Der Band Nr. 13 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ präsentiert in einem dreiteiligen Werk mit insgesamt 32 Einzelarbeiten und zahlreichen Anlagen die gewonnenen Erkenntnisse über das Steinkohlengebirge Nordwestdeutschlands. [1966/67. 1444 S., 254 Abb., 88 Tab., 154 Taf., 2 Textbände, 1 Anlagenband; ISBN 978-3-86029-813-8]
Das analoge Kartenwerk mit den Grundwassergleichen 1:50.000 aus April 1988, repräsentiert den bis dahin fast landesweit angetroffenen höchsten Wasserstand und dient damit als Referenzzustand für verschiedenste Vorhaben, bei denen die Kenntnis über Grundwasserhochstände bzw. die daraus abgeleiteten Grundwasserflurabstände von Bedeutung ist. Diese Karten wurdem im Landesumweltamt digitalisiert und zusammengefasst. Durch die Firma Hydrotec wurde im Auftrag des LANUK 2008 eine Neuinterpolation der Grundwasserstände von 1988 auf der Basis der Wasserstandsdaten durchgeführt. Bei der Interpolation wurde das Gewässernetz und andere Daten miteinbezogen. Eine Detaillierte Beschreibung der Methodik ist im Bericht "Digitale Flurabstandskarte NRW April 1988" der Firma Hydrotec (2009) enthalten.
Im niedersächsischen Wattenmeer lassen sich eine Reihe von Beobachtungen machen, die auf eine starke anthropogene Belastung des Ökosystems schließen lassen: Schadstoffkonzentrationen im Sediment und in Biota, die als ökotoxikologisch problematisch gelten; starker Bestandsrückgang der Miesmuschel; Tributylzinn-verursachte sexuelle Veränderungen bei Schnecken; Jahre mit sehr hohen Frühjahrsblüten des Kleinstflagellaten Phaeocystis; Jahre, in denen der Wattenmeerboden mit großflächigen Grünalgenbelägen zuwächst; extremer Rückgang des Seegrasbestandes. Z. T. ist es allerdings schwer, die Folgen extremer meteorologischer Ereignisse von anthropogenen Einflüssen zu trennen. Doch lässt sich anhand der Auswirkungen extremer Witterungsbedingungen zeigen, welche Konsequenzen Schädigungen einzelner Ökosystemkomponenten auf andere Elemente der Lebensgemeinschaft im Wattenmeer haben können. Ähnliches dürfte für anthropogen bedingte Störungen gelten. Einige Kausalitäten zwischen Belastungsfaktoren (meteorologisch wie anthropogen) und Veränderungen im Ökosystem lassen sich zeigen, für andere fehlt bisher der Nachweis. In the Wadden Sea of Lower Saxonia (Niedersachsen) there are numerous observations, which suggest a strong anthropogenic impact to the ecotoxicological relevance; considerable decrease of the standing stock of Blue mussels; alterations to the sexual organs of snails caused by Tributyltin; years with exceptional spring blooms of the nanoflagellate Phaeocystis; vegetation periods, during them, the greenalgae grow to extensive and thick layers; extreme decrease of the occurrence of eelgrass. To some extent however it is difficult to distinguish between strong meteorological events and anthropogenic influences. The effects of extreme weather conditions are nevertheless good examples for the consequences, the damage of one component of the ecosystem causes to other elements of the Wadden Sea community. Some causalities between stress factors (meteorological as well as anthropogenic) and changes in the ecosystem can be identified, but there are also impacts without demonstrable consequences.
In der Verwaltungskarte Nordrhein-Westfalen 1 : 250 000 (NRW250VK) wird die Verwaltungs- und die wesentliche Siedlungsstruktur dargestellt. In der Karte werden Verwaltungsgrenzen sowie die unterschiedlichen Regierungsbezirke farblich hervorgehoben. Das Kartenwerk wird aus dem Digitalen Landschaftsmodell 1 : 1 000 000 (DLM1000) des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie abgeleitet, welches allerdings für die Zwecke der Übersichtskarte im Straßen-, Gewässer- und Siedlungsbereich ausgedünnt wurde.
Temporal reference of content:
10.02.2023 until 02.03.2026
Topografische Karten sind landschaftsbeschreibende Karten, in denen die Oberfläche der Erde dargestellt wird. Die DTK25 beinhaltet die wesentlichen Objekte der Erdoberfläche wie Siedlungen, Verkehrsnetze, Vegetation, Gewässer und Geländeformen sowie Grenzen politischer sowie administrativer Einheiten mit Namen und sonstigen beschreibenden Angaben. Sie ist die aus dem Digitalen Landschaftsmodell und dem digitalen Geländemodell abgeleitete topografische Karte.
Das Digitale Basis-Landschaftsmodell (Basis-DLM) beschreibt die Landschaft in Form von topographischen Objekten und stellt einen präsentationsneutralen, objektbasierten Vektordatenbestand dar. Der vorliegende Web Feature Service ermöglicht das gezielte Herunterladen von in ATKIS-BDLM geführten Geo-Objekten auf Basis einer Suchanfrage (Direktzugriffs-Downloaddienst). Der Dienst stellt die Geo-Objekte mindestens im Umfang des bundesweit einheitlichen Grunddatenbestands gemäß der GeoInfoDok 7.1.2 (https://www.adv-online.de) bereit. Die Geometrien werden in OGC-konforme SimpleFeature (SF) Geometrietypen überführt. Der Dienst kann somit in allen gängigen GIS-Clients verwendet werden. Darüber hinaus kann er durch die SimpleFeature-Ausprägung der Geometrien in automatische (Geo)Prozesse integriert werden.