Aktualität der Daten:
seit 01.01.1970 , gegenwärtige Aktualität unklar
In der Schriftenreihe des LÖLF wurden Kurzbeschreibungen der ausgewiesenen Naturwaldzellen sowie Ergebnisberichte zu Studien in Naturwaldzellen veröffentlicht. Diese sind unter dem Titel Naturwaldzellen I bis V erschienen. Der Band Naturwaldzellen V enthält die bis 1990 eingegangenen Nachträge.
Im Jahr 1971 wurden die ersten Naturwaldzellen in Nordrhein-Westfalen ausgewiesen: Sie sollen "Urwälder" von morgen werden. Etwa 80 Prozent der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten im Wald sind auf Tot- und Altholz angewiesen. In der sich selbst überlassenen Naturwaldzelle wo alles absterbende und abgestorbene Holz im Wald verbleibt, boomt ihre Populationsdichte. In Naturwaldzellen sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des geschützten Gebietes oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1998 , gegenwärtige Aktualität unklar
Zur Beobachtung von Naturwaldzellen und der einheitlichen Erfassung der waldkundlich bedeutsamen Parameter wurde im Rahmen einer Pilotstudie eine "Anweisung für die Feldarbeiten zur Erhebung waldkundlicher Parameter im Rahmen einer Wiederholungsinventur in der Naturwaldzelle Hellberg" erstellt, die die Arbeitsgrundlage für alle weiteren Untersuchungen in den Naturwaldzellen des Landes bilden soll. Derzeit ist geplant, eine Wiederholung der Inventuren in den Naturwaldzellen alle 10 Jahre vorzunehmen. Im Anhang der Studie befinden sich Erfassungsbögen und Formulare zur Durchführung der Geländearbeit. Ausgewählte Parametergruppen sind: Bodenvegetation, Verjüngungs- und Verbißaufnahme, Strauchschicht, stehender Bestand (Erhebung der Art, Bestandesdichte, Stammstärke, Baumhöhe, Schäden) und Totholz.
Daten zu bestehenden Waldflächen aus der Flächennutzungskartierung (2020/2021) (FNK) des RVR: Laub-, Nadel- und Mischwald, Gehölzbestände, Baumgruppen und Baumreihen, Aufforstungen und Anpflanzungen. Erweitert und ergänzt durch: - Naturwaldzellen (LANUK NRW) - Wildentwicklungsgebiete (LANUK NRW) - Saatgutbestand (Landesbetrieb Wald und Holz NRW) - Versuchsflächen (Landesbetrieb Wald und Holz NRW) Grundlage der Datendarstellung: - Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUK) NRW, Stand Februar 2023, aus dem System LINFOS Lizenzbedingungen (LANUK) - Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, Stand Februar 2023; über open.nrw
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Die Karte stellt Flächen dar, die sich aufgrund der Biotoptypenkartierung, Luftbildauswertung und Waldfunktionskarten besonders zur Waldentwicklung eignen. Ziel ist es, defizitäre oder naturferne Waldbereiche durch Aufforstungen und begrünte Korridore zu vernetzen und in Bereichen wertvoller Laubwaldbestände naturnahe Laubmischwälder zu fördern. Dadurch sollen bestehende Laubwaldflächen arrondiert und verbunden sowie langfristig klimaangepasste Waldstrukturen entwickelt werden.