Am 23.10.1989 wurde auf der deutschen Seite des Dollart ein Fischsterben entdeckt, dem etwa eine Tonne von Stinten zum Opfer fiel. Als wahrscheinlichste Ursache kann Sauerstoffmangel angenommen werden, der vom Eintrag stark organisch belasteten Abwasser aus der Westerwoldschen Aa verursacht wurde. Dieses Gewässer weist regelmäßig im Winterhalbjahr – während der Kampagne der kartoffelverarbeitenden Industrie – anaerobe Zustände auf. Der Verdacht auf den Einfluss toxischer Substanzen kann jedoch nicht völlig ausgeräumt werden.
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Sensitivitätsraster Deutsche Nordseeküste“ werden seit 1983 umfangreiche Bestandsaufnahmen der Sediment- und Besiedlungsverhältnisse im deutschen Wattenmeer durchgeführt, um Kenntnis über besonders ölempfindliche Bereiche sowie Basisdaten für systemanalytische Zwecke zu erhalten Im Sommer 1986 wurde die Kartierung an rund 50 Stationen im Watt zwischen Spiekeroog und dem ostfriesischen Festland vorgenommen. Die Ergebnisse der Sediment- und Makrofaunauntersuchungen wurden im vorliegenden Bericht dargestellt. [...]
Die vorliegende Arbeit stellt eine Ergänzung bzw. Erweiterung des Thesenpapiers „Studie zur Ermittelung von Hintergrundwerten bzw. der natürlichen Variabilität von chemischen und biologischen Messgrößen im Meeresmonitoring. Teilbereich Nordsee“ dar. Im neuen Kapitel 5 werden die Ergebnisse der Recherchen zur chemischen Komponente Spezifische Schadstoffe vorgestellt und hier spezifisch zum Komplex Schwermetalle. […]“
Im Rahmen dieses Projekts Ökosystemforschung Niedersächsisches Wattenmeer wurden Methoden zur Geländeuntersuchung und Fernerkundung eulitoraler Miesmuschelbänke untersucht. Untersuchungsmethoden: Geländeuntersuchung (Groundtruth); Fernerkundung; Untersuchungsgebiete: Lütetsburger Plate (Norderneyer Rückseitenwatt); Neuharlingersieler Nacken (südlich der Gröninger Plate). Beprobungszeit: Juni-Dezember 1992.
An sieben Stationen wurden Strandschnecken (Littorina littorea) bei Niedrigwasser gesammelt. Sechs der Stationen werden im Rahmen des Bund-Länder-Messprogramms (BLMP) untersucht. Ebenso beibehalten wurde die Station Dornumer-Accumersiel Hafen, die seit 2008 beprobt wurde. Die Littorinen wurden entsprechend der OSPAR-Richtlinien untersucht. Entsprechend dem Klassifikationssystem für biologische Effekte der EU-Wasserrahmenrichtlinie werden auf der Basis des bei der Strandschnecke ermittelten ISI fünf ökologische Zustandsklassen beschrieben. Im Bericht sind die genauen Ergebnisse zu lesen.“
„Seit 1969 wird in die Wesermündung in Höhe Bremerhaven Abwasser aus der TiO2-Produktion eingeleitet. Zur Überwachung der ökologischen Effekte werden seit 1975 Zoobenthosuntersuchungen an Dauerstationen ober- und unterhalb der Einleitungsstelle durchgeführt. Seit 1985 werden zusätzlich Sediment- und Zoobenthosproben auf eventuelle Anreicherungen mit Metallen untersucht. Für Vegetationsproben wurden diese Analysen von 1985 bis 2005 durchgeführt. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2008 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
Im Rahmen des Projektes "Die Makrofauna der Watten, Strände, Riffe und Wracks um den Hohen Knechtsand in der Wesermündung" wurde von Anfang Juni bis Mitte August 1972 eine Bestandsaufnahme der Bodenfauna des Hohen Knechtsand durchgeführt. Hierbei wurde an 62 Stationen die Abundanz u. Biomasse von MZB erfasst. (58 Stationen in Datenbank Küstenbiologie). Alle Daten sind in der Datenbank DBKüstenbiologie gespeichert, veröffentlicht im Jahresbericht 1974 Band XXVI der Forschungsstelle Küste. In the framework of the project "Macrofauna of the tidal flats, beaches, sand reefs and wrecks at the "Hohe Knechtsand" in the Weser estuary", a survey of Macrozoobenthos has been carried out from the beginning of June to mid August 1972. Investigation of macrozoobenthos abundance and biomass at 62 stations (58 stations in the database DBKüstenbiologie). All data ist stored in the database DBKüstenbiologie, published in annual report 1974 Band XXVI of the Forschungsstelle Küste.
In the framework of the project "Macrozoobenthos in the western part of the "Hoher Weg"" lasting from 1973 to 1975 a survey of macrozoobenthos has been carried out in the the western part of the "Hoher Weg" located between Jade and Weser. Investigation of macrozoobenthos abundance and biomass at 120 stations. (109 stations in database DBKüstenbiologie). All data ist stored in the database DBKüstenbiologie, published in annual report 1979 Band XXXI of the Forschungsstelle Küste Im Rahmen des Projektes "Das Makrozoobenthos des westlichen "Hohen Weges"" wurde von 1973 bis 1975 eine Bestandsaufnahme der Wattenfauna (Makrozoobenthos) im westlichen Teil des "Hohen Weges" zwischen Jade und Wesermündung durchgeführt. Es wurden an 120 Stationen die Abundanz u. Biomasse von MZB erfasst. (109 Stationen in Datenbank DBKüstenbiologie). Alle Daten sind in der Datenbank DBKüstenbiologie gespeichert, veröffentlicht im Jahresbericht 1979 Band XXXI der Forschungsstelle Küste
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die vier Monitoringstationen auf der Lütetsburger Plate werden gemäß den TMAP-Richtlinien zweimal pro Jahr im Frühjahr und Herbst untersucht. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2002 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
Summary: In summer 1982 a survey of intertidal macrovegetation in the Weser estuary was carried out. Combined with the results of anterior floristic investigations the vegetation of the whole area is described and represented in maps. With regard to the dominant species the area exhibits three zones of different bank vegetation: Zusammenfassung: Im Sommer 1982 wurde eine Bestandsaufnahme der eulitoralen Pflanzengemeinschaften in der Unter- und Außenweser ausgeführt und mit vorangegangenen Vegetationsaufnahmen des Gebietes zu einer Gesamtdarstellung zusammengefasst. Die seeseitige Grenze des Untersuchungsgebietes liegt bei Fedderwarder Siel (Butjadingen) bzw. Spieka (Land Wursten), die flussseitige am Nordende des Harrier Sandes. Nach den bestandsbildenen Arten lassen sich drei Abschnitte unterschiedlicher Uferflora erkennen: