3D-Gebäudemodelle (3DGbm) sind Digitale Oberflächenmodelle, reduziert auf die im Liegenschaftskataster geführten Gebäude und Bauwerke. Unterirdische Gebäude werden in den 3DGbm des amtlichen Vermessungswesens nicht nachgewiesen. Die 3DGbm beschreiben die Form eines Gebäudes und enthalten zusätzliche geometrische und fachliche Attribute. 3DGbm werden in zwei Realisierungsstufen aufgebaut. Im LoD1 (Level of Detail 1), dem sogenannten Block- bzw. Klötzchenmodell, werden die Gebäude als Klötzchen modelliert. Das Klötzchen setzt sich aus der Gebäudegrundfläche des Liegenschaftskatasters und der mittleren Gebäudehöhe (Median-Wert) zusammen. Im LoD2, dem sogenannten Strukturmodell, werden die Gebäude zusätzlich mit einer standardisierten Dachform wie z. B. Sattel- oder Walmdach modelliert.
Die Massengeokodierung des GDI-Geokoders ist eine hausnummerngenaue Geokodierung von Adressen im Land Brandenburg und Berlin. Als Grundlage dient der Deutschland-Online-Gazetteer 2.0 für Brandenburg mit Berlin. Diese Anwendung ist in der Lage, typische Fehler in den Adressenangaben aufzulösen (Abkürzungen, Schreibfehler, sprachliche Besonderheiten). Die Unterstützung der EPSG-Codes:4326, 25832, 25833, 3034 und 3035 ist sichergestellt. Hierzu wurde ein umfangreicher Katalog an Abkürzungen, Schreibfehlern und Eigenarten der deutschen Sprache in die Software implementiert.
Mit GeoMIS.Thüringen wird Ihnen eine Suchmaschine zur Verfügung gestellt, die Transparenz über den Bestand der Geodaten in Thüringen schafft. Durch die Brokerfunktionalitäten werden auf weitere Metadatensysteme wie die Metadatenkataloge der Stadt Weimar und Rudolstadt zugegriffen.
Mit der Anwendung kann die Flurstückshistorie eines ausgewählten Flurstücks ermittelt werden. Hinweis: Diese Flurstückshistorie ist kein rechtsverbindliche Identitötsnachweis!!!
Die Anwendung zeigt Gebiete mit festgesetzten, vorläufig gesicherten und ermittelten Überschwemmungsgebieten. Die Daten werden nachrichtlich geführt - zuständige Fachbehörde ist die Bezirksregierung Detmold.