Das Heft Nr. 7 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Landesamt Nordrhein-Westfalen“ beschreibt die urban-industriell veränderten Böden in Oberhausen-Brücktorviertel. In den Jahren 1991 und 1992 fanden dort Bodenuntersuchungen statt, die Aussagen zu Stoffbestand, Eigenschaften und räumlicher Verbreitung der anthropogen veränderten Böden und Oberflächen zulassen. [2000. 127 S., 24 Abb., 17 Tab., 6 Kt.; ISSN 1430-5267]
Die Städte Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen haben 2005 eine Planungsgemeinschaft gegründet und mit den Vorarbeiten zur Aufstellung eines gemeinsamen regionalen Flächennutzungsplans (RFNP) begonnen. Das 2007 formal eingeleitete Planverfahren wurde 2009 mit dem Beschluss des Planes und dessen Genehmigung durch das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen abgeschlossen. Am 03.05.2010 ist der erste RFNP in Deutschland in Kraft getreten. Die Besonderheit des Planungsinstruments RFNP besteht darin, dass der Plan gleichzeitig die Funktion eines Regionalplans und eines gemeinsamen Flächennutzungsplans übernimmt.
Die wissenschaftlich fundierte bodenkundliche Kartierung (Bodeninventur) mit der Herausgabe von Bodenkarten ist die wichtigste Grundlage für Bodennutzung, Bodenschutz und bodenkundliche Forschung. Hier handelt es sich um Flächendaten der bodenkundlichen Kartierung zur Verbreitung und zu den Eigenschaften der Böden. Sie sind Grundlage für die Sadtbodenkarte 1 : 10 000. Die zunehmende Konzentration von Siedlung, Industrie und Verkehr führt besonders in Ballungsgebieten zu einem großen Flächenverbrauch, zu Bodenveränderungen und -belastungen. Hoher Nutzungsdruck auf die wenigen verbliebenen Freiräume innerhalb von Städten und zahlreiche Interessenskonflikte spiegeln den erheblichen Bedarf an Bodenflächen wider. Industriebrachen müssen saniert und umgenutzt, Altlasten erfasst und saniert, Flächen entsiegelt und die Lebensqualität städtischer Räume für die Bewohner erhalten oder verbessert werden. Um das vielfältige Aufgabenspektrum zu erfüllen, bedarf es geeigneter Informationen über die Beschaffenheit städtischer Böden. Die Stadtbodenkarten geben flächendeckende Übersichten über Bodenveränderungen sowie Nutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie ermöglichen eine risikoarme und schonende Nutzung des Bodens und beraten hinsichtlich der gezielten Verbesserung von Böden in urban-industriellen Räumen. Im Geologischen Dienst NRW liegen folgende Stadtbodenkartierungen vor: - Projekt Herne-Sodingen. 1993 - Projekt Oberhausen-Brücktorviertel. 2000 - Projekt Krefeld. 2000
Die Karte zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Sie informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Das Kartenwerk wurde in den Jahren 1949 bis 1954 vom damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet und gibt den geowissenschaftlichen Kenntnisstand des Erstellungszeitraums wieder. Heute gewinnen die insgesamt 58 hochauflösenden Kartenblätter zur Bearbeitung von Fragen zum Thema Altbergbau zunehmend an Bedeutung. Das analoge Gesamtkartenwerk liegt in Form gescannter und georeferenzierter Kartenblätter, einschließlich nicht georeferenzierter Schnitte, mit dazugehörigen Erläuterungen [vgl. RK 10 KO E] vor.
Geschützte Landschaftsbestandteile sind in der Regel kleinräumige, überschaubare Strukturen (eine Hecke, eine Baumgruppe). Großräumige Schutzgebiete werden nach dieser Kategorie nicht ausgewiesen. Zu den geschützten Landschaftsbestandteilen (GLB) wurden Daten aus den rechtskräftigen Landschaftsplänen übernommen, die innerhalb des Projekts „Digitaler Landschaftsplan“ beim RVR aufbereitet wurden. GLB fehlen dort, wo noch keine Landschaftspläne aufgestellt wurden.
Die Einsichtnahme in die Geodaten ist für kommunale Zwecke kostenfrei. Die mittelbare oder unmittelbare Weitergabe der Daten an Dritte ist auch in Verbindung mit weiteren Daten ohne ausdrückliche Genehmigung durch den Regionalverband Ruhr nicht zulässig. Der Nutzer ist verpflichtet, folgenden Copyright-Hinweis: „(c) Regionalverband Ruhr, Essen“ bei Veröffentlichungen jeder Art anzubringen.
OpenStreetMap ist eine freie Weltkarte. Es ist die größte freie Geodatenbank der Welt. Die Daten sind wochenaktuell. Freitagabend werden die Downloadpakete von https://download.geofabrik.de/ runter geladen. Die Zoomlevel 0 bis 18 werden vorgerendert. Die Level 19 und 20 werden live gerendert (OSM-Zoomlevel:https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Zoom_levels).
Standorte der Sperrpfosten und Umlaufsperren in NRW auf Basis von OpenStreetMap. Sperrpfosten und Umlaufsperren sind bauliche Elemente zur Regelung und Sicherung von Verkehrs- und Zugangsbereichen. Selektiert werden alle Objekte mit barrier=bollard oder barrier=cycle_barrier. Der Dienst wird jede Nacht aktualisiert. Quelle der OSM-Daten: https://download.geofabrik.de/europe/germany/nordrhein-westfalen.html
Standorte von Feuerwehr und Polizei in NRW auf Basis von OpenStreetMap. Selektiert werden alle Objekte mit amenity=fire_station oder amenity=police. Der Dienst wird jede Nacht aktualisiert. Quelle der OSM-Daten: https://download.geofabrik.de/europe/germany/nordrhein-westfalen.html