Der auf Rasterdaten aufbauende Datensatz bewertet die natürliche Erosionsgefährdung der Böden. Methodisch entspricht die Auswertung der ""Natürlichen Erosionsgefährdung"" der DIN 19708:2017-07. Für die Ableitung der Erodierbarkeit des Oberbodens (K-Faktor) werden speziell aufbereitete Daten der Bodenschätzung herangezogen. Wo diese nicht vorhanden sind, werden Daten der landwirtschaftlichen Standorterkundung verwendet. Liegen beide Datenbestände nicht vor, wird die BK50 verwendet. Für die Ableitung des Hangneigungsfaktors (S-Faktor) wird das digitale Geländemodell 10 von Geobasis NRW verwendet Für die Ableitung der Regenerosivität (R-Faktor) wird die in der DIN veröffentlichte Regressionsgleichung verwendet. Input-Daten sind monatliche Niederschlagsdaten aus dem Klima-Atlas NRW. Die Daten werden entsprechend der DIN miteinander verknüpft und bewertet.
Das Informationssystem zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Es informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Es basiert auf dem analogen Kartenwerk, welches im Zeitraum von 1949 bis 1954 im damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet wurde. Heute gewinnen diese insgesamt 58 Kartenblätter als großmaßstäbige, hochauflösende Grundlage zur Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Altbergbau wieder zunehmend an Bedeutung. Das digitale Kartenwerk wird im Vektorformat [IS RK 10 KO DS] zum Download bereitgestellt.
Der Kartenlayer Klimaanpassung INKAS (INKAS - INformationsportal KlimaAnpassung in Städten) beschreibt Bebauungs- und Freiflächentypen in NRW. Insgesamt wurden 20 Landbedeckungs- und Landnutzungstypen bestimmt, wovon die ersten neun Bebauungstypen darstellen. In die Klassifizierung der Bebauungs- und Freiflächentypen flossen die Flächennutzung der ATKIS Basis-DLM, der amtlichen Hauskoordinaten, der amtlichen Hausumringe, des 3D-Gebäudemodells im LoD1 sowie des Copernicus Imperviousness Layers als Grundlagendaten ein. Die Gebäudetypen wurden in einem automatisierten Verfahren bestimmt und Gebäudekennzahlen abgeleitet. Der dominierende Gebäudetyp wurde anteilig über die überbaute Fläche im Baublock als Bebauungstyp definiert. Industrie-und Gewerbeflächen wurden in einer gesonderten Form nach der Gebäudehöhe und dem Versiegelungsgrad weiter gegliedert. Die Ergebnisse liegen auf Baublockebene entsprechend der ATKIS Basis-DLM-Daten vor.
Die Geologische Karte des Rheinisch-Westfälischen Steinkohlengebietes 1:10.000 zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Sie informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Das analoge Kartenwerk wurde im Zeitraum von 1949 bis 1954 im damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet. Heute gewinnt die großmaßstäbige Karte mit insgesamt 58 Kartenblättern als hochauflösendes Informationssystem [IS RK 10 KO] zur Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Altbergbau wieder zunehmend an Bedeutung. Die Karteninhalte umfassen: Darstellung der Flöze an der Karbonoberfläche, Darstellung des Verlaufs von Störungen an der Karbonoberfläche, Darstellung der Tiefenlage der Karbonoberfläche und Darstellung von Gesteinen an der Karbonoberfläche. Das Gesamtkartenwerk wurde in fünf Lieferungen mit dazugehörigen Erläuterungen und Geologischen Schnitten herausgegeben. Die gedruckten Karten sind nicht mehr lieferbar. Das Kartenwerk wird als analoger Datensatz [RK 10 KO A] in Form gescannter und georeferenzierter Kartenblätter, einschließlich nicht georeferenzierter Schnitte, mit dazugehörigen Erläuterungen [RK 10 KO E] sowie als digitales Kartenwerk im Vektorformat [IS RK 10 KO DS] zum Download bereitgestellt.
Das Informationssystem Moorboden Nordrhein-Westfalen (IS Moor NRW) des Geologischen Dienstes NRW ist ein Auszug aus dem Mooratlas.NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK). Dieser Datensatz stellt Flächen dar, deren Böden in den obersten 10 Dezimetern mindestens eine 1 Dezimeter mächtige Schicht mit mehr als 15 Prozent organischer Bodensubstanz aufweisen. Im Unterschied zur Landesmoorkulisse NRW, die gemäß der „Verordnung zur Ausweisung einer Gebietskulisse Feuchtgebiete und Moore in NRW“ ausschließlich die obersten 4 Dezimeter betrachtet, basiert diese Flächenauswahl auf einer erweiterten Tiefenbetrachtung von insgesamt 10 Dezimetern. Grundlage sind die Bodeninformationen aus den folgenden Informationssystemen: Bodenkarte von Nordrhein-Westfalen 1:50.000 [IS BK 50], Bodenkarte zur Landwirtschaftlichen Standortkartierung von Nordrhein-Westfalen 1:5.000 [IS BK 5 L], Bodenkarte zur Forstlichen Standortkartierung von Nordrhein-Westfalen 1:5.000 [IS BK 5 F]. Bereiche, in denen IS BK 5 L oder IS BK 5 F vorliegen, werden vorrangig verwendet; in allen übrigen Bereichen dient das IS BK 50 als Grundlage. Restflächen unter 1.000 Quadratmetern wurden nach der Verschneidung der Daten pauschal entfernt. Flächen, welche die genannten Kriterien nicht erfüllen, erhalten keine weiteren Attribute und können ausgeblendet werden. Für alle Flächen, die die Kriterien erfüllen, werden die schichtbezogenen Parameter vollständig ausgewiesen. Auf dieser Grundlage erfolgt die Zuordnung zu den Klassen FALL_1, FALL_2, FALL_31, FALL_32 und FALL_4. Die naturschutzfachliche Bewertung dieser Flächen sowie die Einordnung ihres Wiederherstellungspotenzials zur Moorrenaturierung erfolgt im Mooratlas.NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW.