Das Gebiet der Niederrheinischen Bucht bildet zusammen mit dem sich nördlich anschließenden Niederrheinischen Tiefland eine sich keilförmig nach Norden erweiternde geologische und tektonische Struktureinheit zwischen dem rechtsrheinischen und dem linksrheinischen Schiefergebirge. Dieses Senkungsgebiet wird von einer Reihe Nordwest-Südost streichender Störungen durchzogen, an denen der Untergrund in zahlreiche Schollen (Horste und Gräben) zerlegt ist. Die Niederrheinische Bucht wird somit in die folgenden Schollen eingeteilt: Rur Scholle; Erft Scholle; Kölner Scholle; Ville Scholle; Venloer Scholle; Krefelder Scholle.
Aktualität der Daten:
seit 08.09.1802 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der Datensatz enthält ausgewählte Inhalte der „Datenbank Aufschlüsse und Bohrungen in Nordrhein-Westfalen“ [DABO] im Bohrdaten-Austauschformat boreholeML (BML) der Staatlichen Geologischen Dienste Deutschlands (SGD) und liefert Informationen zur Lage sowie digitale Schichtenbeschreibungen von Bohrungen in Nordrhein-Westfalen. Er ist ein Teil der Datengrundlage für das Onlineportal „Bohrungen in NRW“. In DABO speichert und verwaltet der Geologische Dienst NRW einen ständig wachsenden Bestand von zurzeit mehr als 320.000 anzeigepflichtigen Bohrungen und geologischen Aufschlüssen.
Der Datensatz ist für das INSPIRE-Datenmodell Area Management aufbereitet und stellt anhand des fachlichen Überarbeitungsstandes ausgewählte Geotope aus dem Geotopkataster von Nordrhein-Westfalen dar. Das Kataster dokumentiert die aus geowissenschaftlicher Sicht schutzwürdigen untersuchten Objekte in NRW.
Der Datensatz zeigt Flächen früherer und aktueller Arbeitsgebiete der Geologischen 3D-Modellierung im Geologischen Dienst NRW und bietet damit einen Überblick über die regionale Verfügbarkeit dieser Modelle in Nordrhein-Westfalen. Die 3D-Modelle werden in den kommenden Jahren sukzessive für Open Data veröffentlicht. Enthalten sind unter anderem Projektgebiete der Hydrogeologischen Karte von Nordrhein-Westfalen 1:50.000 [HK50], der Integrierten Geologischen Landesaufnahme [IGL] sowie Arbeitsgebiete aktueller Geothermieprojekte im GD NRW, für die ebenfalls geologische Modellierungen geplant oder in Durchführung sind.
Der Datensatz stellt die Ergebnisse eines Bohrprogramms zur Erkundung der Festgesteinsverhältnisse unterhalb der tertiärzeitlichen Füllung der Niederrheinischen Bucht dar. Er basiert auf analog vorliegenden Flächen- und Schnittdarstellungen. Die Projektergebnisse wurden in „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst NRW“, Heft 13 veröffentlicht. Verfügbare Kartenthemen: abgedeckte geologische Karte und Querschnitte durch den paläozoischen Untergrund der zentralen Niederrheinischen Bucht.
SAPOS-Daten sind Daten, die auf SAPOSReferenzstationen als Satellitensignale empfangen und zusammen mit weiteren beschreibenden Daten (Metadaten) über die Referenzstationen den Nutzern von SAPOS in aufbereiteter Form und in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt werden. SAPOS-Daten können Informationen einer Vernetzungsberechnung enthalten bzw. in einer Vernetzungsberechnung generiert werden. Mit den über unterschiedliche Übertragungsmedien und -techniken bereit gestellten SAPOS-Daten können GNSS-basierte Positionsbestimmungen in unterschiedlich definierten Servicebereichen (SAPOS-Dienste) wesentlich genauer als mit der Nutzung des unkorrigierten GNSS durchgeführt werden. Mit den SAPOS-Daten werden folgende SAPOSDienste realisiert: - SAPOS EPS Echtzeit Positionierungs-Service - SAPOS HEPS Hochpräziser Echtzeit Positionierungs-Service - SAPOS GPPS Geodätischer Postprocessing Positionierungs-Service Neben den SAPOS-Diensten werden SAPOS-Daten in Form von unveränderten Echtzeit-Datenströmen inkl. Metadaten einzelner SAPOS-Referenzstationen öffentlichen und privaten Institutionen für SAPOS-basierte eigene Dienste zur Verfügung gestellt.
3-dimensionale topographische Punkte in einem regelmäßigen Gitter mit Gitterweiten ab 0,25 Meter. Höhe bezieht sich auf Geländeoberfläche. Koordinatendimensionen: 3D. Einheiten der ebenen Koordinaten: Meter, eben-kartographisch. Einheiten der Höhenkoordinaten: Meter. Eignung für GPS-Anwendungen: Umwandlungsformeln sind vorhanden, aber der Lieferant führt die Umwandlung von kartographischen zu geographischen Koordinaten nicht aus. 3D-Modell zur Beschreibung der Erdoberfläche Laserscanbefliegung (ALS_2) in den Jahren 2016 - 2021. Ausarbeitung: 2016 - 2023
Die HFP sind in der Örtlichkeit dauerhaft durch Marken aus Metall (Höhenbolzen) i.d.R. an Bauwerken, im Fels oder an besonderen Punktträgern vermarkt. Grundsätzlich sind deren Höhen und ggfs. die Koordinaten und Schwerewerte bestimmt.Das Höhenbezugssystem wird durch die Nivellementnetze 1. bis 3. Ordnung mit den zugehörigen Höhen festgelegt.Fur die geodätischen Festpunkte werden folgende Nachweise geführt bzw. Daten bereitgestellt:- Übersicht über das Festpunktfeld auf Blättern der topographischen Karte (Festpunktübersicht); - Beschreibung der Festpunkte mit topographischer Lageskizze zum Aufsuchen vor Ort (Festpunktbeschreibung); - Datei der Festpunkte (Ausdruck, Diskette) mit Lagekoordinaten, Höhenangaben, Schwerebeschleunigungsangaben u.a.m.; - GPS-Referenzstations-Messdaten in den Formaten RINEX, RTCM 2.1 (20,21) Als Ergänzung zum Nachweis der Festpunkte werden Netzbilder als Übersichten über die Netzanlage und gravimetrische Karten im Maßstab 1:200.000 geführt. Diese Karten werden nur auf Anforderung bei begründetem Bedarf als Kopie abgegeben. Durch die Einführung des Digitales Festpunktauskunftssystem wird jedem autorisierten Nutzer der Zugriff auf die Festpunktdaten der amtlichen Thüringer Festpunktfelder für Lage (TP-Feld) und Höhe (NivP-Feld) über das Internet ermöglicht.
Es gelten die Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0“ bzw. „dl-de/by-2-0” (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0) mit den dort geforderten Angaben zum Quellenvermerk. Als Rechteinhaber und Bereitsteller ist die Datenhaltende Stelle, sowie das Jahr des Datenbezugs in Klammern anzugeben. Beispiel für Quellenvermerk: GDI-Th (2021) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0).
Die DTK50 (1993-2005) ist ein historischer Datenbestand und besteht aus georeferenzierten Rasterdaten der gescannten Topographischen Karte 1 : 50 000 (in Brandenburg ehemals als DTK50-V bezeichnet). Die Standardauflösung beträgt 200L/cm = 508dpi. Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.
Digitale 3D-Gebäudemodelle sind numerische, computerlesbare Datenbestände, welche die Form eines Gebäudes beschreiben und zusätzliche geometrische und fachliche Attribute enthalten. LoD2 bildet die Gebäude mit standardisierten Dachformen wie z.B. Sattel-, Walm-, Mansarden-, Pult-, oder Zeltdach ab. Modelliert werden oberirdische Gebäude ohne Dachaufbauten und ohne Textur der Fassaden. Automatisch produzierte 3D Gebäudemodelle ohne manuelle Nachbearbeitung.