Der Band Nr. 10 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ beinhaltet Vorträge mit Diskussionen über ein Internationales Symposium zum Thema „Unterscheidungsmöglichkeiten mariner und nichtmariner Sedimente“, das vom 2. bis 5. Mai 1962 in Düsseldorf stattfand. Eingehend betrachtet wurden dabei die biologischen, geochemischen und mineralogischen Kriterien, welche zur Differenzierung der Sedimente und Sedimentgesteine herangezogen werden können. [1963. 482 S., 93 Abb., 93 Tab., 10 Taf.; ISBN 978-3-86029-810-7]
Die analoge Karte, die die Geologie der zentralen Niederrheinischen Bucht an der Oberfläche des Paläozoikums zeigt, ist als Anlage zum Heft 13 der Reihe „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ erschienen und wurde ursprünglich im Maßstab 1:200.000 kartographisch erstellt. Sie wird durch eine Reihe von Profilschnitten ergänzt und liegt als georeferenzierte Bilddatei vor. Ein auf Grundlage der geologischen Karte vektorisierter Datensatz ist gesondert verfügbar.
Das Heft Nr. 1 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet eine Zusammenstellung der hydrogeologischen Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen zum Erstellungszeitpunkt, geordnet nach Grundwasserlandschaften. Insgesamt sind mehr als 1100 Zitate aufgeführt, die aus über 200 verschiedenen Publikationsreihen zusammengestellt wurden. Zusätzlich ist eine Übersicht über zur Zeit der Erstellung verfügbare hydrogeologische Karten und Atlanten beigefügt. [1996. 75 S., 5 Abb.; ISSN 1430-5267]
Das Heft Nr. 8 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ wurde anlässlich der 5. Internationalen Tagung der Fachsektion Geotopschutz der Deutschen Geologischen Gesellschaft, die vom 16. bis 19. Mai 2001 in Krefeld stattfand, herausgegeben. Das Heft beinhaltet Vortragskurzfassungen und einen Exkursionsführer. [2001. 115 S., 54 Abb., 1 Tab.; ISSN 1430-5267]
Das Heft Nr. 11 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ dokumentiert durch zwei Beiträge erste geologische und paläontologische Ergebnisse der Untersuchungen im nordrhein-westfälischen Abschnitt der Transeuropäischen Naturgas-Pipeline (TENP). Der erste Artikel behandelt Fazies und Stratigraphie temporärer Schürfe im Unter- und Mitteldevon der Eifel, der zweite dokumentiert Untersuchungsergebnisse zu einem Profil im Paläozoikum des südöstlichen Venn-Sattels (Rheinisches Schiefergebirge). [2004. 131 S., 19 Abb., 2 Tab., 1 Taf., 66 S. Anh.; ISSN 1430-5267]
Im Heft Nr. 14 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ werden in kurzen, prägnanten Aufsätzen geowissenschaftliche Themen zu Mineralien, Gesteinen und Fossilien, Boden, Erdbeben und Riffen bis hin zu Rohstoffen und Grundwasser behandelt. Die Veröffentlichung richtet sich in erster Linie an Lehrerinnen und Lehrer, die hier Anregungen und Materialien für ihren Unterricht erhalten, um sich mit den faszinierenden und hochaktuellen geologischen Themen in der schulischen Lehre auseinander zu setzen. [2007. 160 S., zahlr. Abb., Tab. u. Anl.; ISSN 1430-5267]
Das Heft Nr. 7 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ definiert Leitstrukturen einer Blattverschiebungszone, um aufgrund von Struktur und Bewegungsmechanismen die Osning-Störungszone auf ihren Blattverschiebungscharakter hin zu prüfen. Diese Störungszone bildet einen über 200 km langen Schollenrand, der das Niedersachsen-Becken im Süden begrenzt und vom Münsterland-Becken trennt. Als übergeordnete Strukturen der Blattverschiebungszone lassen sich fünf Teilsegmente vom Gronau-Segment im Nordwesten bis zum Falkenhagen-Segment im Südosten ausgliedern. [2018. 39 S., 12 Abb., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 10 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ fasst den aktuellen Kenntnisstand zur Geologie der im westlichen Münsterland verbreiteten Haltern-Formation der Oberkreide (Santonium) zusammen. Die Sedimentfolge besteht im Wesentlichen aus Fein- und Mittelsanden, die z. T. auch grobsandig oder schwach schluffig ausgebildet sein können. Vereinzelt treten quarzitische, selten auch kalkig verfestigte Sandsteinbänke auf. Das Verbreitungsgebiet der Haltern-Formation hat eine Fläche von ca. 850 km². Ihre größten Mächtigkeiten erreicht sie mit bis zu 300 Metern bei Groß Reken und Haltern. Für den regionalen Aufbau des Gebietes sind weite, flachwellige Kreide-Sättel und -Mulden kennzeichnend. Während die Faltenstrukturen im Westteil des Verbreitungsgebietes Westnordwest - Ostsüdost gerichtet sind, biegen sie im Ostteil in eine Südwest-Nordost-Richtung um. Die Mächtigkeitsverteilung der Haltern-Formation wird maßgeblich durch den Verlauf dieser Faltenstrukturen beeinflusst. [2020. 17 S., 4 Abb., ISSN 2510-1331]
Die Gebietsmonografie wendet sich vor allem an das natur- und heimatkundlich interessierte Publikum. Darüber hinaus bietet die Sonderveröffentlichung aber auch geowissenschaftlichen Fachleuten, denen dieser Raum noch unbekannt ist, einen ersten Überblick. Ein ausführliches Schriften- und Kartenverzeichnis erschließt wichtige Literatur über die Erdgeschichte am Niederrhein. [1988. 4. neu bearbeitete und erweiterte Aufl., 142 S., 39 Abb., 4 Tab.; ISBN 978-3-86029-909-8]
Anlass für diese Sonderveröffentlichung war der bereits damals außerordentlich hohe Bedarf an mineralischen Rohstoffen in Nordrhein-Westfalen. Das Werk gibt einen Überblick über Verbreitung, Ausbildung, Abbau und Verwendung nutzbarer Festgesteine in Nordrhein-Westfalen und ergänzt die erschienene Beschreibung der nutzbaren Lockergesteine (Vgl. „Nutzbare Lockergesteine in Nordrhein-Westfalen, 1978“). [1977. 65 S., 11 Abb., 1 Tab., 1 Taf.; ISBN 978-3-86029-906-7]