Aktualität der Daten:
seit 01.01.1990 , gegenwärtige Aktualität unklar
Im Samenplantagen-Verzeichnis sind Daten für alle forstlichen Samenplantagen für Baum- und Straucharten in NRW zu Baumart, Lage, Größe und zum Eigentümer der jeweiligen Samenplantage erfaßt, soweit die Samenplantagen auf Veranlassung des Dez. 41 der LÖBF angelegt worden sind oder von dem Dez. 41 betreut werden. Samenplantagen sind als Erhaltungssamenplantagen oder auch als Produktionssamenplantagen angelegt, um die Versorgung der Forstbetriebe mit qualifiziertem forstlichem Saatgut sicherzustellen.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1999 , gegenwärtige Aktualität unklar
Fundortverzeichnis für forstliches Saat- und Pflanzgut Das Fundortverzeichnis für Forstliches Saat- und Pflanzgut enthält für die Saatguternte Daten zu Vorkommen und Beständen von Straucharten der Wälder und von Baumarten, die nicht dem Gesetz über forstliches Saat- und Pflanzgut unterliegen. Die Vorkommen oder Bestände sind von der Forstgenbank des Landes Nordrhein-Westfalen überprüft und für die Ernte von Saatgut heimischer Herkünfte empfohlen. Das Verzeichnis ist nach Arten geordnet und enthält Daten zu Lage, Eigentümer, Forstamt, Größe und Alter des jeweiligen Vorkommens.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1990 , gegenwärtige Aktualität unklar
Das Dezernat 41.1 der LÖBF führt auf Versuchs- und Beobachtungsflächen Untersuchungen mit unterschiedlichen waldbaulichen Gesichtspunkten durch: - Versuche zur Bestandsbegründung (Erst- u. Wiederaufforstung) - Versuche zur Jungbestandspflege - Vorratspflege in Form von Durchforstung in Rein- und Mischbeständen - Überführung von Altersklassenwälder in Wälder mit Dauerwaldstrukturen - Versuche zur Naturverjüngung - Waldumbau, Buchen-Voranbauten und Buchen-Voraussaaten - Nutzung von Häher-Eichen - Dokumentation der Sukzession nach Fichtenwindwurf - Einbeziehung sukzessionaler Begleitbaumarten in die waldbauliche Praxis - Versuche zum Wildverbiss - Überführung/Umwandlung von Eichen-Niederwald Die Auswertung und Dokumentation der Versuche zum ökologischen Waldbau erfolgt, tlw. mit Unterstützung der jeweiligen unteren Forstbehörde, stetig. Die Untersuchungsflächen werden in einem forstlichen Versuchsflächenverzeichnis für das Land NRW verwaltet. Hier sind die Versuchsflächen mit Lagebeschreibung, Bestand, Fläche und Jahr der Anlage in Rubriken untergliedert. Maßnahmen und die Neueinrichtung von Versuchsflächen werden jährlich im Arbeitsplan des Dezernates 41 der LÖBF festgelegt.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1970 , gegenwärtige Aktualität unklar
Für Nordrhein-Westfalen wird angestrebt, in jedem Forstlichen Wuchsgebiet die typischen Standorte bzw. Standortmosaike durch eine Naturwaldzelle (Waldfläche, in der keine Bewirtschaftung mehr stattfindet und die sich weitgehend selbst überlassen wird) zu repräsentieren. In den per Verordnung gesicherten Waldflächen soll die natürliche Entwicklung zum Urwald von morgen wissenschaftlich begleitet werden. Das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft (MURL) NRW hat die Ausweisung von 100 Naturwaldzellen mit einer Gesamtfläche von 3000 ha zum Ziel gesetzt. Die Projektgruppe Naturwaldreservate strebt eine Mindestgröße von 20 ha je Naturwaldzelle an, die nur im Ausnahmefall unterschritten werden sollte. Derzeit sind 73 Naturwaldzellen in Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. In den Naturwaldzellen erfolgt ein "passives Biomonitoring", wobei in einem Kernbereich von in der Regel 1 ha eine Vermessung von Bäumen und Sträuchern sowie deren mögliche Schädigung kartiert werden. Zusätzlich werden Bodenfeinkartierungen und Erhebungen zur Käfer-, Avi-, Bodenfauna und Pilzflora durchgeführt. Für Naturwaldzellen über 30 ha Größe ist eine Erhebung der allgemeinen Standortdaten, Art, Bestandesdichte, Stammstärke, Baumhöhe, Schäden in einem 100x100 m Feld in einem 10-jährigen Turnus geplant. Die Naturwaldzellen dienen verschiedenen Funktionen: - zur Waldökologischen Grundlagenforschung - zur angewandten Waldbauforschung und -lehre: Naturwaldzellen dienen als regionale waldbauliche Weiserflächen für vergleichbare Wirtschaftswaldstandorte, insbesondere zu Fragen der Waldverjüngung und Waldpflege. Sie sind Eichflächen der Standortkartierung. - Weiserflächen für Naturnähe und Umweltmonitoring: Naturwaldzellen eignen sich als Dauerbeobachtungsflächen, auf denen großräumig wirkende Umweltveränderungen beobachtet werden können. Gleichzeitig entwickeln sie sich zu Referenzflächen zur Beurteilung der genutzten Landschaft hinsichtlich der Beeinträchtigung des Naturha
Beim Projekt „A-Tram“ – Umsetzungsstufe 1 handelt es sich um die Voruntersuchung zu einem Testfeld für autonom und hochautomatisiert fahrende Straßenbahnen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit der Galileo-Straßenbahn, die für mehrere Forschungsprojekte in Halle (Saale) erfolgreich zum Einsatz kam, soll für den innerstädtischen und regionalen Schienenverkehr ein Testfeld untersucht werden. Untersuchungsrahmen ist der Einsatz von Systemen, Sensoren, Kameras, usw. im Regelbetrieb der sogenannten Techniklinie 5 (Strecke: Halle (Saale) – Bad Dürrenberg) zu implementieren. Diese Linie passiert alle relevanten Streckentypen eines städtischen und regionalen Straßenbahnbetriebs. Die Analysen und Tests sollen während einer Testphase im Kontext eines realen Fahrbetriebs betrachtet, auf Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Integrität bewertet, sowie nach Fehlerquellen identifiziert werden. Der Testbetrieb würde folglich als Hintergrundsystem laufen, sodass Straßenbahnfahrer stets an Bord ist und weiterhin die Straßenbahn fährt.
Im Jahr 2022 fand deutschlandweit der Zensus statt, der Informationen zu den Bereichen Bevölkerung und Haushalte, Schule und Bildung, Erwerbstätigkeit und Beruf sowie Gebäude und Wohnungen liefert.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1987 , gegenwärtige Aktualität unklar
Ex situ-Maßnahmen im Arbeitsbereich der Forstgenbank sind Maßnahmen, die getroffen werden, um in situ-Maßnahmen (Erhaltung von Beständen) am jeweiligen Standort zu ergänzen oder wenn in situ-Maßnahmen nicht sinnvoll oder nicht möglich sind. Zu den ex situ-Maßnahmen zur Erhaltung der forstlichen Genressourcen sind folgende Projekte zu zählen: - Ernte und Lagerung von Saatgut - Anlage und Pflege von Samenplantagen - Anlage und Pflege von Klonsammlungen - Anlage und Pflege von Ersatzbeständen Das Saatgut, das in den o.g. Plantagen erzeugt wird, soll zukünftig auch der Versorgung der Forstbetriebe mit qualifiziertem heimischen Saatgut dienen. Hauptziel ist jedoch die Erhaltung der genetischen Informationen. Die Arbeiten werden anhand eines jährlich von der LÖBF aufgestellten Arbeitsplanes ausgeführt.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1984 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der aktuelle Waldzustand wird in Nordrhein-Westfalen seit 1984 jährlich nach einem zwischen Bund und Ländern abgestimmten, statistisch repräsentativen Stichprobenverfahren erhoben. Inzwischen erfolgt die Waldzustandserhebung europaweit nach gleicher Methodik. Neben der aktuellen Zustandsbeschreibung sollen auch Schadensschwerpunkte lokalisiert und Entwicklungstendenzen des Waldzustandes aufgezeigt werden. Die Waldzustandserhebung kann und soll nicht die Ursachen der Waldschäden aufdecken. Die Erfassung erfolgt an systematisch bestimmten, permanenten Stichprobenbäumen mittels des äußerlich, vom Boden aus sichtbaren Kronenzustandes. Hauptkriterien sind Nadel- und Blattverlust und der Grad der Vergilbung. Die Aufnahmepunkte liegen in einem Grundraster von 4x4 km. Die Erhebung erfolgt in den Monaten Juli und August.
Die Stadt Krefeld erstellt regelmäßig das Statistische Jahrbuch. Die Mitarbeiter der Abteilung Statistik und Wahlen ermitteln dafür sorgfältig zahlreiche Daten und stellen diese zusammen. Das Jahrbuch kann als eine Art statistischer Bericht zur Lage in der Stadt Krefeld charakterisiert werden. Auf mehr als 300 Seiten enthält es ein umfangreiches und differenziertes Datenangebot mit Angaben zum jeweils aktuellen Berichtsjahr zu verschiedenen Themen in der Stadt. Es ist unterteilt in Lebensbereiche wie Gesundheit, Soziales, Bauen und Wohnungen, Bildung und Arbeitsmarkt sowie Kultur und Wirtschaft. Auch die Entwicklung der Bevölkerung sowie von Fremdenverkehr und Umwelt, Energie und Verkehr, Verwaltung, Finanzen und Wahlen finden ihre Beachtung.
Fragen der Anpassung an die Folgen des Klimawandels in der Forstwirtschaft erhalten in Zeiten der Sturmschadensbewältigung nach Orkan Kyrill neue Aktualität. Schon heute sind zwei Grundphänomene des Klimawandels in den Wäldern Nordrhein-Westfalens erkennbar: 1. Baumarten, die hohe Ansprüche an den Faktor Wärme haben und in den Niederungsgebieten recht gut wachsen, fruktifizieren und verjüngen sich jetzt auch erfolgreich natürlich und können so ihr Verbreitungsgebiet ausweiten. Beispiele sind u.a. Robinie (Robinia pseudacacia) und Esskastanie (Castanea sativa). 2. Baumarten, die an kühl-feuchte Standortbedingungen angepasst sind (z.B. Fichte, Picea abies) können durch eine Klimaerwärmung in ihrer Vitalität beeinträchtigt und anfälliger gegenüber verschiedensten Stressoren werden. Dies gilt insbesondere auf sogenannten Grenzstandorten. Solche Auswirkungen können bei den Überlegungen zur Baumartenwahl für die Wiederaufforstung der Sturmschadensflächen nicht außer Acht bleiben. Lesen Sie Näheres in der Arbeit von Herrn Dr. Norbert Asche auf den Internetseiten des Landesbetriebes Wald und Hol NRW