Der Band Nr. 4 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ behandelt im ersten Teil die Stratigraphie und Tektonik des Pliozäns, im zweiten Teil die Probleme des Pleistozäns. [1959. 412 S., 131 Abb., 70 Tab., 35 Taf.]
Das Geoportal Niederrhein ist die zentrale Stelle zur Darstellung von Geodaten und Geodatendiensten aus der Geodateninfrastruktur der an das kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) angeschlossenen Kreise, Städte und Gemeinden. Dabei steht ihnen über ihren Webbrowser eine Vielzahl von thematischen Karten und Hintergrundkarten zur Darstellung und mit weiterführenden Informationen zur Verfügung. Von Liegenschaftskatasterdaten und -karten über Themen wie Wahlbezirke, Gebietsabgrenzungen und Bauleitplanung bis hin zu Inhalten rund um Freizeit, Klima, Natur und Verkehr sowie vielen weiteren können sie sich die verschiedensten Daten anzeigen lassen. Zudem haben sie die Möglichkeit sich über Straßen- und Adresssuchen direkt auf das Gebiet ihres Interesses zu zoomen oder in 3D Portale oder den Geodatenkatalogeintrag der jeweiligen Daten zu wechseln. Eine Routenplanung ist im Geoportal Niederrhein ebenfalls enthalten. Das Geoportal Niederrhein ist eine der zentralen Komponenten der Geodateninfrastruktur (GDI) des KRZN und seiner angeschlossenen Kommunen.
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Das Gebiet der Niederrheinischen Bucht bildet zusammen mit dem sich nördlich anschließenden Niederrheinischen Tiefland eine sich keilförmig nach Norden erweiternde geologische und tektonische Struktureinheit zwischen dem rechtsrheinischen und dem linksrheinischen Schiefergebirge. Dieses Senkungsgebiet wird von einer Reihe Nordwest-Südost streichender Störungen durchzogen, an denen der Untergrund in zahlreiche Schollen (Horste und Gräben) zerlegt ist. Die Niederrheinische Bucht wird somit in die folgenden Schollen eingeteilt: Rur Scholle; Erft Scholle; Kölner Scholle; Ville Scholle; Venloer Scholle; Krefelder Scholle.
Das Heft Nr. 4 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ befasst sich mit den Terrassen-Sedimenten des Rheins in der nordwestlichen Niederrheinischen Bucht: Im Bereich des Süchtelner Höhenzuges zwischen Herongen und Viersen sowie im westlich angrenzenden Schwalm-Nette-Gebiet besteht die quartärzeitliche Schichtenfolge hauptsächlich aus den 2,6 - 0,5 Mio. Jahre alten unter- bis mittelpleistozänen Ablagerungen. Sie sind der Niederrhein-Hauptterrassen-Formation des Rhein-Maas-Systems zuzuordnen. Zwischen den beiden Ablagerungsgebieten von Rhein und Maas verläuft der Viersener Sprung, der die Krefelder Scholle (Hochscholle) im Osten von der Venloer Scholle (Tiefscholle) im Westen trennt. Infolge der unterschiedlichen tektonischen Bewegungen ist nicht nur die Höhenlage unterschiedlich, sondern zwischen den beiden Gebieten schwankt auch die Mächtigkeit der Terrassenabfolgen stark. Mächtigen Profilen auf der Venloer Scholle stehen gering mächtige Profile auf der Krefelder Scholle gegenüber, die nur schwer miteinander zu parallelisieren sind. [2017. 81 S., 58 Abb., 2 Tab., ISSN 2510-1331]
Diese Arbeit wurde für den hier vorliegenden Nachdruck lediglich redaktionell überarbeitet und stammt ursprünglich aus Band 1 & 2 der Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen. Dieser Aufsatz diente im Laufe der Jahre als Grundlage für viele Untersuchungen zur Entstehung von Kohlenflözen und zum Wechsel der Moortypen, aus denen sie entstanden sind. Viele Pflanzenarten und -gattungen wurden in den Jahren 1959/1960 in verschiedenen Arboreten angepflanzt, um der Öffentlichkeit eine Vorstellung von der Pflanzenwelt der Braunkohlenmoore zu geben. Daher ist die vorliegende Veröffentlichung auch für den interessierten Laien gedacht. [1991. 31 S., 9 Abb., 3 Taf.; ISBN 978-3-86029-926-5 (Neuauflage aus „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen - Band 1 & 2: Die Niederrheinische Braunkohlenformation“)]
Das Heft Nr. 17 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ präsentiert die Ergebnisse eines Projektes, mit dem das NRW-Wirtschaftsministerium den Geologischen Dienst NRW beauftragte, potenzielle Verdachtsstellen für Starkbeben mithilfe der Paläoseismologie im Bereich der Niederrheinischen Bucht zu erforschen. Diese Region ist gegenwärtig das aktivste Erdbebengebiet in Westdeutschland. Sie ist Bestandteil einer interkontinentalen Schwächezone und wird von einer Reihe NW-SE-streichender Störungen durchzogen, die sich noch heute relativ zueinander bewegen, wodurch Erdbeben auftreten können. [2008. 72 S., 58 Abb., 6 Tab.; ISSN 1430-5267]
Der Band Nr. 6 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ befasst sich mit den Sedimentabfolgen des Tertiärs, Juras, Zechsteins, Karbons und Devons im Bereich der Niederrheinischen Bucht. [1962. 462 S., 53 Abb., 14 Tab., 59 Taf.; ISBN 978-3-86029-820-6]
Die analoge Karte, die die Geologie der zentralen Niederrheinischen Bucht an der Oberfläche des Paläozoikums zeigt, ist als Anlage zum Heft 13 der Reihe „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ erschienen und wurde ursprünglich im Maßstab 1:200.000 kartographisch erstellt. Sie wird durch eine Reihe von Profilschnitten ergänzt und liegt als georeferenzierte Bilddatei vor. Ein auf Grundlage der geologischen Karte vektorisierter Datensatz ist gesondert verfügbar.
Der Band Nr. 28 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ gibt ein anschauliches Bild der Vielschichtigkeit der Quartär-Forschung. Das Rheinland bietet sich als ein besonders geeigneter Raum dafür an: Im Rheinischen Braunkohlenrevier bilden die Ablagerungen des Pliozäns und des Quartärs die Deckschichten über der miozänen Braunkohlenlagerstätte. Die besonders guten Aufschlussverhältnisse in den großen Tagebauen trugen wesentlich zur Klärung stratigraphischer Probleme bei. [1983. 2. Aufl., 538 S., 102 Abb., 30 Tab., 19 Taf.; ISBN 978-3-86029-828-2]
Der Datensatz stellt die Ergebnisse eines Bohrprogramms zur Erkundung der Festgesteinsverhältnisse unterhalb der tertiärzeitlichen Füllung der Niederrheinischen Bucht dar. Er basiert auf analog vorliegenden Flächen- und Schnittdarstellungen. Die Projektergebnisse wurden in „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst NRW“, Heft 13 veröffentlicht. Verfügbare Kartenthemen: abgedeckte geologische Karte und Querschnitte durch den paläozoischen Untergrund der zentralen Niederrheinischen Bucht.