Ausgewählte Schriften über Forschungsergebnisse geowissenschaftlicher Arbeiten und Untersuchungen sowie Bände, die geowissenschaftliche Sachverhalte allgemeinverständlich vermitteln, wurden als Sonderveröffentlichungen des Geologischen Dienstes von Nordrhein-Westfalen (GD NRW) publiziert. Sie behandeln spezielle Themen für unterschiedliche Zielgruppen und haben ganz unterschiedliche Konzeptionen. Die Publikationen werden sukzessive kostenfrei und digital im PDF-Format zum Download bereitgestellt. Gedruckte Ausgaben und Reproduktionen sind, sofern noch lieferbar, kostenpflichtig über den GD NRW bestellbar.
Anlass für diese Sonderveröffentlichung war der bereits damals große Bedarf an mineralischen Rohstoffen in Nordrhein-Westfalen. Unter diesen Rohstoffen nehmen Steine und Erden, insbesondere die nutzbaren Lockergesteine, einen bedeutenden Platz ein. Das Werk gibt einen Überblick über Verbreitung, Ausbildung, Abbau und Verwendung nutzbarer Lockergesteine in Nordrhein-Westfalen und ergänzt die Beschreibung der nutzbaren Festgesteine (Vgl. „Nutzbare Festgesteine in Nordrhein-Westfalen, 1977“). [1978. 96 S., 11 Abb., 1 Tab., 1 Taf. in der Anl.; ISBN 978-3-86029-908-1]
Band 1 und 2 als Doppelband aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ beinhaltet eine Zusammenfassung von Erkenntnissen über die Bildung der Niederrheinischen Braunkohlenformation, die von der Nachkriegszeit bis in die 1950er-Jahre gewonnen wurden. Die zusammenfassende Darstellung aller Probleme in einem gut aufgeschlossenen, faziell wechselvollen und tektonisch kompliziert gebauten Gebiet sollen als Anregung für die Behandlung ähnlich gelagerter Fragestellungen in anderen Tertiärbereichen dienen. [1958. 764 S., 224 Abb., 36 Tab., 61 Taf.]
Das Heft Nr. 16 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet detaillierte textliche Beschreibungen der 55 ausgewiesenen hydrogeologischen Teilräume in Nordrhein-Westfalen. Diese wurden nach fachlich abgestimmten Kriterien innerhalb NRWs zu hydrogeologischen Räumen und diese wiederum zu hydrogeologischen Großräumen aggregiert. [2007. 49 S., 53 Abb.; ISSN 1430-5267]
Diese Arbeit wurde für den hier vorliegenden Nachdruck lediglich redaktionell überarbeitet und stammt ursprünglich aus Band 1 & 2 der Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen. Dieser Aufsatz diente im Laufe der Jahre als Grundlage für viele Untersuchungen zur Entstehung von Kohlenflözen und zum Wechsel der Moortypen, aus denen sie entstanden sind. Viele Pflanzenarten und -gattungen wurden in den Jahren 1959/1960 in verschiedenen Arboreten angepflanzt, um der Öffentlichkeit eine Vorstellung von der Pflanzenwelt der Braunkohlenmoore zu geben. Daher ist die vorliegende Veröffentlichung auch für den interessierten Laien gedacht. [1991. 31 S., 9 Abb., 3 Taf.; ISBN 978-3-86029-926-5 (Neuauflage aus „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen - Band 1 & 2: Die Niederrheinische Braunkohlenformation“)]
Die stratigraphischen Tabellen von Nordrhein-Westfalen im PDF-Format vermitteln den aktuellen wissenschaftlichen Erhebungsstand der Verknüpfung zwischen Chronostratigraphie (CHR) und Regionalstratigraphie (REG) im Jahr 2022. Ausgehend von den in der Bohrungsdatenbank DABO gebräuchlichen Begriffslisten und Verfahren wurden alle CHR:REG-Einheiten in eine direkte Beziehung gesetzt und dargestellt. Die Faziesraumgliederung wurde neu aufgelegt, sie entstammt dem Band „Geologie und Boden in Nordrhein-Westfalen“ (GD NRW, 2016) in der überarbeiteten PDF-Version von 2022 und entspricht dem Stand der aktuellen Diskussion. Verfügbare Tabellen: PDF-Dateien zu den folgenden Erdzeitaltern des Phanerozoikums: Quartär, Paläogen-Neogen (Tertiär), Kreide, Jura, Trias, Perm, Karbon, Devon, Kambrium bis Silur (Altpaläozoikum).
Mit der Publikationsreihe des Geologischen Dienstes NRW (vormals Geologisches Landesamt NRW) werden Arbeitsergebnisse aus den Themenbereichen Geologie, Boden, Grundwasser, Rohstoffgeologie, Geothermie, Ingenieurgeologie sowie Geogefahren vorgestellt. Im Vordergrund stehen dabei die Beschreibungen neuer Methoden, Berichte zu laufenden Arbeiten sowie die Dokumentation abgeschlossener Projekte. Die Heftreihe gibt es seit 1996, sie umfasst 23 ursprünglich analoge Ausgaben bis ins Jahr 2016 und wird seitdem unter dem Titel "scriptumonline" weitergeführt. Sämtliche Ausgaben der Reihe sind als PDF zum kostenfreien Download verfügbar.
Das Kartenwerk zeigt Vorkommen nichtenergetischer oberflächennaher Rohstoffe Nordrhein-Westfalens. Die Kartenblätter liegen gescannt und georeferenziert vor. Verfügbare Themen zu den drei Lockergesteins-Rohstoffgruppen Kies/Kiessand, Sand, Ton/Schluff: Verbreitung und Mächtigkeit des Rohstoffkörpers (Blatt 1), Mächtigkeit der Überlagerung (Blatt 2), Vorkommen von Zwischenmitteln (Anzahl, Mächtigkeit und Tiefenlage von Einlagerungen im Rohstoffkörper) sowie Basis des Rohstoffkörpers (Blatt 3).
Die Sonderveröffentlichung verschafft der Leserschaft die Möglichkeit, in kurzer Zeit einen Überblick über die Schichtenfolgen des Quartärs der Niederrheinischen Bucht und ihre chronostratigraphische Untergliederung zu erhalten. Es konnte sich eine mächtige und relativ vollständige Schichtenfolge der Quartär-Zeit ablagern, weil die Niederrheinische Bucht ein junges tektonisches Senkungsgebiet ist. Den Beschreibungen der sedimentären Einheiten liegen in erster Linie die Aufnahmen von Kies- und Tongruben sowie von Bohrungen zugrunde. [1992. 200 S., 30 Abb., 8 Tab., 1 farb. Kt. 1:200.000; ISBN 978-3-86029-925-8 (vergriffen)]
Das Heft Nr. 17 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ präsentiert die Ergebnisse eines Projektes, mit dem das NRW-Wirtschaftsministerium den Geologischen Dienst NRW beauftragte, potenzielle Verdachtsstellen für Starkbeben mithilfe der Paläoseismologie im Bereich der Niederrheinischen Bucht zu erforschen. Diese Region ist gegenwärtig das aktivste Erdbebengebiet in Westdeutschland. Sie ist Bestandteil einer interkontinentalen Schwächezone und wird von einer Reihe NW-SE-streichender Störungen durchzogen, die sich noch heute relativ zueinander bewegen, wodurch Erdbeben auftreten können. [2008. 72 S., 58 Abb., 6 Tab.; ISSN 1430-5267]