In the framework of the project "Macrozoobenthos in the western part of the "Hoher Weg"" lasting from 1973 to 1975 a survey of macrozoobenthos has been carried out in the the western part of the "Hoher Weg" located between Jade and Weser. Investigation of macrozoobenthos abundance and biomass at 120 stations. (109 stations in database DBKüstenbiologie). All data ist stored in the database DBKüstenbiologie, published in annual report 1979 Band XXXI of the Forschungsstelle Küste Im Rahmen des Projektes "Das Makrozoobenthos des westlichen "Hohen Weges"" wurde von 1973 bis 1975 eine Bestandsaufnahme der Wattenfauna (Makrozoobenthos) im westlichen Teil des "Hohen Weges" zwischen Jade und Wesermündung durchgeführt. Es wurden an 120 Stationen die Abundanz u. Biomasse von MZB erfasst. (109 Stationen in Datenbank DBKüstenbiologie). Alle Daten sind in der Datenbank DBKüstenbiologie gespeichert, veröffentlicht im Jahresbericht 1979 Band XXXI der Forschungsstelle Küste
„Im Jahre 1966 wurde auf dem Blexer Groden bei Nordenham der Bau eines Titandioxid-Werkes begonnen. Die Gesellschaft erhielt die wasserbehördliche Erlaubnis, täglich 38.200 m³ Abwasser bei Blexen in die Weser einzuleiten. Die Produktion wurde im Frühjahr 1969 aufgenommen. Über den Einfluss von Abwässern dieser Art und vor allem dieser Größenordung auf die Lebensgemeinschaften von Küstengewässern lagen in Deutschland noch keine Erfahrungen vor. […] Eine zweite Quelle chemischer Abwässer ist das Guanowerk bei Nordenham, das ab Mai 1968 täglich 450 t Gips, mit 36000 m³ Kühlwasser zu einer Emulsion verdünnt, ausstößt. Es wird davon angenommen, dass der Gips vollständig in Lösung geht […]. Um eine Grundlage zu schaffen, die eine Beurteilung späterer Veränderungen ermöglicht, wurde noch vor Produktionsbeginn des Titanwerkes eine chemisch-biologische Bestandsaufnahme in der Wesermündung vorgenommen. Das Niedersächsische Wasseruntersuchungsamt (NWU), Hildesheim, übernahm den chemischen, die Forschungsstelle Norderney den biologischen Teil der Beweissicherung. […] die Feldarbeiten der Untersuchungen dauerten 1 Jahr, von Ende 1967 bis Ende 1968. […]“
Summary: The present study is dealing with intertidal sediments, vegetation and bottom fauna of an area in the Weser estuary near Nordenham and Bremerhaven, which since 1969 has received waste water from a titanium dioxide factory. A comparison is made between the ecological situation in 1968 – before the beginning of the discharge – and in 1980. Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Die vorliegende Untersuchung behandelt Sedimenteigenschaften, Ufervegetation und eulitorale Bodenfauna eines ästuarinen Gebietes, das seit 1969 Abwässer eines Titandioxid-Werkes aufnimmt. Es wird die Situation von 1980 mit dem Zustand vor Beginn der Einleitung in Vergleich gesetzt, der in einer Basisuntersuchung von 1968 festgehalten worden ist.
The zooplankton community of the Weser estuary from Bremen to lighthouse “Roter Sand” was investigated in June 1983, June 1984 and August 1984. The qualitative and quantitative results are compared to those of a baseline study, which was carried out in 1967 and 1968 before a titanium dioxide factory started production and waste discharge into the Weser estuary in 1969. Number and spectrum of species seem to have remained nearly constant compared to 1968. The rotifer Synchaeta baltica, which is not recorded in 1968, come to mass development in the meso- and/or polihaline zone and causes the maximum situated there in June. In the Weser river a fresh water zone with salinities below 0,3 ‰ Cl does not exists any more due to pollution by brine from the potassium-industries upstream. The zooplankton density in the artificially salted area is extremely reduced. In all three months of investigation the zooplankton density in the natural brackish zone shows a similar distribution with two maxima, one in the meso- and/or polyhaline zone. Between them an estuarine impoverishment zone is situated. This pattern of distribution was found in 1968 by BODE and PUCK (1972), too, but compared to their results the actual investigations showed a marked increase of total zooplankton density as well as of the amplitude of density. It is not yet clear, whether this phenomenon could indicate disturbances caused by human influences. In view to the waste water discharge of the titanium dioxide factory a harmful influence could not be found. Das Zooplankton der Wesermündung vom Leuchtturm Roter Sand bis Bremen wurde im Juni 1983, Juni 1984 und August 1984 qualitativ und quantitativ untersucht. Die Ergebnisse werden mit der Basisuntersuchung verglichen, in welcher der Zustand vor Beginn der Einleitung von Abwässern aus der Titandioxid-Produktion festgehalten worden ist. Als Ergebnis ist zusammenfassend festzustellen: Im natürlicherweise limnischen, heute durch Kaliabwässer belasteten Abschnitt zwischen Bremen und Brake ist das Zooplankton deutlich verarmt. Im eigentlichen Brackwasser hat sich das Artenspektrum im Wesentlichen erhalten. Es bestehen zwei Zonen sehr dichter Planktonbesiedlung: eine in niedrigen und eine in höheren Salzgehaltsbereichen. In beiden haben die Dichten gegenüber der Basisuntersuchung von 1968 erheblich zugenommen. In mittleren Salzgehaltsbereichen befindet sich die natürliche Verarmungszone des Brackwassers, die früher wie heute nur eine schwache Besiedlung aufweist. Durch Abwässer bedingte Schäden sind am Zooplankton der hier untersuchten Größenordnung nicht nachweisbar.
Das Informationssystem stellt die Verbreitung und oberflächennahen Vorkommen nichtenergetischer Festgesteinsrohstoffe in Nordrhein-Westfalen dar. Enthalten sind (nach Alter differenziert) die Rohstoffgruppen Karbonatgesteine, Sandsteine, Tonsteine und Vulkanite. Verfügbare Kartenthemen: Basisdaten; Verbreitung, lithologische Beschreibung und Besonderheiten der Ausprägung des Rohstoffvorkommens; Aussagesicherheit.
Diese Datenbank verzeichnet alle im Rahmen der hydrogeologischen Landesaufnahme erfassten Quellen und Quellstandorte sowie alle Quellen, die dem Geologischen Dienst NRW gemeldet worden sind. Erfasst sind Angaben über Lage, Art der Quelle, Schüttungsmengen und zum umgebenden Gestein. Die Datenbank enthält Querverweise zu chemischen Untersuchungen im Labor-Informations- und -Management-System (LIMS), zu Messstellennummern des Landesgrundwasserdienstes, zu den Quelllokationen, die in der Hydrogeologischen Karte 1:50.000 [HK50] abgebildet sind und zum Referenzdatenbestand des „Quellenkatasters: Quellen in Nordrhein-Westfalen“.
Das Informationssystem stellt den hydrogeologischen Bau im oberen Grundwasserleiter dar. Es besteht aus rein digital erstellten Kartenblättern sowie aus vektorisierten analogen Karten. Das Kartenwerk wird schrittweise für das Landesgebiet aufgebaut und standardmäßig im Schnitt der Blätter des analogen Kartenwerks [HK 50 A] herausgegeben. Verfügbare Kartenthemen: Hydrogeologischer Bau, Hydrogeologische Schnitte, Risiko von Stoffeinträgen, Transmissivität.
Aktualität der Daten:
seit 08.09.1802 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der Geologische Dienst NRW ist die zentrale Archivierungsstelle für anzeigepflichtige Bohrungen und geologische Aufschlüsse in Nordrhein-Westfalen. Die Daten werden in der Datenbank „Aufschlüsse und Bohrungen in Nordrhein-Westfalen“ [DABO] gespeichert, verwaltet und digital vorgehalten. DABO enthält umfangreiche, wissenschaftlich überarbeitete digitale Schichtenbeschreibungen zur Erschließung des geologischen Untergrundes. Die Datenbank ist eine wichtige Grundlage für die Erstellung von geologischen Karten, geologischen Schnitten oder dreidimensionalen Raummodellen. Darüber hinaus ist diese Datenquelle beispielsweise für die Bewertung von Baugrundflächen oder Rohstoffvorkommen sowie für Maßnahmen des Grundwasserschutzes sehr hilfreich. DABO umfasst laufend aktualisierte Informationen zu mehr als 320.000 Bohrungen und Aufschlüssen.
Der Dienst Verteilung der FFH-Lebensraumtypen in Nordrhein-Westfalen enthält Regionale Geodaten zur Verteilung der FFH-Lebensraumtypen im Sinne des INSPIRE Annex III Themas "Lebensräume und Biotope (HB)". Die Daten zeigen die Verteilung in einem 10x10km-Raster (UTM) als "analytical units". Die Daten sind gültig für die letzte Berichtsperiode gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie (2013-2019). Die Objektmetadaten zur UTM-Rasterzelle (analytical unit, Objektgeometrie) enthalten Angaben zu inspireId, Codierungsschema (ReferenceHabitatType-SchemeValue) z.B. Habitat Directive, Code (ReferenceHabitatType-CodeValue) z.B. „7110“. Die Daten zeigen Verteilung der FFH-Lebensraumtypen in Deutschland. Besonderheiten: Es handelt sich ausschließlich um Rasterzellen. Die Daten sind frei zugänglich. Die Daten werden als Grundlage für die FFH-Berichtspflicht nach Artikel 17 FFH-RL erhoben und für diese Zwecke digitalisiert. Die Daten sind in Nordrhein-Westfalen aufgrund des § 3 des Landesnaturschutzgesetzes im Internet bekanntzumachen.
Der Dienst enthält die Flurkarte Kreis Wesel mit den spezifischen Ausprägungen in NRW. Die Flurkarte wird aus dem Datenbestand des Amtlichen Liegenschaftskatasters abgeleitet. Sie enthält Grenzen und Grenzpunkte, Gebäude, Nutzungsarten sowie die charakteristische Topografie. Die Flurkarte wird in den Maßstäben 1 : 500, 1 : 1.000 und 1 : 2.000 bereitgestellt. Amtliche Auszüge sind nur beim zuständigen Katasteramt erhältlich.