Das Heft Nr. 7 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ definiert Leitstrukturen einer Blattverschiebungszone, um aufgrund von Struktur und Bewegungsmechanismen die Osning-Störungszone auf ihren Blattverschiebungscharakter hin zu prüfen. Diese Störungszone bildet einen über 200 km langen Schollenrand, der das Niedersachsen-Becken im Süden begrenzt und vom Münsterland-Becken trennt. Als übergeordnete Strukturen der Blattverschiebungszone lassen sich fünf Teilsegmente vom Gronau-Segment im Nordwesten bis zum Falkenhagen-Segment im Südosten ausgliedern. [2018. 39 S., 12 Abb., ISSN 2510-1331]
Datenquelle: Flächennutzungskartierung (2018/ 2019) (betriebliche Freiflächen). Im Einzelfall ist zu klären, ob die jeweilige Fläche für eine solare Nutzung (ohne eine Störung des Betriebs) zur Verfügung stehen kann.
Die Einsichtnahme in die Geodaten ist für kommunale Zwecke kostenfrei. Die mittelbare oder unmittelbare Weitergabe der Daten an Dritte ist auch in Verbindung mit weiteren Daten ohne ausdrückliche Genehmigung durch den Regionalverband Ruhr nicht zulässig. Der Nutzer ist verpflichtet, folgenden Copyright-Hinweis: „(c) Regionalverband Ruhr, Essen“ bei Veröffentlichungen jeder Art anzubringen.
Datenquelle: Flächennutzungskartierung (2022) (Lagerflächen in GI-Gebieten). Im Einzelfall ist zu klären, ob die jeweilige Fläche für eine solare Nutzung (ohne eine Störung des Betriebs) zur Verfügung stehen kann.
Die Einsichtnahme in die Geodaten ist für kommunale Zwecke kostenfrei. Die mittelbare oder unmittelbare Weitergabe der Daten an Dritte ist auch in Verbindung mit weiteren Daten ohne ausdrückliche Genehmigung durch den Regionalverband Ruhr nicht zulässig. Der Nutzer ist verpflichtet, folgenden Copyright-Hinweis: „(c) Regionalverband Ruhr, Essen“ bei Veröffentlichungen jeder Art anzubringen.
Das Heft Nr. 11 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ trägt Geländebefunde und Laboranalysenergebnisse zur Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte einer aktiven Störung zusammen. Der Kleingladbacher Sprung ist eine Störung des tertiär- bis quartärzeitlichen Bruchschollensystems der Niederrheinischen Bucht. Er bildet die östliche Randstörung des Wassenberger Horstes und ist dort als eine nach Nordosten einfallende Abschiebung bekannt. Seine lang anhaltende Störungsaktivität ist seit dem späten Oberkarbon sicher belegt und reicht bis in die Gegenwart. Die Reaktivierung dieser Störung erfolgt phasenweise mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen. Während der sogenannten Inversionsphase in der Oberkreide bildet der Wassenberger Horst einen Graben, was dazu führt, dass der Versatz am Kleingladbacher Sprung in dieser Zeit scheinbar aufschiebenden Charakter hatte. Die Geometrie des Kleingladbacher Sprungs im gesamten Bruchschollensystem der Niederrheinischen Bucht bedingt, dass der Versatz der Störung zumindest zeitweise anteilig auch Blattverschiebungskomponenten aufwies. Die hier vorgestellten neuen Geländebefunde belegen, dass der Kleingladbacher Sprung auch im Quartär aktiv war und dabei die Jüngeren Hauptterrassen sowie unterschiedlich alte Lössprofile versetzt und die heutige Landschaftsentwicklung geprägt hat. [2020. 24 S., 8 Abb., 1 Tab., ISSN 2510-1331]
Der Datensatz beschreibt Notfallinformationspunkte. Wenn die Kreisleitstelle, z.B. aufgrund einer technischen Störung für Bürgerinnen und Bürger über die einheitliche Notrufnummer 112 nicht erreichbar ist oder wenn das Telekommunikationsnetz in Teilen des Kreises Wesel oder sogar dem gesamten Kreisgebiet ausfällt, stehen im Kreis Wesel sogenannte Notfallinformationspunkte (NIP) bereit, die im Bedarfsfall besetzt werden.
Das Geoportal zeigt Notfallinformationspunkte. Wenn die Kreisleitstelle, z.B. aufgrund einer technischen Störung für Bürgerinnen und Bürger über die einheitliche Notrufnummer 112 nicht erreichbar ist oder wenn das Telekommunikationsnetz in Teilen des Kreises Wesel oder sogar dem gesamten Kreisgebiet ausfällt, stehen im Kreis Wesel sogenannte Notfallinformationspunkte (NIP) bereit, die im Bedarfsfall besetzt werden.
Der Datensatz „Großtektonik Ruhrgebiet“ stellt die Verteilung von Störungen an der Karbonoberfläche mit aktuellstem Wissensstand von Ende 2017 dar. Es handelt sich um einen blattschnittfreien Datensatz der übergeordneten Störungselemente, welche die Oberfläche der Karbonschichten versetzen. Verfügbare Kartenthemen: Höhenlage der Karbonoberfläche, Tektonik an der Karbonoberfläche sowie Verbreitung der Kreideschichten im Projektraum Ruhrgebiet.
Der Datensatz zeigt eine vektorisierte Flächenkarte des Informationssystems Geologische Karte des Rheinisch-Westfälischen Steinkohlengebietes 1:10.000 [IS RK 10 KO]. Verfügbare Kartenthemen: Darstellung der Flöze an der Karbonoberfläche; Darstellung des Verlaufs von Störungen an der Karbonoberfläche; Darstellung der Tiefenlage der Karbonoberfläche; Darstellung von Gesteinen an der Karbonoberfläche.
Im Jahr 1971 wurden die ersten Naturwaldzellen in Nordrhein-Westfalen ausgewiesen: Sie sollen "Urwälder" von morgen werden. Etwa 80 Prozent der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten im Wald sind auf Tot- und Altholz angewiesen. In der sich selbst überlassenen Naturwaldzelle wo alles absterbende und abgestorbene Holz im Wald verbleibt, boomt ihre Populationsdichte. In Naturwaldzellen sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des geschützten Gebietes oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können.
Das Gebiet der Niederrheinischen Bucht bildet zusammen mit dem sich nördlich anschließenden Niederrheinischen Tiefland eine sich keilförmig nach Norden erweiternde geologische und tektonische Struktureinheit zwischen dem rechtsrheinischen und dem linksrheinischen Schiefergebirge. Dieses Senkungsgebiet wird von einer Reihe Nordwest-Südost streichender Störungen durchzogen, an denen der Untergrund in zahlreiche Schollen (Horste und Gräben) zerlegt ist. Die Niederrheinische Bucht wird somit in die folgenden Schollen eingeteilt: Rur Scholle; Erft Scholle; Kölner Scholle; Ville Scholle; Venloer Scholle; Krefelder Scholle.