Der Band Nr. 6 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ befasst sich mit den Sedimentabfolgen des Tertiärs, Juras, Zechsteins, Karbons und Devons im Bereich der Niederrheinischen Bucht. [1962. 462 S., 53 Abb., 14 Tab., 59 Taf.; ISBN 978-3-86029-820-6]
Der Band Nr. 37 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ präsentiert die Ergebnisse eines Bohrprogramms im Raum Krefeld und gibt so eine Zusammenfassung aktueller Erkenntnisse über den Bau und die Genese des tieferen Untergrundes der Niederrheinischen Bucht, welche eine aktive Riftzone darstellt. Die Publikation beinhaltet 21 Beiträge zur Regionalgeologie, Stratigraphie, Tektonik und Mineralisation des Gebietes. [1998. 595 S., 103 Abb., 21 Tab., 31 Taf., 4 Anl.-Taf.; ISBN 978-3-86029-837-4]
Das Heft Nr. 13 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet fünf Beiträge zu Ergebnissen eines Tiefbohrprogramms im Rheinischen Braunkohlenrevier. Die Anlagentafeln mit der Geologischen Karte (Oberfläche des Paläozoikums) und den Querschnitten durch den Untergrund werden gesondert als analoge sowie vektorisierte Datensätze bereitgestellt. [2005. 120 S., 75 Abb., 7 Tab., 2 Taf. in der Anl.; ISSN 1430-5267]
Zur 2005 neu gefassten DIN 4149 "Bauten in deutschen Erdbebengebieten - Lastannahmen, Bemessung und Ausführung üblicher Hochbauten" hat der Geologische Dienst NRW im Juni 2006 die "Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen der Bundesrepublik Deutschland" für NRW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Auch in einigen Regionen NRWs besteht eine Gefährdung durch Erdbeben. Die Karte stellt die Zuordnung zur betreffenden Erdbebenzone (0 bis 3) und zur geologischen Untergrundklasse (R: felsartig, S: tief-sedimentär, T: Übergangsgebiete) dar.
Das Heft Nr. 5 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ liefert Informationen zu Gesteinsparametern von Karbonatgesteinen, die hinsichtlich einer möglichen geothermischen Nutzung von entscheidender Bedeutung sind. Um das geothermische Potenzial eines Standortes abschätzen zu können, müssen die geothermischen Eigenschaften der im Untergrund verbreiteten Gesteine bekannt sein. Das 124 Meter mächtige kreidezeitliche Profil der Kernbohrung Anröchte-Klieve mit Karbonatgesteinen aus dem Cenomanium bis Turonium ist repräsentativ für den Untergrund des südöstlichen Münsterlandes. Sie ist damit für die Erhebung geothermisch relevanter Parameter der Gesteinsschichten bestens geeignet. [2018. 18 S., 8 Abb., 4 Tab., 1 Tab. i. Anh., ISSN 2510-1331]
Das Kartenwerk ist ein Produkt der Integrierten Geologischen Landesaufnahme (IGL) von Nordrhein-Westfalen und stellt geologische Fachdaten über Alter, Beschaffenheit und Verbreitung der Gesteine im Blattschnitt zur Verfügung. Es besteht aus folgenden Kartenthemen: geologische Detaildarstellung, Lithologie, Höhenlinien der Quartär-Basis, präquartärer Untergrund, geologische Schnitte. Die Kartenblätter liegen gescannt und georeferenziert vor.
Die Sonderveröffentlichung beschreibt 25 ausgewählte Geotope in Nordrhein-Westfalen, die die Vielfältigkeit des geologischen Untergrundes demonstrieren und die Prozesse der erdgeschichtlichen Entwicklung veranschaulichen. Erläutert werden außerdem die Bedeutung von Geotopen und die essenzielle Aufgabe des Geotopschutzes. [2008. 3. überarbeitete Auflage, 44 S., zahlr. Abb.; ISBN 978-3-86029-972-2]
In dieser Publikationsreihe berichtete der Geologische Dienst NRW regelmäßig über seine Aufgaben und Projekte, Dienstleistungen und Services, außerdem über die Bereiche Administration, Finanzen und Personal. Der Zeitraum der Publizierung umfasst die Jahre 2001 bis 2011. Mit Schwerpunkten wie Klimawandel oder Gefährdungspotenzialen des Untergrundes sind die Hefte auch heute noch eine informative Lektüre zu aktuellen geowissenschaftlichen Themen. Die Hefte sind als PDF zum kostenfreien Download verfügbar.
Das Heft Nr. 17 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ präsentiert Forschungsergebnisse aus dem nordwestlichen Rheinischen Schiefergebirge (Bergisches Land), wo anhand neuer Autobahnaufschlüsse die Entwicklung der tertiärzeitlichen Ablagerungen, die dort diskordant den devonischen Untergrund überlagern, untersucht wurde. Im Mittelpunkt der stratigraphischen Analyse stehen die sogenannten Höhenterrassen. Aufgrund von eiszeitlichen Hebungen, Bruchtektonik und solifluktiven Umlagerungen gelangten die pliozänzeitlichen Flussschotter zusammen mit marinen Feinsanden der oligozänzeitlichen Grafenberg-Formation in unterschiedliche topographische Niveaus. Zusätzlich wird durch den Nachweis von deformierten Schmelzwasserablagerungen die glazitektonische Umlagerung von Tertiär-Sedimenten durch den Düsseldorfer Gletscher nachgewiesen. [2020. 19 S., 11 Abb., ISSN 2510-1331]
Bäche und Flüsse in Nordrhein-Westfalen sind in Fließgewässertypen eingeteilt, die durch die geologischen Verhältnisse im Untergrund, die Höhenlage, das Gefälle, die Besiedlung und durch physiko-chemische Messwerte definiert sind. Diese Einteilung gehört zu den fachlichen Grundlagen bei der Planung von Maßnahmen zur naturnahen Entwicklung von Fließgewässern, bei der Bewertung des ökologischen Zustandes, bei der Abgrenzung von Wasserkörpern und bei der Umsetzung der Ziele nach der EG_Wasserrahmenrichtlinie. Für die Typzuweisung sind im Wesentlichen kartographische Daten zugrunde gelegt worden, die vom Menschen weitgehend unveränderbar sind. Aktuelle Untersuchungsergebnisse wurden zur Unterstützung herangezogen. • Geologie (Digitale Geologische Karte NRW 1:100.000) • Naturraum (Karten der Fließgewässerlandschaften „BRD“ und „NRW“ und naturräumliche Gliederung NRW) • Einzugsgebietsgröße (Digitale Gewässerstationierungskarte NRW 1:25.000) • Gefälle (Digitales Geländemodell NRW) • Boden (Digitale Bodenkarte NRW) • Physiko-chemische Messwerte (für die Abgrenzung von silikatischen und karbonatischen Gewässertypen des Mittelgebirges) • Biologische Daten (z. B. zur Ermittlung der Verbreitung von Gammarus fossarum (Bachflohkrebs) als Indikatortaxon für die Abgrenzung von Mittelgebirge und Tiefland) Die Aufgabe der Fließgewässertypologie ist es, die natürliche Vielfalt der Fließgewässer nach gemeinsamen morphologischen, physiko-chemischen, hydrologischen und auch biozönotischen Merkmalen zu ordnen. In Nordrhein-Westfalen liegen zwei Typenkarten vor: die NRW- und die LAWA-Typenkarte. Die „gröberen“ LAWA-Typen gelten insbesondere für die Fließgewässer mit einem Einzugsgebiet über 10 km2, zu deren Zustand im Zuge der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie regelmäßig zu berichten ist. Die Zielsetzung bei der NRW-Typenkarte ist die kleinräumige Darstellung der feiner differenzierten NRW-Typen. Sie dienen als Orientierungshilfe bei der ökologischen Verbesserung und naturnahen Entwicklung der Fließgewässer. Der erste Fließgewässertypenatlas erschien 2002 als LUA-Merkblatt Nr. 36. Die mit der Anwendung des Fließgewässertypenatlas gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sind in den überarbeiteten und 2015 veröffentlichten Fließgewässertypenatlas als LANUK-Arbeitsblatt 25 eingeflossen.