Am 23.10.1989 wurde auf der deutschen Seite des Dollart ein Fischsterben entdeckt, dem etwa eine Tonne von Stinten zum Opfer fiel. Als wahrscheinlichste Ursache kann Sauerstoffmangel angenommen werden, der vom Eintrag stark organisch belasteten Abwasser aus der Westerwoldschen Aa verursacht wurde. Dieses Gewässer weist regelmäßig im Winterhalbjahr – während der Kampagne der kartoffelverarbeitenden Industrie – anaerobe Zustände auf. Der Verdacht auf den Einfluss toxischer Substanzen kann jedoch nicht völlig ausgeräumt werden.
Digitale Landesweite Übersichtskarte aller Geometrien des in Niedersachsen per Gesetz geschützten Biosphärenreservates Niedersächsische Elbtalaue. Das Biosphärenreservat (BSR) erstreckt sich über etwa 90 Stromkilometer von Schnackenburg bis Hohnstorf bei Lauenburg.Die Geometrien des Datensatzes sind identisch mit denen der Darstellung des BSR gem. MU-Kartendienst. Lediglich der Titel und die Beschreibung weisen auf den Moorbezug hin, da das BSR einen erheblichen Anteil von Moor (kohlenstoffreiche Böden mit Bedeutung für den Klimaschutz gemäß BHK50 [LBEG] und zusätzliche Moorbiotope gemäß Biotoptypenkartierung [NLWKN]) aufweist.
„Die KÜFOG GmbH wurde im Frühjahr 2005 mit der Durchführung benthosbiologischer Untersuchungen an sieben Dauermessstationen im Weserwatt vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz – Betriebsstelle Brake-Oldenburg) beauftragt, die im Rahmen der Beweissicherung der Firma Kronos Titan seit 1975 jährlich zweimal untersucht werden. Eine Probenahmestation liegt im Bereich Langlütjen I. Darüber hinaus wurden 2 Transekte im Lunewatt und vor Blexen beprobt. Die genauen Positionen der Stationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.“
Mit den hier vorgelegten Kurzberichten soll nur über den Stand der Arbeiten informiert und neu hinzugewonnenes Datenmaterial übermittelt werden. Wenn erste Interpretationen versucht werden, sind sie vorläufig. Erst in den vollständigen Berichten werden die Ergebnisse kritisch gewertet, da die Prozesse im Gesamtsystem des Ästuars und Literaturbefunde berücksichtigt werden müssen. Es sind Kurzberichte zusammengefasst über: Daueruntersuchungen von Sediment, Pflanzenfarbstoffen und Bodenfauna an den Stationen T1-T7 (1985-1987); Schwermetalluntersuchungen an Sedimenten, Ufervegetation und Bodenfauna (1985; 1986); Untersuchung des Schöpfplanktons (1982; 1983; 1986; 1987); Sonderuntersuchung zur Toleranz von Vaucharia-Arten de Brackwassers gegenüber Abwässern aus der Titandioxid-Industrie (1986; 1987)
Während des Sommers 1972 wurden Bodenproben im westlichen Teil des Knechtsandgebietes entnommen zur Analyse des Mikrophytobenthos und der Makrofauna (HAUSER u. MICHAELIS 1975). Aufgrund des Sedimenttypus wurden mehrere Biotope unterschieden. Die Verteilung der Kieselalgengesellschaften über diese Biotope wurde mit Hilfe einer Clusteranalyse untersucht. Die Ergebnisse zeigen gute Übereinstimmung zwischen Kieselalgengesellschaften und Biotopen, besonders dort, wo es sich um extreme Biotope handelt (z.B. das Farbstreifenwatt). Es wird darauf hingewiesen, dass die scharfen Unterschiede zwischen den von BROCKMANN vorgeschlagenen Gesellschaften nicht immer existieren und das weitere Untersuchungen mit Hilfe von Dauerstationen erforderlich sind, um den Einfluss jahreszeitlicher Periodizität der dominanten Arten auf die Struktur der Gesellschaften erkennen zu können.
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2004 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2006 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2008 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2003 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Die vorliegende Arbeit will klären, ob die Infektion mit parasitischen Organismen für den beobachteten Bestandsrückgang der Miesmuschel verantwortlich ist. […] In der vorliegenden Arbeit wurde die derzeitige Parasitenbelastung des Miesmuschelbestandes des niedersächsischen Wattenmeeres über einen Zeitraum von 2,5 Jahren untersucht. Dabei wurde der Status quo der Belastung beschrieben sowie die Entwicklung über zwei komplette Jahresgänge an ausgewählten Dauerstationen verfolgt. Die räumliche Variabilität der Verteilungsmuster, sowohl im kleinräumigen Maßstab innerhalb einer Probestation als auch im gesamten Wattenmeer, wurde beschrieben. Darüber hinaus wurde der Einfluss der Parasitenbelastung auf individuelle Muscheln verschiedenen Alters und auf Miesmuschelpopulationen an Hand geeigneter Parameter dargestellt.“