Aktualität der Daten:
seit 08.09.1802 , gegenwärtige Aktualität unklar
Das Onlineportal „Bohrungen in NRW“ liefert kostenfreie Informationen über die Lage sowie die Stamm- und Schichtdaten von Bohrungen in Nordrhein-Westfalen. Es wird zwischen vier Kategorien unterschieden: Grün = Schichtdaten freigegeben; Rot = Schichtdaten (noch) nicht freigegeben; Orange = Schichtdaten noch nicht verfügbar; Blau = angezeigt, noch nicht gebohrt. Für Bohrungen mit freigegebenen Schichtdaten (grün) lassen sich vereinfachte Säulen- und Schichtenprofile anzeigen und als PDF-Datei herunterladen. Für diese Bohrungen können außerdem, sofern vorhanden, zusätzliche Informationen aus der Datenbank „Aufschlüsse und Bohrungen in Nordrhein-Westfalen“ [DABO], wie beispielsweise Ausbaudaten oder weitere Untersuchungsergebnisse, angefragt werden.
Das Webportal „Gefährdungspotenziale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen" (GDU Online) informiert über geologisch oder bergbaulich bedingte Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Informationen nicht grundstücksbezogen, sondern mithilfe von schematisch angeordneten Symbolen, anonymisiert in jeweils 0,5 x 0,5 Kilometer großen Rasterflächen dargestellt. Diese Auskunft ist kostenfrei. Darüber hinaus können Personen mit Eigentumsrechten oder deren Bevollmächtigte detailliertere, auf ihr Grundeigentum bezogene Informationen über Gefährdungspotenziale erhalten. Diese Auskunft ist kostenpflichtig und kann über ein Onlineformular beantragt werden. Das Webportal wird vom Geologischen Dienst NRW - Landesbetrieb - und der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW zur Verfügung gestellt.
Erdwärme oder Geothermie ist die gesamte unterhalb der festen Erdoberfläche in Form von Wärme gespeicherte Energie. Pro 100 m Tiefe steigt die Temperatur um etwa 3°C. Bereits die niedrigen Temperaturen in den oberen Erdschichten (10-12°C) lassen sich zur Beheizung von Gebäuden aller Art nutzen. Das Informationssystem Geothermie [IS GT] beschreibt das geothermische Potential hinsichtlich Nutzungsmöglichkeiten für oberflächennahe, mitteltiefe und tiefe Geothermie. Die oberflächennahe Geothermie betrachtet die Wärmeleitfähigkeit der Gesteine für Erdwärmesonden bis in 100 Meter Tiefe sowie die geothermische Ergiebigkeit für Erdwärmekollektoren. Hinsichtlich mitteltiefer Geothermie werden Informationen zur Planung von geothermischen Anlagen bis in 1.000 Meter Tiefe, derzeit für das Rheinland sowie den Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges, vorgehalten. Für die Planung von tiefen geothermischen Anlagen (Dubletten) bis in mehr als 5.000 Meter Tiefe werden geologische Informationen über die als Zielhorizonte in Frage kommenden Kalksteinschichten zur Verfügung gestellt. Das Informationssystem liefert damit wertvolle Eckdaten bezüglich der Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme.
Das Informationssystem ist eine praxisorientierte Interpretation und Erweiterung des Informationssystems Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:100.000. Es umfasst eine landesweite Abdeckung und verwaltet qualitative Angaben über die hydrogeologisch relevanten Eigenschaften des oberen Grundwasserleiters und der überlagernden Deckschichten. Seine Inhalte werden durch neue Erkenntnisse zum Untergrund fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Flächen- und Linienobjekte sind mit einer hydrogeologischen Fachdatenbank zu einem modernen Auskunftssystem verknüpft, das verschiedene praxisorientierte thematische Auswertekarten zu Verbreitung und Durchlässigkeit der Grundwasser leitenden und geringleitenden Gesteinseinheiten sowie zum geochemischen Gesteinstyp und der Art des Hohlraums ermöglicht. Das System informiert auch über die Zusammensetzung, die hydraulischen und die filternden Eigenschaften der Deckschichten. Verfügbare Kartenthemen: hydrogeologische Einheiten (Oberer Grundwasserleiter); Durchlässigkeit; Art des Hohlraums; Petrographie; Genese; Tektonik; Geochemischer Gesteinstyp; Schutzfunktion der Deckschichten; Verfestigung; Schnittserien (überhöht).
Das Informationssystem gibt einen generalisierten Überblick über die Verteilung der Grundwasservorkommen in Nordrhein-Westfalen. Es beinhaltet verschiedene praxisorientierte Auswertekarten, die über die Ergiebigkeit der Grundwasserleiter, die vorherrschenden Gesteinstypen, die Schutzfunktion der Deckschichten, die Vorkommen von Mineral- und Heilquellen sowie die Gliederung in hydrogeologische Teilräume informieren. Das Informationssystem besteht aus fünf thematischen Auswertekarten mit folgendem Inhalt: 1. Grundwasservorkommen mit Kennzeichnung der Grundwasserleiter nach Poren-, Kluft- und Karstdurchlässigkeit, klassifiziert nach Ergiebigkeiten; Grundwasserbeeinflussung durch Bergbau; Verwerfungen. 2. Vorherrschende Gesteinstypen im Grundwasserraum (Locker- und Festgesteine) 3. Schutzfunktion der Deckschichten hinsichtlich des Risikos von Stoffeinträgen durch Sickerwasser. 4. Mineral- und Heilquellen, klassifiziert nach dem hydrochemischen Grundwassertyp (mit Tabellen). 5. Hydrogeologische Teilräume (Abgrenzung und Beschreibung); Informationen zu Geologie, Ergiebigkeit und wasserwirtschaftlicher Bedeutung.
Das Informationssystem beschreibt die nichtenergetischen Vorkommen oberflächennaher Lockergesteinsrohstoffe in Nordrhein-Westfalen. Es werden die folgenden Rohstoffgruppen ausgewiesen: Kies/Kiessand, Sand, Tertiärkies (Regierungsbezirk Köln), Tertiärsand (Regierungsbezirk Köln), Ton/Schluff. Themenkarten je Rohstoffgruppe: 1. „Verbreitung und Mächtigkeit des Rohstoffkörpers”: Der Rohstoffkörper wird in 2,5-m-Intervallen dargestellt. 2. „Mächtigkeit der Überlagerung”: Über dem Rohstoffkörper liegende Deckschichten, dargestellt in 2-m-Intervallen. 3. „Vorkommen von Zwischenmitteln”: Einlagerungen im Rohstoffkörper, die nicht der Rohstoffgruppe angehören. Es werden Informationen zur Anzahl, Mächtigkeit und Tiefenlage von Zwischenmitteln in Bezug auf die jeweilige Rohstoffgruppe dargestellt.
Das Informationssystem gibt einen generalisierten Überblick über die Verteilung der Rohstoffvorkommen in Nordrhein-Westfalen. Es zeigt aktuell und historisch relevante Rohstoffvorkommen wie Kohle und Gas, Steine und Erden sowie Steinsalz, Erze und Minerale.
Das Informationssystem zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Es informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Es basiert auf dem analogen Kartenwerk, welches im Zeitraum von 1949 bis 1954 im damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet wurde. Heute gewinnen diese insgesamt 58 Kartenblätter als großmaßstäbige, hochauflösende Grundlage zur Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Altbergbau wieder zunehmend an Bedeutung. Das digitale Kartenwerk wird im Vektorformat [IS RK 10 KO DS] zum Download bereitgestellt.
Diese Anwendung enthält Informationen zu den Baudenkmälern in der Stadt Köln. Die Kölner Denkmalliste umfasst derzeit etwa 10.000 Positionen. Sie enthält unter anderem Informationen zur Lage (Stadtteil, Straße und Hausnummer), eine Bezeichnung, das Datum des Eintrags als Denkmal gemäß Nordrhein-westfälisches Denkmalschutzgesetz (DSchG NRW) und die Denkmallistennummer.