Der Dienst vereint die Hintergrundkarten für den Kreis Heinsberg. Er stellt die topographischen Kartenwerke des Landes NRW (DTK10, DTK25, DTK40, DTK100) und des Kreises Heinsberg (Deutsche Grundkarte und dessen Nachfolger die Amtliche Basiskarte) dar. Zusätzlich sind aktuelle Luftbilder aus Eigen- und Landesbefliegung der letzten beiden Befliegungsjahre enthalten. Die Kartenwerke werden automatisiert je nach passendem Maßastab ein- und ausgeblendet.
Der Dienst enthält historische Luftbilder aus Eigen- und Landesbefliegung. Die letzten beiden Befliegungsjahre sind nicht enthalten. Die Kartenwerke werden automatisiert je nach passendem Maßastab ein- und ausgeblendet.
Das Heft Nr. 19 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet drei Beiträge zur Geologie im Oberkarbon des Niederbergischen Landes: „Geologie des flözführenden Oberkarbons in Aufschlüssen beim Bau der Bundesstraße B 227n (heutige A44) zwischen Essen-Kupferdreh und Velbert“; „Buntmetallmineralisationen von der Bundesstraßenbaustelle B 227n bei Velbert-Rottberg“ und „Wässrige und CH4-reiche Fluideinschlüsse in Quarzkristallen von der Bundesstraßenbaustelle B 227n zwischen Velbert und Essen-Kupferdreh“. [2010. 56 S., 33 Abb., 2 Tab., 2 Taf.; ISSN 1430-5267]
Das Heft Nr. 11 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ trägt Geländebefunde und Laboranalysenergebnisse zur Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte einer aktiven Störung zusammen. Der Kleingladbacher Sprung ist eine Störung des tertiär- bis quartärzeitlichen Bruchschollensystems der Niederrheinischen Bucht. Er bildet die östliche Randstörung des Wassenberger Horstes und ist dort als eine nach Nordosten einfallende Abschiebung bekannt. Seine lang anhaltende Störungsaktivität ist seit dem späten Oberkarbon sicher belegt und reicht bis in die Gegenwart. Die Reaktivierung dieser Störung erfolgt phasenweise mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen. Während der sogenannten Inversionsphase in der Oberkreide bildet der Wassenberger Horst einen Graben, was dazu führt, dass der Versatz am Kleingladbacher Sprung in dieser Zeit scheinbar aufschiebenden Charakter hatte. Die Geometrie des Kleingladbacher Sprungs im gesamten Bruchschollensystem der Niederrheinischen Bucht bedingt, dass der Versatz der Störung zumindest zeitweise anteilig auch Blattverschiebungskomponenten aufwies. Die hier vorgestellten neuen Geländebefunde belegen, dass der Kleingladbacher Sprung auch im Quartär aktiv war und dabei die Jüngeren Hauptterrassen sowie unterschiedlich alte Lössprofile versetzt und die heutige Landschaftsentwicklung geprägt hat. [2020. 24 S., 8 Abb., 1 Tab., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 22 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ fasst Ergebnisse von Untersuchungen in den Wässern der stillgelegten westfälischen Steinkohlenbergwerke, insbesondere Ibbenbürens, zum Vorkommen von kritischen Rohstoffen wie Lithium zusammen. Mit der Einführung und zunehmenden Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist mit einer weiteren Zunahme des Bedarfs an Lithium zu rechnen. In den Grubenwässern des stillgelegten Bergwerks Ibbenbüren der ehemaligen RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH sind erhöhte Lithium-Gehalte analysiert worden. Die Konzentrationen nehmen mit der Tiefe zu. Das Flutungskonzept sieht allerdings nicht die gezielte Fassung stärker lithiumhaltiger Wässer aus tieferen Bergwerksteilen vor. Nach erfolgter Flutung werden die aus den Grubenbauen abfließenden Wässer vielmehr überwiegend aus Sickerwasser bzw. aus Grundwasserneubildung bestehen. Eine wirtschaftliche Gewinnung ist zudem derzeit nicht möglich. [2022. 15 S., 6 Abb., 2 Tab., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 13 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ betrachtet Geröllanalysen aus einem kiesführenden Horizont in einem Aufschluss umgelagerter tertiär- bis quartärzeitlicher Lockersedimente an der Autobahn A 3 in Ratingen. Die in dieser Arbeit postulierten Älteren Niederbergischen Höhenschotter zeichnen sich durch ein spezifisches Schwermineralspektrum und eine charakteristische Geröllführung aus, wodurch sie sich sowohl von den Jüngeren Höhenschottern („Höselberg-Schichten“), als auch von den pliozänen Kieseloolith-Schichten der Niederrheinischen Bucht unterscheiden. [2020. 19 S., 11 Abb., ISSN 2510-1331]
Bestimmung von polychlorierten Dibenzo-p-dioxinen, Dibenzofuranen (PCDD/F) und polychlorierten Biphenylen (PCB) in der Deposition. Die Probenahme erfolgt nach dem Bergerhoff-Verfahren. Hierbei werden 6 Gefäße für einen Monat an einem Messort aufgestellt. Der Inhalt der Gefäße wird anschließend im Labor, nach Extraktion und Aufreinigung der Extrakte, mittels GC-HRMS analysiert.
Das Heft Nr. 6 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet fünf Beiträge zur Sicherung oberflächennaher Lockergesteins-Rohstoffe in NRW. Sie beleuchten die Kies- und Sandgewinnung unter verschiedenen Aspekten: lagerstättengeologisch, wirtschaftlich, regionalplanerisch, bergrechtlich und abbautechnisch. [2000. 53 S., 21 Abb., 5 Tab.; ISSN 1430-5267]
Der Band Nr. 36 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ schließt den 1983 in dieser Reihe veröffentlichten Band 31 „Die fossilen Floren im Namur des Ruhrkarbons“ über die Pflanzenwelt des bergbaulich erschlossenen Karbons in Nordwestdeutschland ab. Es werden darin nicht nur taxonomische und phylogenetische Zusammenhänge aufgezeigt, sondern darüber hinaus die Floren in das karbonzeitliche Ökosystem eingeordnet. Ergänzt wird das umfangreiche Werk durch einen Tafelband. [1991. Textband: 434 S., 232 Abb., 29 Tab.; Tafelband: 451 S., 220 Taf.]