Digitale Luftbilder sind verkleinerte photographische Abbilder eines Teiles der Erdoberfläche. Sie werden aus Flugzeugen mit Spezialkameras im Allgemeinen senkrecht nach unten aufgenommen. Das Gelände wird im Luftbild verzerrt dargestellt. Luftbilder besitzen keinen einheitlichen Maßstab und keine Georeferenzierung. Das digitale Luftbild ist eine Grauwertmatrix, es entsteht durch Scannen des Bildes. Gescannt wird mit einer Auflösung von ca. 1700 dpi (15 Mikrometer). Zusatzliche Informationen amtliche Luftbilder, Angabe der Bildnummer und Bildflugnummer
Es gelten die Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0“ bzw. „dl-de/by-2-0” (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0) mit den dort geforderten Angaben zum Quellenvermerk. Als Rechteinhaber und Bereitsteller ist die Datenhaltende Stelle, sowie das Jahr des Datenbezugs in Klammern anzugeben. Beispiel für Quellenvermerk: GDI-Th (2021) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0).
Digitale Orthophotos (DOP) sind grundsätzlich verzerrungsfreie, maßstabsgetreue und georeferenzierte Abbildungen der Erdoberfläche. Sie werden aus orientierten Luftbildern und einem digitalen Höhenmodell (DGM) abgeleitet. Dabei sind Verkippungseffekte (Umklappeffekte) in DOPs erkennbar, insbesondere bei erhöhten Elementen. Die Bilder zeigen das gesamte Kölner Stadtgebiet aus dem Jahr 2018. Die Bodenauflösung beträgt 6 cm pro Pixel und es handelt sich um Multispektralbilder mit 3 Kanälen (rot, grün, blau). Der Datensatz liegt im TIFF-Format vor. Datum Befliegung und Datenaufnahme: 04.-06.06.2018.
Digitale Orthophotos mit einer Bodenpixelgröße von 20cm x 20cm (ATKIS®-DOP20) werden aus Luftbildern der Befliegungen des Landes hergestellt. Dabei werden durch Umbildung die perspektivischen Verzerrungen der Luftbilder beseitigt und ein Bild mit Parallelprojektion erzeugt, welches einen über die ganze Bildfläche einheitlichen Maßstab hat. In den Orthophotos können somit Strecken und Flächen gemessen werden. Mit dem Bildflug 2019 wurde bei den Digitalen Orthophotos die neue Qualität True Orthophoto - TrueDOP eingeführt. Sie entstehen durch eine Entzerrung der Luftbilder mit Hilfe eines bildbasierten Digitalen Oberflächenmodells (bDOM). Inhaltlich unterscheiden sich TrueDOP von den bisherigen DOP, insbesondere durch den Wegfall der Umklappeffekte der auf der Erdoberfläche stehenden Objekte, das heißt man blickt senkrecht von oben auf diese.