„Im Rahmen dieser Arbeit erfolgte eine Bestandsaufnahme des Makrozoobenthos des im Ems-Dollart-Ästuar gelegenen Wattgebietes Rysumer Nacken. Dieses Wattgebiet ist gekennzeichnet durch umfangreiche Aufspülmaßnahmen und durch ein ungewöhnlich hohes Schillaufkommen. […] Es sind alle Wattypen von Sand- über Misch- bis Schlickwatt vorhanden, vorherrschend sind jedoch schilldurchsetzte Feinsandsedimente und Mischwattsedimente. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass der Faunabestand in den Bereichen, die nicht direkt durch die Aufspülmaßnahmen betroffen sind, sich nicht von vergleichbaren anderen ästuarinen Gebieten unterscheidet. […]“
„Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse der biologischen Beweissicherung in der Wesermündung für den Zeitraum 1995 bis 1997. Art und Umfang der Untersuchungen wurden im wasserrechtlichen Einleitungsbescheid des Landkreises Wesermarsch (355/81) für das Werk Nordenham der Kronos-Titan GmbH festgelegt. Entsprechend wurden im Berichtszeitraum zweimal jährlich (April und September) Untersuchungen von Sediment und Benthos an 7 Terminstationen im Eulitoral der Wesermündung durchgeführt.“
Diese Arbeit schließt eine Reihe von biologisch-sedimentologischen Untersuchungen ab, die C. D. MÜLLER im Jahre 1954 begonnen hat und die den landnahen Streifen der gesamten Wurster Küste erfassen. 1965 wurde der nördlichste Teil von Spieka bis Arensch untersucht. 397 Stationen; 12 Stationen exakte quantitative Siebproben von Makrozoobenthos;
„In der vorliegenden Arbeit wurde eine Wattenmeerrinne auf der Wattrückseite der ostfriesischen Insel Norderney hinsichtlich der makrozoobenthischen Besiedlung untersucht. Die Lage des Gebiets wurde so gewählt, dass mit den Sublitoralstationen eine Profillinie von der Insel Norderney bis zum Festland geschaffen wurde, auf der quantitative und qualitative Daten über das vorkommende Makrozoobenthos gesammelt werden konnten. […]“
Die vorliegende Arbeit stellt eine Ergänzung bzw. Erweiterung des Thesenpapiers „Studie zur Ermittelung von Hintergrundwerten bzw. der natürlichen Variabilität von chemischen und biologischen Messgrößen im Meeresmonitoring. Teilbereich Nordsee“ dar. Im neuen Kapitel 5 werden die Ergebnisse der Recherchen zur chemischen Komponente Spezifische Schadstoffe vorgestellt und hier spezifisch zum Komplex Schwermetalle. […]“
„Im Auftrag des NLWKN Betriebsstell Brake-Oldenburg wurde eine Charakterisierung der Makrozoobenthos-Gemeinschaften in den unterschiedlichen Gewässertypen der Küstengewässer (Flussgebietseinheiten Ems, Weser und Elbe) an der niedersächsischen Nordseeküste erstellt. Auf der Grundlage „historischer“ und rezenter MZB-Bestandsaufnahmen wurde eine Übersicht über die auftretenden Arten und ihre Lebensraumansprüche zusammengestellt. Als Datengrundlage für den aktuellen Zustand dienten die Informationen über die MZB-Besiedlung an eu- und sublitoralen Positionen aus Untersuchungen von ca. 1985-2001, die in einer vorhergehenden Studie zur Typisierung der Küstengewässer für die gesamte Nordseeküste zur Verfügung gestellt wurden. […]“
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2003 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
Sedimente, Zoobenthos- (Corophium volutator, Nereis diversicolor, Oligochaeta) und Vegetationsproben (Phragmites australis) von 7 Terminstationen in der Wesermündung werden seit 1985 2x jährlich auf die Anreicherung verschiedener Schwermetalle hin untersucht. Der vorliegende Bericht stellt die Analyseergebnisse aus den Jahren 1985-1992 dar.
„Seit 1969 wird in die Wesermündung in Höhe Bremerhaven Abwasser aus der TiO2-Produktion eingeleitet. Zur Überwachung der ökologischen Effekte werden seit 1975 Zoobenthosuntersuchungen an Dauerstationen ober- und unterhalb der Einleitungsstelle durchgeführt. Seit 1985 werden zusätzlich Sediment-, Zoobenthos- und Vegetationsproben auf eventuelle Anreicherungen mit Metallen untersucht. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2006 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Die als Nebenprodukt der Erzverhüttung anfallende Eisensilikatschlacke wird in großen Mengen im Seewasserbau (Buhnen, Leitdämme, Hafenanlagen) verwendet. Aufgrund der hohen Anteile an potentiell toxischen Schwermetallen, insbesondere Kupfer, Zink und Blei, ist dieses Baumaterial jedoch umstritten. In den Niederlanden wurde sein Einsatz sowohl im Binnen- als auch im Seewasserbereich bereits 1976 verboten. An der Forschungsstelle wurden im Laufe der 80er Jahre drei Studien zur Umweltverträglichkeit der Eisensilikatschlacke erstellt.“