Im Krankenhausatlas werden die Standorte und Erreichbarkeitszonen (sog. Isochronen) von Krankenhäusern dargestellt. Enthalten sind Übersichten zu vollstationären und fachabteilungsspezifischen Versorgungsangeboten und zur Notfallversorgung der Krankenhäuser (Stand 31.12.2023). Die Berechnung der Erreichbarkeitszonen (Isochronen) erfolgt auf Grundlage des RoutingPlus-Dienstes "web_ors", den das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) für die Bundesverwaltung bereitstellt. Als Datengrundlage für die Routenberechnung werden dabei die frei verfügbaren Daten der Nutzergemeinschaft OpenStreetMap verwendet. Die Berechnung der Isochronen wird für diskrete Zeitzonen von fünf Minuten bis zwei Stunden Fahrzeit mit dem PKW durchgeführt. Innerhalb einer Zone erfolgt keine nähere Unterscheidung der Fahrzeiten. Die Erreichbarkeiten werden in Form von Gitterzellen (Rastern) mit einer räumlichen Auflösung von 100 Meter * 100 Meter ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die ausgewiesenen Fahrzeiten unter Umständen deutlich von den tatsächlichen Fahrzeiten abweichen können. So werden insbesondere die aktuelle Verkehrslage oder mögliche Einschränkungen des Straßenverkehrs, wie z.B. Staus, Baustellen oder Straßensperrungen nicht berücksichtigt. Zudem kann keine Gewähr für die Korrektheit der zugrundliegenden Straßengeometrie und der daraus abgeleiteten Fahrgeschwindigkeiten übernommen werden. In den Erreichbarkeitsdiagrammen wird die Bevölkerung (in%) nach Entfernung (in Min.) zum nächstgelegenen Krankenhaus abgebildet. Grundlage der Bevölkerungszahl ist der Zensus von 2022. Betrachtet werden dabei Bevölkerungsanteile in bis zu vier Stadt- und Gemeindetypen. Abhängig von der Siedlungsstruktur sind nicht in jedem Bundesland alle vier Regionstypen vertreten.
Historische Grenzsteine markieren die historischen Territorialgrenzen. Neben den überlieferten schriftlichen Quellen, wie etwa historischen Grenzverträgen und kartografischen Darstellungen, bilden die historischen Grenzsteine die wichtigsten Zeugnisse der historischen Grenzverläufe und damit der Entwicklung der Territorialgeschichte. Die räumliche Lage der historischen Grenzsteine wurde überwiegend von Bürgern in Kartenausschnitten der Deutschen Grundkarte 1:5000 (DGK5) vermerkt und zur Übernahme eingereicht. Nur in Einzelfällen wurde mit Hilfe von Satellitenvermessung die Lage von der Bezirksregierung Detmold kontrolliert. Rechtssicherheit ist nicht gegeben. Eine Aussage über die Vollständigkeit kann nicht gemacht werden.
Mit diesem Tool kann eine XPlanGML-Datei in QGIS mit vordefinierter Layerreihenfolge und Styling importiert werden, z.B. - zur Visualisierung - zur Qualitätssicherung - oder auch zum Erstellen eines QGIS-Server-Projektes, etwa um einen WMS eines Flächennutzungsplans zu veröffentlichen. Der XPLAN-Reader setzt die Installation mindestens der Version 3.26.0 des OpenSource-GIS „QGIS“ voraus und ist dann innerhalb von QGIS als Erweiterung aus dem offiziellen QGIS-Plugin-Repository verwendbar. Die Aktualisierung der Erweiterung findet bei Bedarf statt.