Der Datensatz stellt die hydrogeologische Raumgliederung von Nordrhein-Westfalen dar. Er ist in Heft 16 der Publikationsreihe „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ ausführlich beschrieben. Gebiete mit gleichen oder sehr ähnlichen hydrogeologischen Eigenschaften wurden zu hydrogeologischen Teilräumen zusammengefasst. Der Datensatz wurde weiterentwickelt im Rahmen der Erstellung der „Grundwasserkörper NRW“, welche durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK NRW) publiziert wurden. Verfügbare Kartenthemen: hydrogeologische Teilräume, einschließlich Zuordnung zu übergeordneten Räumen und Großräumen.
Das Informationssystem zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Es informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Es basiert auf dem analogen Kartenwerk, welches im Zeitraum von 1949 bis 1954 im damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet wurde. Heute gewinnen diese insgesamt 58 Kartenblätter als großmaßstäbige, hochauflösende Grundlage zur Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Altbergbau wieder zunehmend an Bedeutung. Das digitale Kartenwerk wird im Vektorformat [IS RK 10 KO DS] zum Download bereitgestellt.
Aktualität der Daten:
seit 08.09.1802 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der Geologische Dienst NRW ist die zentrale Archivierungsstelle für anzeigepflichtige Bohrungen und geologische Aufschlüsse in Nordrhein-Westfalen. Die Daten werden in der Datenbank „Aufschlüsse und Bohrungen in Nordrhein-Westfalen“ [DABO] gespeichert, verwaltet und digital vorgehalten. DABO enthält umfangreiche, wissenschaftlich überarbeitete digitale Schichtenbeschreibungen zur Erschließung des geologischen Untergrundes. Die Datenbank ist eine wichtige Grundlage für die Erstellung von geologischen Karten, geologischen Schnitten oder dreidimensionalen Raummodellen. Darüber hinaus ist diese Datenquelle beispielsweise für die Bewertung von Baugrundflächen oder Rohstoffvorkommen sowie für Maßnahmen des Grundwasserschutzes sehr hilfreich. DABO umfasst laufend aktualisierte Informationen zu mehr als 320.000 Bohrungen und Aufschlüssen.
Im Informationssystem sind die Böden nach Tragfähigkeit und Eignung als Erdbaustoff in ingenieurgeologische Einheiten zusammengefasst und in Mächtigkeiten dargestellt. Korngrößenverteilungskurven und gesteinsphysikalische Kennwerte geben Auskunft über die bodenmechanischen Eigenschaften der Böden. Schnittdarstellungen vermitteln ein räumliches Bild über den Schichtenaufbau bis in eine Tiefe von ca. 50 bis 100 Meter unter Gelände. Das Informationssystem wurde im Schnitt der Blätter des analogen Kartenwerks der Ingenieurgeologischen Karte 1:25.000 [IK 25 A] erstellt und ist nicht flächendeckend verfügbar. Verfügbare Kartenthemen: Verbreitung und Mächtigkeit der ingenieurgeologischen Einheiten; Mächtigkeit der Quartärschichten; ingenieurgeologische Schnitte; Tabellen ingenieurgeologischer Kennwerte.
Im Jahr 1987 wurde am Ostrand des Rheinischen Schiefergebirges in Bad Wünnenberg-Bleiwäsche von Briloner Höhlenforschern ein umfangreiches, bis dahin unbekanntes Höhlensystem entdeckt, das den Namen „Malachitdom“ erhielt. Es handelt sich dabei um eine Großhöhle im Briloner Massenkalk, die durch ihre farbigen Tropfsteine beeindruckt und ein Beispiel für interdisziplinäre Höhlenforschung im Sauerland darstellt. Die umfangreiche Ausstattung der Sonderveröffentlichung mit Abbildungen, zahlreichen Farbfotos und einem Höhlenplan als Beilage verschafft einen fundierten Einblick in das Höhlensystem. [1992. 304 S., 21 Tab., 16 Fototaf., 1 Höhlenplan 1:200; ISBN 978-3-86029-923-4]. Die Publikation ist derzeit nur in gedruckter Form erhältlich.
Dieser INSPIRE-Dienst stellt alle im Quellenkataster: Quellen in Nordrhein-Westfalen erfassten Quellen bzw. deren Probeentnahmestellen als Referenzpunkt pro Quellenstandort dar. Der Datensatz ist für das INSPIRE-Thema Geologie (Anwendungsschema Hydrogeologie) aufbereitet.
Dieser INSPIRE-Dienst stellt das Informationssystem Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:100.000 [IS GK 100] für das INSPIRE-Thema Geologie dar. Die Karte zeigt landesweit die Verbreitung der Gesteine in den Themenlayern Geologische Schichten und Tektonische Verwerfungen. Die Deckschichten werden nicht dargestellt.
Der Band Nr. 8 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ fixiert den seinerzeit erreichten Fortschritt in der Herstellung und Auswertung des bodenkundlichen Kartenwerks unter Heranziehung der Bodenschätzungs-Ergebnisse. [1960. 164 S., 30 Abb., 17 Tab., 5 Taf.]
Das Heft Nr. 5 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ liefert Informationen zu Gesteinsparametern von Karbonatgesteinen, die hinsichtlich einer möglichen geothermischen Nutzung von entscheidender Bedeutung sind. Um das geothermische Potenzial eines Standortes abschätzen zu können, müssen die geothermischen Eigenschaften der im Untergrund verbreiteten Gesteine bekannt sein. Das 124 Meter mächtige kreidezeitliche Profil der Kernbohrung Anröchte-Klieve mit Karbonatgesteinen aus dem Cenomanium bis Turonium ist repräsentativ für den Untergrund des südöstlichen Münsterlandes. Sie ist damit für die Erhebung geothermisch relevanter Parameter der Gesteinsschichten bestens geeignet. [2018. 18 S., 8 Abb., 4 Tab., 1 Tab. i. Anh., ISSN 2510-1331]
Das Informationssystem verwaltet alle beantragten Abgrabungen von Locker- und Festgesteinen im Rahmen der Genehmigungsverfahren seit 1972, an denen der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen (GD NRW) im Rahmen seiner Tätigkeit als „Träger öffentlicher Belange“ beteiligt worden ist. Der Datensatz umfasst die Abgrabungsumrisse in NRW als Vektorflächen, attributiert mit den jeweiligen Fachdaten der Genehmigungsanträge und enthält, soweit bekannt, auch Altabgrabungen. Die Zusammenstellung ist keine Gewähr für eine tatsächlich erfolgte Abgrabungstätigkeit, da nur die Antragsunterlagen und daraus resultierende Genehmigungen erfasst sind. Im Jahr 1995 hat der GD NRW auch das im Zeitraum 1985 bis 1995 bei der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF) aufgebaute Kataster übernommen. Diese Daten sind strukturell in die Datenbank integriert.