Im Rahmen des Forschungsprojektes „Sensitivitätsraster Deutsche Nordseeküste“ werden seit 1983 umfangreiche Bestandsaufnahmen der Sediment- und Besiedlungsverhältnisse im deutschen Wattenmeer durchgeführt, um Kenntnis über besonders ölempfindliche Bereiche sowie Basisdaten für systemanalytische Zwecke zu erhalten Im Sommer 1986 wurde die Kartierung an rund 50 Stationen im Watt zwischen Spiekeroog und dem ostfriesischen Festland vorgenommen. Die Ergebnisse der Sediment- und Makrofaunauntersuchungen wurden im vorliegenden Bericht dargestellt. [...]
„Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse der biologischen Beweissicherung in der Wesermündung für den Zeitraum 1995 bis 1997. Art und Umfang der Untersuchungen wurden im wasserrechtlichen Einleitungsbescheid des Landkreises Wesermarsch (355/81) für das Werk Nordenham der Kronos-Titan GmbH festgelegt. Entsprechend wurden im Berichtszeitraum zweimal jährlich (April und September) Untersuchungen von Sediment und Benthos an 7 Terminstationen im Eulitoral der Wesermündung durchgeführt.“
Zusammenfassung „Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Vertikalwanderung und der Photosynthese von Euglena viridis var. maritima. Der benthisch lebende Augenflagellat ist seit 1999 mit hoher Dichte in den Sedimenten des Niedersächsischen Wattenmeeres zu finden. Die Untersuchungen wurden in der Zeit von Juli bis Oktober 2003 mit Proben vom Weststrand Norderneys durchgeführt. […]“
„Im biologisch-sedimentologisch interdisziplär ausgerichteten „Spiekeroog-Projekt“ des Forschungsinstitutes Senckenberg in Wilhelmshaven wurde im Anschluss an die Foreshore-Zone (STECHER & DÖRJES 1993) (Metadatensatz: Spi_I_88) die Nearshore- Zone entlang dreier Transekte untersucht. Teil II bezieht sich auf den Unterwasserbereich zwischen NN-1.3 m und NN-20 m. Beprobung fand im August 1988 und Juli 1989 statt.”
Im Rahmen des Projektes „Untersuchungen zum Uferschutz an der Butjadinger Küste - Faunistisch-sedimetnologische Untersuchung des Butjadinger Wattes im Bereich Fedderwarden-Burhave 1958“ wurde der Fedderwarder Priel (zwischen dem Hohen Weg und dem Langlütjen Sand zweigt von der Außenweser ein Großpriel ab) wegen des Vorlandschutzes biologisch-sedimentologische Untersuchungen durchzuführen. Dies geschah im Sommer 1958; an 10 Stationen wurden biologische Siebproben entnommen.
„In biologisch-sedimentologischer Hinsicht wurde das Gebiet Eckwarderhörne bis Tossens im Jahre 1956 und der Bereich Burhave bis Langwarden 1957 untersucht. Das Watt von Langwarden bis Tossens wurde im Sommer 1961 bearbeitet, so dass nunmehr ein geschlossenes Bild der Wattverhältnisse von Burhave bis Eckwarderhörne vorliegt. Langwarden bis Tossens: bei Niedrigwasser wurden 304 Untersuchungsstationen bearbeitet, an denen 218 Sedimentproben und 14 quantitative Faunaproben entnommen wurden.“
Im Rahmen des Projektes „Bericht über eine Untersuchung der bodenbewohnenden Lebensgemeinschaften und des Schlickgehaltes im deutschen Dollart-Gebiet 1953“ wurde an 10 Stationen im Dollart das Makrozoobenthos untersucht.
Im gesamten Gebiet hat sich noch kein biologisches Gleichgewicht eingestellt. Aus diesem Grunde können die Angaben, zumal es sich um eine Erstkartierung handelt, nicht mit absoluter Sicherheit gemacht werden. Das gesamte Gebiet, mit Ausnahme der festgestellten Arenicola-Watten, ist als recht lagebeständig zu bezeichnen. Mit einer progressiven Stabilisierungs- und Aufhöhungstendenz ist zu rechnen. Anzeichen einer Abtragung konnten nicht festgestellt werden. Eine langsame, natürliche Verlandung ist, vorläufig im Bereiche der schmalen Queller-Zone, die sich unterhalb des Festlandes nach Süden erstreckt, vorhanden.
Im vorliegenden Bericht sind die Ergebnisse der Auswertung der Intersexbestimmung an Littorina littorea von 5 Stationen an der niedersächsischen Küste und die Ergebnisse der Auswertung des STI (Shell-Thickness-Index) an der Pazifischen Auster Crassostrea gigas von 3 Stationen im Norderneyer Hafen und 4 weiteren Häfen der niedersächsischen Küste zusammengefasst.
„1955 war das Wattengebiet zwischen dem Wremer Außentief und der Solthörner Buhne, an der Küste des Landes Wursten gelegen, Untersuchungsgegenstand. Nachdem inzwischen vom Ort Schmarren nordwärts die Vorlandkante durch ein Deckwerk geschützt wurde, galt die neuerliche Untersuchung im Jahre 1961 der Frage, inwieweit sich das Watt verändert hat bzw. das Prielsystem zur Gefahr für Vorlandkante und Watt geworden ist. Das Watt wurde wiederum biologisch-sedimentologisch und hydrometrisch untersucht, um die gestellte Frage beantworten zu können. Die biologische Wattuntersuchung wird zu Fuß bei Niedrigwasser durchgeführt. Dabei wurden 129 Stationen eingemessen, an denen die Fauna untersucht wurde.“