Die Karte zeigt Maßnahmen zur Entwicklung und Renaturierung von Fließgewässern und Auen, die als naturräumliche und ökologische Achsen erhalten und verbessert werden sollen. Grundlage sind Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie sowie hydromorphologische Zielsetzungen. Im Fokus stehen Bereiche mit hohem Entwicklungspotenzial, in denen Gewässerräume reaktiviert, Uferbereiche strukturell verbessert und ökologisch wertvolle Auenlebensräume entwickelt werden können.
Die Karte stellt die gesetzlich geschützten Landschafts-, Natur- und Biotopflächen dar und ergänzt sie durch bekannte Habitate ausgewählter Arten. Damit werden Bereiche mit besonderen Schutz- und Entwicklungszielen sichtbar, die dem Erhalt, der Optimierung und Entwicklung wertvoller Lebensräume dienen. Thematisch werden wassergeprägte, trockene und waldgeprägte Lebensräume sowie weitere artenschutzrelevante Bereiche dargestellt, die für den Biotop- und Artenschutz eine zentrale Rolle spielen.
Das Heft Nr. 18 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet einen Beitrag über „Strukturgeologische Modellvorstellungen zum Kreide-Deckgebirge im zentralen Münsterland“ und einen weiteren Artikel mit dem Titel „Ein bemerkenswertes Pleistozän-Profil aus dem Bereich Dortmund-Brechten (südliches Münsterland)“. [2009. 43 S., 23 Abb., 4 Tab.; ISSN 1430-5267]
Die Karte zeigt Qualitäten und Potenziale der Landschaft, die für Erholung, Freizeit und Stadtentwicklung bedeutsam sind. Sie identifiziert wertvolle Landschaftsbilder, ausgeräumte Agrarlandschaften, die aufgewertet werden können, sowie stadnahe Bereiche, in denen attraktive Grün- und Freiräume die Aufenthaltsqualität und Naherholung verbessern können. Darüber hinaus sollen Siedlungs- und Gewerbeflächen begrünt und Wege- und Freizeitinfrastrukturen weiterentwickelt werden.
Die Karte zeigt Bereiche, in denen bodenständige Trockenbiotope entwickelt und miteinander vernetzt werden können. Grundlage ist, dass diese Flächen ein hohes ökologisches Entwicklungspotenzial aufweisen und sich besonders für Extensivierung, Blüh- und Ackerrandstrukturen eignen. Bestehende Heideflächen dienen dabei als wichtige Ausgangspunkte und sollen durch Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen gestärkt werden, um einen zusammenhängenden Trockenverbund zu schaffen.
Die Karte stellt Flächen dar, die sich aufgrund der Biotoptypenkartierung, Luftbildauswertung und Waldfunktionskarten besonders zur Waldentwicklung eignen. Ziel ist es, defizitäre oder naturferne Waldbereiche durch Aufforstungen und begrünte Korridore zu vernetzen und in Bereichen wertvoller Laubwaldbestände naturnahe Laubmischwälder zu fördern. Dadurch sollen bestehende Laubwaldflächen arrondiert und verbunden sowie langfristig klimaangepasste Waldstrukturen entwickelt werden.
Der Datensatz Flurstücksinformationen Deutschland (FS-DE) des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie basiert auf dem Datensatz der amtlichen Flurstücksinformationen Deutschland der Zentrale Stelle Hauskoordinaten und Hausumringe (ZSHH), die aktuell am bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München angesiedelt ist. Er enthält georeferenzierte Polygonen, die die Geometrien der Flurstücke des Liegenschaftskatasters beschreiben. Dabei wird der in ALKIS (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem) definierte Objektbereich Flurstück (Definition nach ALKIS-Objektartenkatalog) zugrunde gelegt. Aktuell ohne die Daten von Bayern.
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In dieser Publikationsreihe berichtete der Geologische Dienst NRW regelmäßig über seine Aufgaben und Projekte, Dienstleistungen und Services, außerdem über die Bereiche Administration, Finanzen und Personal. Der Zeitraum der Publizierung umfasst die Jahre 2001 bis 2011. Mit Schwerpunkten wie Klimawandel oder Gefährdungspotenzialen des Untergrundes sind die Hefte auch heute noch eine informative Lektüre zu aktuellen geowissenschaftlichen Themen. Die Hefte sind als PDF zum kostenfreien Download verfügbar.
Aus Anlass des 1 000. Jahrestages der Ersterwähnung Mecklenburgs gab das Landesvermessungsamt Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit dem Mecklenburgischen Landeshauptarchiv den ältesten Mecklenburg-Atlas als Faksimiledruck heraus. Dieser Mecklenburg-Atlas des Bertram Christian von Hoinckhusen (MAH) ist das erste Kartenwerk, welches das gesamte Land (Mecklenburg) im mittleren Maßstab vollständig abbildet. Auf 22 kolorierten Handzeichnungen kartierte Hoinckhusen um 1700 alle historischen Ämter Mecklenburgs. Zum Atlas gehören weiterhin eine große und eine kleine Generalkarte (ca. 1:200 000 und ca. 1:400 000).
Die Gebietsmonografie wendet sich vor allem an das natur- und heimatkundlich interessierte Publikum. Darüber hinaus bietet die Sonderveröffentlichung aber auch geowissenschaftlichen Fachleuten, denen dieser Raum noch unbekannt ist, einen ersten Überblick. Ein ausführliches Schriften- und Kartenverzeichnis erschließt wichtige Literatur über die Erdgeschichte am Niederrhein. [1988. 4. neu bearbeitete und erweiterte Aufl., 142 S., 39 Abb., 4 Tab.; ISBN 978-3-86029-909-8]