
Die Verwendung von Saat- und Pflanzgut aus heimischen Herkünften ist eine Vorraussetzung zielorientierter Forstwirtschaft. Das Dezernat 41.3 unterstützt und berät Forstverwaltungen, Waldbesitzer und Baumschulen in allen diesbezüglichen Fragen: - Beratung in Saat- und Pflanzgutfragen - Auswahl von Saatgutbeständen und Dokumentation im Erntezulassungsregister - Mithilfe bei der Saatguternte und -vermarktung - Aufbau von Samenplantagen zur einfacheren Ernte hochwertigen Saatgutes Die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Arbeiten werden aus - Herkunftsversuchen, - Nachkommenschaftsprüfungen, - Anbauversuchen und - Anzuchtversuchen gewonnen. Hieraus werden Anbauempfehlungen ausgesprochen. Desweiteren werden Qualitätskriterien für Pflanzen erarbeitet. Die Saatguternte wird durch speziell ausgebildete Zapfenpflücker sichergestellt. Die Zapfenpflücker erklimmen bis zu 50 m hohe Bäume und sammeln in Handarbeit in den Kronen die Früchte ein. Eicheln werden vom Boden aufgelesen, Bucheckern werden in speziell ausgelegten Netzen gesammelt. Die Basisdaten zum Saat- und Pflanzgut werden in diversen Registern und Tabellen stetig fortgeführt (z.B. Erntezulassungsregister, Samenplantagenverzeichnis).
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since 01.01.1990 , current actuality unknown
Der ökologische Waldbau soll Wege aufzeigen, die zu einer naturnahen Waldbewirtschaftung (Programm "Wald 2000" und "Buchenwaldkonzept NRW") führen. Hierzu werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus eigenen Untersuchungen in Verbindung mit Ergebnissen anderer Untersuchungsstellen (Universitäten, Versuchsanstalten) in die Forstpraxis vermittelt. Angestrebt wird eine Steuerung des biologischen Produktionsprozesses (der Waldbewirtschaftung), wobei die Eingriffe ökologisch optimal angepasst, wenig aufwendig und effektiv sind. Ziel einer naturnahen Waldwirtschaft ist die Schaffung, Erhaltung und Bewirtschaftung standort- und funktionsgerechter und damit leistungsstarker Wälder. Die im ökologischen Waldbau untersuchten und entwickelten Handlungsmaßnahmen gliedern sich in: - Erprobung von unterschiedlichen Naturverjüngungsmaßnahmen - Entwicklung neuer Pflanzschemata und rationeller Kulturtechniken mit niedrigen Pflanzenzahlen - Erarbeitung von alternativen Bestandespflege- und Durchforstungsmodellen zur Konkurrenzsteuerung in Beständen - Gerichtete Einbeziehung von Pionierbaumarten bzw. sukzessionalen Begleitbaumarten in waldbaulichen Behandlungskonzepten - Umbau von nicht standortgerechten Nadelholzreinbeständen in Mischbestände Diese Maßnahmen werden auf Versuchs- und Beobachtungsflächen eingehend untersucht.
Der Krefelder Bildungsbericht beschreibt und analysiert Daten zu den Themen soziale Herausforderungen, frühkindliche und schulische Bildung, Übergänge in Ausbildung, Studium und Beruf, non-formale Bildung sowie berufliche Fort- und Weiterbildung. Die Daten werden fachlich eingeordnet und interpretiert, um Entwicklungen und Handlungsschwerpunkte im Krefelder Bildungssystem sichtbar zu machen. Am Ende des Berichts werden auf dieser Grundlage Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Der Bericht wurde vom Krefelder Bildungsmonitoring erstellt.
Der automatisierte Abruf und die Nutzung der Geobasisdaten und der zugehörigen Metadaten sind kostenfrei. (§ 24 Hessisches Vermessungs- und Geoinformationsgesetz - HVGG) - Lizenz: dl-zero-de/2.0 - Datenlizenz Deutschland – Zero – Version 2.0 - https://www.govdata.de/dl-de/zero-2-0
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since 01.01.1987 , current actuality unknown
Die Bundeswaldinventur stellt eine forstliche Großrauminventur auf Stichprobenbasis dar. Sie soll einen Gesamtüberblick über die großräumigen Waldverhältnisse und forstlichen Produktionsmöglichkeiten liefern. Die erste Bundeswaldinventur wurde zum Stichtag 1.10.1987 durchgeführt. Eine Wiederholung der Inventur ist vom 1.1.2001 bis zum 31.12.2002 (Stichtag 1.10.2002) geplant. Die zweite Inventur wird an den gleichen Aufnahmetrakten (150x150 m) in einem Mindestraster von 4x4 km stattfinden. So werden erste statistisch abgesicherte Veränderungsdaten gewonnen. Die Aufnahmen erfolgen auf Kreisflächen an den Eckpunkten der Trakte. Erhoben werden u. a.: Betriebsart, Eigentumsart, Bestandesstruktur; Baumarten, Alter, Baumdurchmesser, Baumhöhe (Auswahl), Geländeform, Schäden, Waldränder und Totholz. Die erhobenen Daten werden dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übermittelt.
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since 01.01.1987 , current actuality unknown
Zum Arbeitsgebiet "Grundlagen der Forstgenetik" zählen die folgenden Sachgebiete: - Erhaltung des Genpotentials heimischer Baum- und Straucharten - Evaluierung von Generhaltungsbeständen und -objekten - In situ-Maßnahmen - Samenplantagen zur Generhaltung - Aufbereitung von Forstgenbankdaten Die Arbeit der Forstgenbank richtet sich besonders auf die Erfassung, Bewertung und Erhaltung der genetischen Vielfalt der Baum- und Straucharten. Erster Schritt ist die Auswahl und Bewertung erhaltungswürdiger Bestände und Vorkommen durch speziell ausgeführte Inventuren aufgrund von Hinweisen aus den jeweiligen Forstverwaltungen. In situ-Maßnahmen (z.B. Verjüngung des Waldbestandes) können parallel zur Sicherung der Ressourcen durch Ernte erfolgen. Die Saatguternte einschließlich der Saatgutaufbereitung sowie die Gewinnung von Stecklingen bzw. Pfropfreisern ist Vorraussetzung für alle weiteren Arbeiten. Das aufbereitete Saatgut wird entweder eingelagert oder für die Aussaat vorbereitet. Da das Saatgut vieler Arten nur begrenzt lagerfähig ist, wird die Saatguteinlagerung durch die Begründung von Ersatzbeständen ergänzt. Besonders bedrohte Vorkommen oder bereits selten gewordene Arten werden zusätzlich in Samenplantagen gesichert, in denen unter genetischen Gesichtspunkten ausgewählte Individuen regional abgegrenzter Vorkommen zusammengefaßt werden, so daß Saatgut erzeugt wird, dessen genetische Information zu der Region passt, in der es verwendet werden soll. Die Aufgaben und Maßnahmen der Forstgenbank werden alle 2 Jahre (in Zukunft alle 3-4 Jahre) in einem Tätigkeitsbericht (Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Erhaltung forstlicher Genressourcen") dokumentiert.