Im Rahmen des Projektes „Sedimentologie und Makrobenthos der Nordergründe und der Außenjade (Nordsee) 1970“ wurde in der inneren deutschen Bucht zwei Varianten des Küstensandes – Nordergründe und Außenjade- unter anderem faunistisch-ögologisch untersucht. Dazu wurden 50 VAN VEEN-Greiferproben aus dem Eulitoralen genommen.
„Die vorliegende Arbeit soll ein weiterer Beitrag zur Klärung der komplexen Wechselbeziehungen innerhalb des Lebensraumes „Watt“ sein. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Erfassung des Faunenbestandes der marinen Watten im Mündungsbereich der Elbe. Die Ausdehnung auf einen Zeitraum von 7 Jahren sollte genaueren Einblick in die Wirksamkeit einzelner Faktoren und unterschiedlicher Faktorenkombinationen ermöglichen, die Einfluss auf die Zusammensetzung der Fauna nehmen.“
In dem Projekt „Die Zosera-Gesellschaften der niedersächsischen Watten“ wurde 1969 das niedersächsische Wattengebiet auf den Bestand von Seegras (Zostera noltii und Zostera marina) untersucht. Hier bei wurden, neben Beprobungen von August 1970, andere Arbeiten mit in die Untersuchung einbezogen (Zeitraum 1937 bis 1971).
„Am 3.Mai 2005 wurde die Fa. Aqua-Marin mit der Probenahme und –auswertung der seit 1998 untersuchten TMAP-Stationen T5 – T8 auf der Lütetsburger Plate zwischen Norderney und Hilgenriedersiel beauftragt. Die Ausführung der Freiland- und Laborarbeiten fand umgehend im Mai statt, die Ergebnisse sind Gegenstand dieses Kurzberichtes.“
„Die Untersuchungen erfolgten in der Zeit von Mitte April bis Ende Juli 1978 an insgesamt 30 Tagen. Im Untersuchungsgebiet wurden fünf Hauptprofile und ein Nebenprofil gelegt, deren Richtungen mit dem Kompass eingemessen wurden. Entlang der Profile wurden insgesamt 48 Stationen durch Begehung ausgewählt. Die Profile und Stationen wurden aufgrund oberflächig feststellbarer sedimentologischer, morphologischer und biologischer Eigenschaften und sichtbarer Veränderungen dieser Strukturen ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, mach Möglichkeit sowohl die jeweils typischen Standorte von Siedlungen als auch Übergangsgebiete zwischen deutlich erkennbaren Litoralzonen zu erfassen.“
„Zwischen der Hochwasserlinie und der 40 m-Tiefenlinie wurden entlang einer rechtwinklig zum Strand geführten Profillinie an 50 Stationen Bodenproben entnommen und quantitativ auf ihren Gehalt an Makrobenthonten untersucht. Die Beprobung fand im August 1970, 1971 und 1973 statt. Neben ihrer biologischen Information stellen die durchgeführten Studien am Strand und im Vorstrand der Insel Norderney einen Teilsaspekt im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit dar. Über die Verbreitung und Häufigkeit sowie die Lebensweise der einzelnen Benthosarten wird der Versuch gemacht, auf die Lagestabilität der bewohnten Sedimente zu schließen.“
„Im Rahmen dieser Arbeit erfolgte eine Bestandsaufnahme des Makrozoobenthos des im Ems-Dollart-Ästuar gelegenen Wattgebietes Rysumer Nacken. Dieses Wattgebiet ist gekennzeichnet durch umfangreiche Aufspülmaßnahmen und durch ein ungewöhnlich hohes Schillaufkommen. […] Es sind alle Wattypen von Sand- über Misch- bis Schlickwatt vorhanden, vorherrschend sind jedoch schilldurchsetzte Feinsandsedimente und Mischwattsedimente. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass der Faunabestand in den Bereichen, die nicht direkt durch die Aufspülmaßnahmen betroffen sind, sich nicht von vergleichbaren anderen ästuarinen Gebieten unterscheidet. […]“
Die Leybucht wurde im Sommer 1959 biologisch-bodenkundlich untersucht, um den jetzigen Zustand und die Entwicklungstendenz des Wattes kennen zu lernen. Folgerungen für die Praxis sollten daraus abgeleitet werden. Auf dem Watt wurden 429 Untersuchungsstationen eingemessen. Insgesamt wurden über 4000 quantitative Messungen, Untersuchungen und Analysen vorgenommen. Sie betrafen hauptsächlich: Menge und Zusammensetzung der Flora und Fauna, Menge und Zusammensetzung der Sinkstoffe, Chemismus und Korngrößen des Sedimentes, Salzgehaltsbestimmungen und Verlandungsuntersuchungen. Schließlich werden die Untersuchungsergebnisse in ihrer Bedeutung für die Praxis ausgelegt und eine Stellungnahme zur Eindeichung und der späteren Nutzung der Leybucht abgegeben. Sämtliche untersuchten Faktoren deuten auf eine Stabilisierung und Aufhöhung der Watten hin.
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2004 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Seit 1969 wird in die Wesermündung in Höhe Bremerhaven Abwasser aus der TiO2-Produktion eingeleitet. Zur Überwachung der ökologischen Effekte werden seit 1975 Zoobenthosuntersuchungen an Dauerstationen ober- und unterhalb der Einleitungsstelle durchgeführt. Seit 1985 werden zusätzlich Sediment- und Zoobenthosproben auf eventuelle Anreicherungen mit Metallen untersucht. Für Vegetationsproben wurden diese Analysen von 1985 bis 2005 durchgeführt. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2009 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“