Der Dienst zeigt die Verwaltungsgrenzen (Kreis-, Amts- und Gemeindegrenzen) sowie die Kommunalen Gebiete Schleswig-Holsteins. Grundlage für die Erfassung der Daten ist das Digitale Landschaftsmodell 50 (ATKIS® DLM50) von Schleswig-Holstein. Neben der farbigen Darstellung in violett werden alle Layer auch in Graustufen angezeigt. Die Kreisgrenzen werden ab einem Maßstab von 1:5.000.000 angezeigt. Die Ämtergrenzen werden ab einem Maßstab von 1:600.000 angezeigt. Die Gemeindegrenzen werden ab einem Maßstab von 1:200.000 angezeigt. Durch das Aktualitätsdatum wird die letztmalige physische Bearbeitung/Veränderung an den zugrundeliegenden Daten ausgewiesen. Grundsätzlich handelt es sich aber um einen tagesaktuellen Dienst.
Allgemeine Geschäfts- und Nutzungsbedingungen (AGNB) für das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein und den Geoserver Schleswig-Holstein unter der URL: https://geoserver.gdi-sh.de/agnb
Der Dienst zeigt die Verwaltungsgrenzen (Kreis-, Amts- und Gemeindegrenzen) sowie die Kommunalen Gebiete Schleswig-Holsteins. Grundlage für die Erfassung der Daten ist das Digitale Landschaftsmodell 50 (ATKIS® DLM50) von Schleswig-Holstein. Neben der farbigen Darstellung in violett werden alle Layer auch in Graustufen angezeigt. Die Kreisgrenzen werden ab einem Maßstab von 1:5.000.000 angezeigt. Die Ämtergrenzen werden ab einem Maßstab von 1:600.000 angezeigt. Die Gemeindegrenzen werden ab einem Maßstab von 1:200.000 angezeigt. Durch das Aktualitätsdatum wird die letztmalige physische Bearbeitung/Veränderung an den zugrundeliegenden Daten ausgewiesen. Grundsätzlich handelt es sich aber um einen tagesaktuellen Dienst.
Darstellungsdienst der Digitale Topographische Karte 1:500 000 (DTK500) für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Die Digitale Topographische Karte 1:500 000 (DTK500) ist eine aus dem Digitalen Landschaftsmodell 1:1 000 000 (DLM1000) automationsgestützt abgeleitete, kartographisch aufgearbeitete Karte im Rasterformat. Die zugrundeliegenden Rasterdaten sind in verschiedene Einzellayer gegliedert. Durch die Kombination dieser wird ein Summenlayer gebildet, welcher dann das vollständige Kartenbild der DTK500 darstellt. Der Webdienst beinhaltet den Summenlayer sowohl in farbiger Darstellung als auch in einer Graustufen-Variante. Maßstab: 1:500000; Bodenauflösung: nullm; Scanauflösung (DPI): null
Die Adressdaten beinhalten je nach Format u.a. Rechts- und Hochwert (UTM), Gemeindekennziffer, Straßenschlüssel, ALKIS-Objektkennzeichen, Postleitzahl, Ort, Straße und Hausnummer sowie Hausnummernzusatz und ein Gültigkeitsdatum (entweder den 30.12.2015 für Beginn der Datenbank oder ein danach liegendes Freigabedatum). WMS und WFS sind tagesaktuell. Die Dateien zum Download werden wöchentlich neu erzeugt und werden in den Formaten shape, kml, csv, xls und json bereitgestellt. Die Daten decken das Gebiet des Kreis Viersen mit den Kommunen Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Tönisvorst, Viersen und Willich ab.
Der Band Nr. 23 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ beinhaltet 8 Beiträge über die Entwicklung des Geologischen Staatsdienstes im Gebiet von Nordrhein-Westfalen von 1873 bis 1973. Aufgezeigt wird die Entwicklung in den Bereichen geologische Kartierung und Landesaufnahme, Bodenkunde, Lagerstättenforschung, Hydro- und Ingenieurgeologie. Des Weiteren enthält die Monografie einen Beitrag über Publikationen, Sammlungen und Dokumentationen des Geologischen Staatsdienstes Nordrhein-Westfalen und gibt einen Ausblick auf künftige Aufgaben. [1973. 306 S., 34 Abb., 3 Tab., 11 Taf.; ISBN 978-3-86029-823-7]
Befliegung des Niedersächsischen Wattenmeeres im Rahmen des Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP) 2004. Gebiet: Wattenmeerinseln. Produkte: Orthobildmosaike in den Kanälen RGB, CIR und PAN, Digitales Oberflächenmodell (DOM) Aerial flight of the lower saxonian waddensea as part of the Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP) 2004. Covered area: Waddensea islands. Products: true color, color infrared and panchromatic ortho photo mosaic and a digital surface model.
Von 1989 bis 1991 wurde eine Bestandsaufnahme der Miesmuschelbänke an der niedersächsischen Küste durchgeführt. Die quantitative Erfassung basierte auf Flugzeugerkundungen, Luftbildanalysen, umfassenden "ground truth" Untersuchungen und Beprobungen von 30 ausgewählten Muschelbänken. Im Gebiet wurden 137 Muschelbänke mit einer Gesamtfläche von 27 qkm vorgefunden. Verglichen mit einer Untersuchung aus dem Jahre 1975 ist ein Bestandsrückgang von 50% erfolgt. Auch die niedrigen Biomassewerte in den verbliebenen Bänken zeigten an, dass der Bestand in einer schlechten Verfassung war. Die Gesamtbiomasse in der untersuchten Region belief sich auf 47 000 t Frischgewicht. Die Gründe für den Rückgang der Miesmuschelbestände müssen noch analysiert werden.
„In biologisch-sedimentologischer Hinsicht wurde das Gebiet Eckwarderhörne bis Tossens im Jahre 1956 und der Bereich Burhave bis Langwarden 1957 untersucht. Das Watt von Langwarden bis Tossens wurde im Sommer 1961 bearbeitet, so dass nunmehr ein geschlossenes Bild der Wattverhältnisse von Burhave bis Eckwarderhörne vorliegt. Langwarden bis Tossens: bei Niedrigwasser wurden 304 Untersuchungsstationen bearbeitet, an denen 218 Sedimentproben und 14 quantitative Faunaproben entnommen wurden.“
In den Jahren 1952-1956 wurden im Bereich der ostfriesischen Küste, auf den Inseln, dem Watt und dem Festland eine größere Anzahl von Bohrungen niedergebracht. Um die Entstehungsgeschichte des Gebietes aufhellen zu können, soweit es durch die Vegetation möglich ist, und um das Alter der Transgression zu bestimmen, wurden im ganzen 13 Torfprofile mit je einem kleinen Stück im Liegenden und Hängenden botanisch untersucht. Nachfolgend sind die Ergebnisse zusammengefasst: Das Relief der pleistozänen Flugsanddecke im heutigen ostfriesischen Küstengebiet ist bereits vor dem Beginn des Postglazials geformt worden. Geringfügige Sandverwehungen haben bis zum Anfang des Atlantikums stattgefunden. Das zeigt, dass bis zu der Zeit die Vegetationsdecke stellenweise noch nicht geschlossen war. Auf den hoch liegenden Teilen dieser Flugsanddecke entstanden im Boreal feuchte Calluna-Heiden. Sie entwickelten sich weiter über verschiedene Stadien bis zu oligotrophem Sphagnumhochmoor. In den tiefer liegenden Gebieten kam es zur Ausbildung von topogenen Niederungsmooren und Bruchwäldern. Stellenweise entstanden Sphagneten von mesotrophem Gepräge. Als Grundlage für die pollenanalytische Gliederung diente das Standardprofil Tannenhausen. Die bekannten waldgeschichtlichen Zonen des Postglazoals wurden in den Diagrammen wieder gefunden und diejenigen vom Atlantikum bis zum Subatlantikum durch eine Anzahl von Leitlinien noch weiter unterteilt. Einige dieser Leitlinien und Zonengrenzen sind mittels der C14-Methode absolut eindatiert worden. Die verwertbaren Transgressionskontakte ließen sich im Hochmoor des Juister Wattes und westlich des Hilgenrieder Tals auf rund 200 v. Chr. datieren in den tief liegenden Tälern und Rinnen bereits auf den ersten Teil Atlantikums. Aus der Beschaffenheit der Transgressionskontakte aller überschlickter Torfprofile und der Einschwemmungshorizonte von minerogenem Sediment wurden Rückschlüsse auf den Verlauf der Transgression gezogen. Diese fand zunächst im Brackwasser statt, teilweise unter ruhigen Bedingungen, teilweise unter kräftiger Aufarbeitung. Erst viel später geriet das Gebiet in den marinen Bereich. Alter und Beschaffenheit der Transgressionskontakte zeigen, dass an mehreren Stellen Torf erodiert worden ist. Dadurch kann ein zu früher Beginn der Transgression vorgetäuscht werden. Deshalb ist es wichtig, nur sorgfältig ausgewählte, vollständige Profile zugrunde zu legen.
Der Hauptdeich zwischen Jade-Wapelersiel und Norderschweiburg (südlicher Jadebusen […]) weist einen erheblichen Unterbestick auf und soll daher in den nächsten Jahren vorrangig erhöht und verstärkt werden. […] Für diese Deichverstärkung wird zusätzlich Klei benötigt. Dieser soll, falls im Binnenland ausreichende Kleimengen nicht zur Verfügung stehen, zu einem Teil, wie bei früheren Deichbaumaßnahmen auch, aus dem Deichvorland entnommen werden. Mit der Kleigewinnung in Salzwiesen würden Bereiche in Anspruch genommen werden, die aufgrund ihrer Einigartigkeit als Lebensraum für Pflanzen und Tiere aus Naturschutzsicht zunächst generell als wertvoll einzustufen sind. […] Um für den anstehenden Entscheidungsprozess Hilfen für eine sachliche Diskussion geben zu können wurde das Niedersächsische Landesamt für Ökologie – Forschungsstelle Küste 1990 vom II. Oldenburgischen Deichband beauftragt, evtl. für Kleigewinnung in Frage kommende Flächen im Deichvorland des südlichen Jadebusen zu untersuchen. […] In den Jahren 1990/91 wurden bereits erste Untersuchungen für mögliche Kleientnahmen im südlichen Jadebusen durchgeführt, wobei Vegetation, epigäische Wirbellose sowie Avifauna erfasst wurden. In den Flogejahren wurde nahezu das gesamte Gebiet in Bezug auf Vegetation und Avifauna intensiv aufgenommen; zusätzlich wurden auf ausgewählten Transekten die Wirbellosenfauna untersucht sowie Höhenivellements durchgeführt. Intensiv untersucht wurden außerdem eine im Gebiet gelegene Pütte und eine angrenzende Vergleichsfläche, deren Entwicklung seit 1990 verfolgt wird. Hier wurden zusätzlich zu den biologischen Erhebungen bodenkundliche Parameter untersucht. […]