Im Sommer 1956 wurde das Solthörner Watt vor der Butjadinger Küste von Eckwarderhörne bis zum Strandbad Tossens biologisch untersucht, um anhand der Ergebnisse ein Bild des Wattbodens und seiner Veränderungen entwerfen zu können. Hierzu wurden 190 Stationen eingemessen und qualitativ – zum Teil auch quantitativ – auf ihre Besiedlung untersucht.
Das Wattgebiet wurde im März bis Oktober 1971 zwischen Harlesiel und Neuharlingersiel (Kreis Wittmund, Ostfriesland) biologisch untersucht. An vier Standorten, die sich deutlich in Lage und Aussehen unterscheiden; wurde die Faunenzusammensetzung untersucht. Aus jeder der etwa 15 m² großen Untersuchungsflächen wurde monatlich eine Bodenprobe entnommen;
„Im August und September 2005 wurden an neuen Stationen Strandschnecken (Littorina littorea) bei Niedrigwasser gesammelt. Die Schnecken wurden entsprechend der OSPAR-Richtlinie untersucht. In diesem Bericht sind die Ergebnisse von 2005 beschrieben und mit den Ergebnissen von 2004 verglichen worden."
In dem Projekt „Die Zosera-Gesellschaften der niedersächsischen Watten“ wurde 1969 das niedersächsische Wattengebiet auf den Bestand von Seegras (Zostera noltii und Zostera marina) untersucht. Hier bei wurden, neben Beprobungen von August 1970, andere Arbeiten mit in die Untersuchung einbezogen (Zeitraum 1937 bis 1971).
Mit der vorliegenden Arbeit werden die kurz- und langfristigen morphologischen Veränderungen im „Einzugsgebiet“ von STATOIL aufgezeigt. Hierzu wurden verschiedene Kartengrundlagen und Luftbilder herangezogen. Untersuchungsgebiet: Accumer Ee zwischen Baltrum und Langeoog
In den Jahren 1967 und 1968 erfolgten in der Wesermündung chemische und biologische Untersuchungen, die der Beweissicherung im Zusammenhang mit Indurstrieansiedlung dienen sollen. Die biologischen Bestandsaufnahmen erfassten das Schöpfplankton, das Netzplankton und das Makrobenthos. Hier werden zunächst die qualitativen Ergebnisse der Untersuchung des Schöpfplanktons vorgelegt.
„Für die Jadebusenwatten wurde eine Besiedlungskarte auf soziologischer Grundlage aufgestellt. Neben quantitativen Bestimmungen der Arten- und Individuenzahl in ausgestochenen und gesiebten Bodenproben, wurden bei der Kartierung die Lebensspuren der Wattentiere weitgehend verwertet. […]“
Im Rahmen des Projektes „Untersuchung der Boden-Makrofauna als Nahrungspotential für Brut- und Gastvögel auf einer Wattfläche südöstlich Mellums 1969/1970“ wurden 131 Stationen auf Zusammensetzung und Verteilung der Bodenfauna erfasst. Anlass: zunehmende Verunreinigung der Küstengewässer durch Abwassereinleitungen.
Im Rahmen des Projektes „Sedimentologie, Faunenzonierung und Faziesabfolge vor der Ostküste der inneren Deutschen Bucht.“ Wurden Profilstreifen vom Schlickgebiet S unter anderem faunistisch-ökologisch untersucht. Hierbei wurde an 22 Stationen das Makrozoobenthos beprobt.