Das Heft Nr. 6 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ geht der Frage nach, ob die Fichte seit dem Ende der letzten Kaltzeit - die Weichsel-Kaltzeit endete vor ca. 12.000 Jahren - natürlicher Bestandteil der nordrhein-westfälischen Wälder ist. Die Antwort auf diese Frage kann nur historisch belegt erfolgen. Pollenanalysen beschreiben die Waldzusammensetzung der Vergangenheit. Andere Teile von Bäumen sind selten in Mooren oder Sedimenten erhalten und ihre Funde statistisch kaum auswertbar. Die Fichte wächst heutzutage in Nordrhein-Westfalen auf ca. 252.000 ha Waldfläche und dominiert besonders in den Mittelgebirgsregionen. Orkanbedingte Waldschäden der Fichtenbestände bewirkten ein Umdenken in den Waldnutzungsplänen. Dabei setzt man vor allem auf stabilere Mischwälder fast ohne Beteiligung der Fichte, weil diese nicht mehr als standortgerecht gilt. [2018. 17 S., 9 Abb., 2 Tab., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 9 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ beschreibt ein eiszeitliches Relikt eines Frosthügels in der nördlichen Eifel. Nördlich von Mützenich befinden sich im Hohen Venn mehrere auffällige, ringförmige oder lang gezogene Geländeformen. Es sind fossile Relikte der letzten Eiszeit, die als Lithalsas bezeichnet werden. Einer der größten ist der Mützenicher Lithalsa, der auch als Geotop ausgewiesen ist. Die Frosthügel entstanden während der letzten Eiszeit im Permafrostboden durch Bildung von Eislinsen, die den Boden emporhoben. Bei Erwärmung der oberen Erdschichten im Sommer glitt der Boden nach außen ab und formte die ringförmigen Wälle. Die Lithalsas haben heute auch eine große Bedeutung bei der Renaturierung von Moorgebieten. [2020. 10 S., 4 Abb., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 19 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ präsentiert Untersuchungsergebnisse der lithologischen und geochemisch-mineralogischen Sedimentanalyse eines Bohrkernabschnitts aus der Emscher-Formation (Obersantonium) der Bohrung Waltrop 1, gelegen am nordöstlichen Ortsausgang von Waltrop. Im Fokus standen dabei die Ermittlung der Tongehalte und die detaillierte Analyse der Tonmineralogie mithilfe der Röntgendiffraktometrie unter Berücksichtigung des Anteils quellfähiger Tonminerale. [2021. 21 S., 7 Abb., 2 Tab., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 19 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet drei Beiträge zur Geologie im Oberkarbon des Niederbergischen Landes: „Geologie des flözführenden Oberkarbons in Aufschlüssen beim Bau der Bundesstraße B 227n (heutige A44) zwischen Essen-Kupferdreh und Velbert“; „Buntmetallmineralisationen von der Bundesstraßenbaustelle B 227n bei Velbert-Rottberg“ und „Wässrige und CH4-reiche Fluideinschlüsse in Quarzkristallen von der Bundesstraßenbaustelle B 227n zwischen Velbert und Essen-Kupferdreh“. [2010. 56 S., 33 Abb., 2 Tab., 2 Taf.; ISSN 1430-5267]
Das Heft Nr. 10 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet drei Beiträge: Der erste Artikel erörtert „Transpressive Tektonik im Campan von Beckum, Zentrales Münsterland, Nordrhein-Westfalen“, im zweiten Beitrag werden „Methodenvergleiche zur Bestimmung von Schwermetallgehalten in natürlichen Böden“ präsentiert und der dritte Artikel behandelt den „Einfluss der Vorbereitung von Bodenproben auf Analysenergebnisse“. [2003. 113 S., 10 Abb., 9 Tab., 13 Anl.; ISSN 1430-5267]
Das Heft Nr. 12 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet drei Artikel zur Geologie und Bodenkunde Nordrhein-Westfalens. Der erste Beitrag präsentiert „Neue Erkenntnisse zur Ausbildung und Verbreitung eines Herpolithvorkommens zwischen Haustenbeck und Schlangen-Oesterholz“. Im zweiten Beitrag werden „Neue Beobachtungen zur prä- bis frühkretazischen Bodenbildung am Westrand der südlichen Egge zwischen Neuenheerse und Willebadessen“ dokumentiert und der dritte Aufsatz berichtet über „Tschernosem-Relikte der Warburger Börde“. [2004. 53 S., 25 Abb., 16 Tab.; ISSN 1430-5267]
Diese Veröffentlichung wurde als Sonderdruck anlässlich der Ausstellung ENVITEC ´86 herausgegeben und enthält neben der Geschichte des Abbaus, der Aufbereitung und Verhüttung der Mechernicher Bleierze Beschreibungen zu Bodenverhältnissen sowie zu Schwermetallgehalten der Böden und Halden. [1986. 91 S., 25 Abb., 5 Tab., 2 Taf.; ISSN 0071-8009]
Die analoge geologische Übersichtskarte von Nordrhein-Westfalen 1:500.000 [GÜK 500 A] gibt einen generalisierten Überblick über die Verbreitung der Gesteine in Nordrhein-Westfalen. Dargestellt werden die geologische Einheit, das geologische Alter (Chronostratigraphie), die Gesteinsart (Lithologie) und die Entstehungsart (Geogenese). Karte mit Erläuterungstexten und erdgeschichtlichem Überblick sowie Profilschnitten. [2018. 2., neu bearb. Aufl.; ISBN 978-3-86029-974-6]
Die analoge Hydrogeologische Karte von Nordrhein-Westfalen im Maßstab 1:100.000 [HK 100 A] stellt die Grundwasserleiter und -nichtleiter nach petrographischer Zusammensetzung und stratigraphischer Zuordnung dar. Im Kartenwerk sind Locker- und Festgesteine des oberen Grundwasserleiters entsprechend ihrer hydraulischen Eigenschaften verschiedenen Durchlässigkeitsklassen zugeordnet, zudem werden auch Verwerfungen sowie das Vorhandensein von bindigen Deckschichten dargestellt. In einer zusätzlichen Karte wird der grundwasserfreie Raum bezüglich seiner Schutzfunktion für das Grundwasser bewertet.
Bergehalden des Steinkohlenbergbaus können erhebliche Mengen von Chloriden und Sulfaten an das Grundwasser abgeben. Daher wird die Errichtung von Bergehalden als erlaubnispflichtige Benutzung des Grundwassers im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes angesehen. Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert die Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung an der Halde Pattberg in Moers. Aus den Untersuchungsergebnissen werden generelle wasserwirtschaftliche Empfehlungen zur Sicherung des Grundwassers bei der Anlage von Bergehalden abgeleitet. [1983. 70 S., 17 Abb., 14 Tab.; ISBN 978-3-86029-916-6]