„Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Überprüfung der neun Wasserkörper der niedersächsischen Küstengewässer und dem Übergangsgewässer der Weser hinsichtlich der ökologischen Kriterien für eine Ausweisung als erheblich veränderte oder natürliche Wasserkörper nach EG-WRRL. […]“
Aus zahlreichen Einzeluntersuchungen der letzten 25 Jahre wurden die sedimentologischen Arbeitsergebnisse überarbeitet, vereinheitlicht und zu einem Gesamtüberblick über die Verteilung der oberflächennahen Wattsedimente auf den niedersächsischen Watten zusammengestellt. Unterschieden wurden drei Wattypen: Schlick, Schlicksand (Mischwatt) und Sand. Zusätzlich wurden Seegrasbestände, Miesmuschel- und Schillbänke als gesonderte Bereiche ausgewiesen.
Diese Arbeit schließt eine Reihe von biologisch-sedimentologischen Untersuchungen ab, die C. D. MÜLLER im Jahre 1954 begonnen hat und die den landnahen Streifen der gesamten Wurster Küste erfassen. 1965 wurde der nördlichste Teil von Spieka bis Arensch untersucht. 397 Stationen; 12 Stationen exakte quantitative Siebproben von Makrozoobenthos;
„In der vorliegenden Arbeit wurden Erscheinungsformen und Ursachen des sommerlichen Auftretens von schwarzen Prielen untersucht. Erschwert wurde Untersuchung durch das geringe Auftreten schwarz verfärbter Priele im Untersuchungsgebiet Norderneyer Inselwatt 1995. Generell deuten Luftbildaufnahmen der Gröninger Plate von 1951-1994 und das massenhafte Auftreten schwarzer Priele 1996 auf eine Zunahme seit 1991 hin. […]“
Im Rahmen des Projektes „Untersuchung der Boden-Makrofauna als Nahrungspotential für Brut- und Gastvögel auf einer Wattfläche südöstlich Mellums 1969/1970“ wurden 131 Stationen auf Zusammensetzung und Verteilung der Bodenfauna erfasst. Anlass: zunehmende Verunreinigung der Küstengewässer durch Abwassereinleitungen.
„Als Außenelbewatt zwischen Cuxhaven-Duhnen und Scharhörn wir eine Wattzunge bezeichnet, die sich von der Küste bei Cuxhaven und Duhnen in WNW-Richtung gegen See hinzieht und in dr Scharhörn-Riffplatte und den Witt-Sänden bzw. der Robben-Platte endet. Die Untersuchungen auf den Außenelbwatt wurden, mit Ausnahme einer Bootsfahrt, durchweg zu Fuß durchgeführt. Die Kartierung fand im Spätsommer 1935 und 1936 statt.“
Die kritische Entwicklung der Tiefenverhältnisse im Greetsieler Außentief, die als Ursache der Entwässerungsschwierigkeiten im Einzugsgebiet der beiden Siele in Greetsiel angesehen wird, gab Anlass zu einer Untersuchung durch die Forschungsstelle. Untersuchung im Sommer 1954 Mai/Juni Technisch wurde die Kartierung des Watts durch Begehen während der Trockenfallzeit ausgeführt. Hierbei wurden 210 Punkte, an denen die qualitative und quantitative Tierbesiedlung untersucht und protokolliert wurde, eingemessen. Die quantitative Untersuchung beruhte auf Aussiebungen von je ¼ m² an 8 eingesessenen Punkten. Die Proben wurden später im Labor ausgezählt.
„Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des interdisziplinären Spiekeroogprogrammes des Forschungsinstitutes Senckenberg in Wilhelmshaven. Sie fasst die Ergebnisse der saisonal vorgenommenen Untersuchungsreihen der Foreshore-Zone zusammen. Die Untersuchungsreihe gehört zu einem Projekt, in dem versucht wird, über die Verbreitung und Häufigkeit sowie lebensstrategischer Verbände von Benthosarten Aussagen über die Lagestabilität der bewohnten Sedimente zu treffen. Beprobung fand im Juli und August 1988 statt.“
„In biologisch-sedimentologischer Hinsicht wurde das Gebiet Eckwarderhörne bis Tossens im Jahre 1956 und der Bereich Burhave bis Langwarden 1957 untersucht. Das Watt von Langwarden bis Tossens wurde im Sommer 1961 bearbeitet, so dass nunmehr ein geschlossenes Bild der Wattverhältnisse von Burhave bis Eckwarderhörne vorliegt. Langwarden bis Tossens: bei Niedrigwasser wurden 304 Untersuchungsstationen bearbeitet, an denen 218 Sedimentproben und 14 quantitative Faunaproben entnommen wurden.“
Wegen des starken Abbruchs des Vorlandkante im Bereich des Cappeler Außentiefs wurde es nötig das Watt biologisch-sedimentologisch zu untersuchen, um anhand der festgestellten Tatsachen die Gründe des Uferabbruchs und die allgemeinen Veränderungstendenzen des Wattes erkennen zu können. Die biologische Wattuntersuchung hat sich in den letzten Jahren hierfür als geeignet erwiesen, da die bodenbesiedelnden Tiere als Anzeiger für die Veränderung und Umlagerung des Sediments dienen können. Während der Untersuchung wurden 127 Stationen auf dem Watt untersucht, hierbei wurden 10 Siebproben bei denen die Fauna mit Hilfe eines 1 mm-Maschensiebes quantitativ erfasst wurde untersucht.