Das Onlineportal „Gefährdungspotenziale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen“ (Behördenversion) ermöglicht berechtigten öffentlichen Stellen grundstücksscharfe Erstinformationen über bergbaulich oder geologisch bedingte Gefährdungspotenziale einzuholen. Zugangsberechtigte erhalten die Möglichkeit, neue Schadensfälle wie Tagesbrüche oder Erdfälle online zu melden. Das Onlineportal soll helfen, gezielter und frühzeitiger zu erkennen, wann eine gesetzlich geforderte Beteiligung des Geologischen Dienstes NRW - Landesbetrieb - und/oder der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW, in Planungs- oder Genehmigungsverfahren notwendig ist. Es ersetzt jedoch nicht die gesetzlich geforderte Beteiligung.
Das Webportal „Gefährdungspotenziale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen" (GDU Online) informiert über geologisch oder bergbaulich bedingte Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Informationen nicht grundstücksbezogen, sondern mithilfe von schematisch angeordneten Symbolen, anonymisiert in jeweils 0,5 x 0,5 Kilometer großen Rasterflächen dargestellt. Diese Auskunft ist kostenfrei. Darüber hinaus können Personen mit Eigentumsrechten oder deren Bevollmächtigte detailliertere, auf ihr Grundeigentum bezogene Informationen über Gefährdungspotenziale erhalten. Diese Auskunft ist kostenpflichtig und kann über ein Onlineformular beantragt werden. Das Webportal wird vom Geologischen Dienst NRW - Landesbetrieb - und der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW zur Verfügung gestellt.
Das Informationssystem gibt einen generalisierten Überblick über die Verteilung der Grundwasservorkommen in Nordrhein-Westfalen. Es beinhaltet verschiedene praxisorientierte Auswertekarten, die über die Ergiebigkeit der Grundwasserleiter, die vorherrschenden Gesteinstypen, die Schutzfunktion der Deckschichten, die Vorkommen von Mineral- und Heilquellen sowie die Gliederung in hydrogeologische Teilräume informieren. Das Informationssystem besteht aus fünf thematischen Auswertekarten mit folgendem Inhalt: 1. Grundwasservorkommen mit Kennzeichnung der Grundwasserleiter nach Poren-, Kluft- und Karstdurchlässigkeit, klassifiziert nach Ergiebigkeiten; Grundwasserbeeinflussung durch Bergbau; Verwerfungen. 2. Vorherrschende Gesteinstypen im Grundwasserraum (Locker- und Festgesteine) 3. Schutzfunktion der Deckschichten hinsichtlich des Risikos von Stoffeinträgen durch Sickerwasser. 4. Mineral- und Heilquellen, klassifiziert nach dem hydrochemischen Grundwassertyp (mit Tabellen). 5. Hydrogeologische Teilräume (Abgrenzung und Beschreibung); Informationen zu Geologie, Ergiebigkeit und wasserwirtschaftlicher Bedeutung.
Das Informationssystem zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Es informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Es basiert auf dem analogen Kartenwerk, welches im Zeitraum von 1949 bis 1954 im damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet wurde. Heute gewinnen diese insgesamt 58 Kartenblätter als großmaßstäbige, hochauflösende Grundlage zur Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Altbergbau wieder zunehmend an Bedeutung. Das digitale Kartenwerk wird im Vektorformat [IS RK 10 KO DS] zum Download bereitgestellt.
Der Sachsen-Anhalt-Viewer ist die zentrale Präsentationskomponente des Geodatenportals Sachsen-Anhalt. Die Anwendung enthält zahlreiche als Open Data veröffentlichte Geobasisdaten und ermöglicht die Visualisierung und Verknüpfung von Geodaten und Karten aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung. Neben Grundfunktionalitäten zur Navigation und Abfrage hält die Anwendung verschiedene Standardwerkzeuge und Funktionen bereit: Adress- und Flurstückssuche, Werkzeuge zur Strecken-, Flächen- und Höhenmessung, Zeichenfunktionen, Koordinatenerfassung, Druckfunktion u.a. Über den erweiterten Funktionsumfang können zusätzliche Kartendienste oder eigene Geodaten über Webservice-Schnittstellen oder per Importtool hinzugefügt werden.
Der UmweltAtlas enthält Informationen über Umweltthemen, wie z.B. Umweltplanung und Klima, Lärm, Wasser und Grundwasser, Boden und Altlasten sowie Natur.
Zwischen 1978 und 1987 wurde im heutigen Geologischen Dienst NRW eine Datenbank mit der 3D-Raumlage aller Steinkohlenflöze in NRW und im Saarland („KVB-Modell“) erstellt. Das System enthält zudem die Kohleninhalte und -vorräte in den westdeutschen Steinkohlenrevieren. Das KVB-Modell beruht auf einer einfachen geometrischen Approximation ungestörter Schichtflächenstücke und ihrer Lage im 3D-Raum durch planare polygonale Elemente und einer räumlichen Interpolation zwischenliegender Schichten. In Kombination mit einem Datenbanksystem wurde es benutzt, um 240.000 Flözteilstücke (davon ca. 110.000 im Ruhrgebiet) zu berechnen, zu speichern und zu verwalten. Seitdem werden diese Daten im Rahmen unterschiedlicher Aufgabenstellungen genutzt.