„Zwischen der Hochwasserlinie und der 40 m-Tiefenlinie wurden entlang einer rechtwinklig zum Strand geführten Profillinie an 50 Stationen Bodenproben entnommen und quantitativ auf ihren Gehalt an Makrobenthonten untersucht. Die Beprobung fand im August 1970, 1971 und 1973 statt. Neben ihrer biologischen Information stellen die durchgeführten Studien am Strand und im Vorstrand der Insel Norderney einen Teilsaspekt im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit dar. Über die Verbreitung und Häufigkeit sowie die Lebensweise der einzelnen Benthosarten wird der Versuch gemacht, auf die Lagestabilität der bewohnten Sedimente zu schließen.“
Schifffahrt Anfang Juli 1871: Beprobung durch Dredgsche Route: Nordwärts von Borkum und Juist bis ostwärts steuernd über Helgoland und zwischen Helgoland und Spiekeroog nächsten gelegenen Tiefe nach Norderney zurück. „Am ergiebigsten zeigte auf dieser Fahrt liegende Austerngrund.“ Insgesamt werden in diesem Bericht 100 Arten beschrieben.
„Die KÜFOG GmbH wurde im Frühjahr 2005 mit der Durchführung benthosbiologischer Untersuchungen an sieben Dauermessstationen im Weserwatt vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz – Betriebsstelle Brake-Oldenburg) beauftragt, die im Rahmen der Beweissicherung der Firma Kronos Titan seit 1975 jährlich zweimal untersucht werden. Eine Probenahmestation liegt im Bereich Langlütjen I. Darüber hinaus wurden 2 Transekte im Lunewatt und vor Blexen beprobt. Die genauen Positionen der Stationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.“
„Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse der biologischen Beweissicherung in der Wesermündung für den Zeitraum 1995 bis 1997. Art und Umfang der Untersuchungen wurden im wasserrechtlichen Einleitungsbescheid des Landkreises Wesermarsch (355/81) für das Werk Nordenham der Kronos-Titan GmbH festgelegt. Entsprechend wurden im Berichtszeitraum zweimal jährlich (April und September) Untersuchungen von Sediment und Benthos an 7 Terminstationen im Eulitoral der Wesermündung durchgeführt.“
Diese Arbeit schließt eine Reihe von biologisch-sedimentologischen Untersuchungen ab, die C. D. MÜLLER im Jahre 1954 begonnen hat und die den landnahen Streifen der gesamten Wurster Küste erfassen. 1965 wurde der nördlichste Teil von Spieka bis Arensch untersucht. 397 Stationen; 12 Stationen exakte quantitative Siebproben von Makrozoobenthos;
Um Maßnahmen zur Sicherung der Vorlandkante entlang der südlichen Wurster Küste ergreifen zu können, wurde es notwendig, die Veränderungen des davor liegenden Watts und somit die von diesem unmittelbar ausgehenden Wirkungen auf das Vorland kennen zu lernen. Die biologische Untersuchung des Watts wurde in zwei Jahren ausgeführt; Gebiet I im Jahre 1955 und Gebiet II im Jahre 1956. Bereits im Jahre 1954 war das nördlich anschließende Watt bearbeitet worden. In den Sommermonaten Zur Untersuchung wurde das Watt während der Trockenfallzeit begangen und insgesamt 364 Untersuchungsstellen mit den Sextanten ortsmäßig bestimmt. Die Tierbesiedlung wurde an diesen Orten qualitativ und z. T. quantiativ mit Hilfe eines 1 mm-Maschensiebes ermittelt.
Die vorliegende Arbeit verschafft einen Überblick über Zusammenhänge zwischen ausgesuchten hydrogeographischen Parametern wie Tidewasserstände, Überflutungsdauer, Seegangsgrößen und häufigen Makrozoobenthosarten eines Sandwattbiotops in inselgeschützter Lage. Sie liefert vielfältige Hinweise für erfolgreiche Strategieplanungen künftiger Untersuchungen dieses Themenbereiches. Untersuchungsgebiet ist das Inselwatt von Norderney. Beprobungszeit 1990 und 1991;
Im Rahmen des Projektes „Untersuchungen zum Uferschutz an der Butjadinger Küste - Faunistisch-sedimetnologische Untersuchung des Butjadinger Wattes im Bereich Fedderwarden-Burhave 1958“ wurde der Fedderwarder Priel (zwischen dem Hohen Weg und dem Langlütjen Sand zweigt von der Außenweser ein Großpriel ab) wegen des Vorlandschutzes biologisch-sedimentologische Untersuchungen durchzuführen. Dies geschah im Sommer 1958; an 10 Stationen wurden biologische Siebproben entnommen.
In den Jahren 1964/65 waren mehrere Disziplinen der Forschungsstelle im Bereich von Schillighörn tätig, um in Interesse des Küstenschutzes ein Zustands- und Entwicklungsbild der umliegenden Watten zu gewinnen Im April/Mai 1970 erfolgte eine Nachuntersuchung. Die Nachuntersuchung dient als Vergleichsgrundlage. Im Vergleich zu den Jahren 1964/65 konnte festgestellt werden, dass beträchtliche Veränderungen in sedimentologischer und biologischer Hinsicht stattgefunden haben. 1964: 541 Stationen; 14 Stationen quantitative Siebproben Makrozoobenthos; 1970: 73 Stationen: 35 qualitative Siebproben Makrozoobenthos;
Sedimente, Zoobenthos- (Corophium volutator, Nereis diversicolor, Oligochaeta) und Vegetationsproben (Phragmites australis) von 7 Terminstationen in der Wesermündung werden seit 1985 2x jährlich auf die Anreicherung verschiedener Schwermetalle hin untersucht. Der vorliegende Bericht stellt die Analyseergebnisse aus den Jahren 1985-1992 dar.