Bergehalden des Steinkohlenbergbaus können erhebliche Mengen von Chloriden und Sulfaten an das Grundwasser abgeben. Daher wird die Errichtung von Bergehalden als erlaubnispflichtige Benutzung des Grundwassers im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes angesehen. Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert die Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung an der Halde Pattberg in Moers. Aus den Untersuchungsergebnissen werden generelle wasserwirtschaftliche Empfehlungen zur Sicherung des Grundwassers bei der Anlage von Bergehalden abgeleitet. [1983. 70 S., 17 Abb., 14 Tab.; ISBN 978-3-86029-916-6]
Untersuchungen an landeseigenen Grundwasser- Messstellen sowie weiteren Messstellen, an denen Grundwasserbeschaffenheitsuntersuchungen gemäß EG-WRRL durchgeführt werden. Die Daten werden landesweit in der zentralen Grundwasserdatenbank verwaltet. Unter die Berichtspflicht fallen die so genannten WRRL-Messstellen.
Grundlage für die in dieser Karte dargestellten Werte ist das rasterzellenbasierte Wasserhaushaltsmodell mGROWA (Forschungszentrum Jülich), welches als Eingangsdaten Klima, Landnutzung, Topographie, Bodenkarte sowie Geologische Karten verwendet. In mGROWA wird zunächst der Gesamtabfluss in täglicher Auflösung auf Basis der jeweiligen Niederschlagsmenge und der berechneten tatsächlichen Verdunstung bilanziert. Dabei wird die Wasserspeicherung und Sickerbewegung in bis zu 5 Bodenschichten sowie ggf. möglicher kapillarer Aufstieg aus dem Grundwasser berücksichtigt. Die berechneten Tageswerte werden nachfolgend auf Monate, Jahre oder längere Zeiträume aggregiert (hier 1981-2010, 1991-2020, 2011-2020). Nachfolgend wird der Gesamtabfluss in die Abflusskomponenten Direktabfluss und Grundwasserneubildung aufgeteilt. Unter Grundwasserneubildung wird der Teil des Gesamtabflusses verstanden, der als infiltrierendes Sickerwasser dem Grundwasser zugeht. Die Netto-Grundwasserneubildung berücksichtigt mögliche Verdunstungsverluste infolge vom kapillarem Aufstieg aus dem Grundwasser. Im mehrjährigen Mittel kann die Netto-Grundwasserneubildung dem mehrjährigen grundwasserbürtigen Abfluss (Basisabfluss) gleichgesetzt werden. Eine detaillierte Beschreibung des mGROWA-Modells und der genutzten Eingangsdaten enthält: LANUK-Fachbericht 110, Teilbericht IIa, link: https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30110b.pdf Enthaltene Datensätze (Rasterkarten): (Netto-)Grundwasserneubildung Langjährige Mittelwerte (1981-2010, 1991-2020, 2011-2020) berechnet durch FZ Jülich (Stand 2021)
Download des Datenbestands aus dem Wasserhaushaltsmodell mGROWA (Forschungszentrum Jülich im Auftrag des LANUK) als Referenzdatensatz für das Bundesland Nordrhein-Westfalen im 100 x 100 m-Raster. Hier: Abflusskomponente Grundwasserneubildung in Form der Jahressummen 1961-2022 in mm als ASCII-Grid. Stand der Modelldaten: 04/2023, Landnutzungsdaten: Stand 2017. Detaillierte Beschreibung des mGROWA-Modells und der genutzten Eingangsdaten, siehe: LANUK-Fachbericht 110, Teilbericht IIa, link: https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30110b.pdf
Die Steckbriefe der Planungseinheiten und Wasserkörper in Nordrhein-Westfalen bieten eine umfassende Übersicht über den Zustand, die Belastungsfaktoren und die Maßnahmen, die für die Oberflächengewässer und das Grundwasser in den Flussgebietseinheiten Rhein, Weser, Ems und Maas erforderlich sind. Es sind detaillierte Informationen auf Wasserkörper-Ebene enthalten in Ergänzung zu den Bewirtschaftungsplänen der einzelnen Flussgebietseinheiten.
Das Lysimeter St.Arnold ist eine Anlage zum Erfassen von Sickerwasser als Grundlage zur Mengen- und Stoffbilanz in Abhängigkeit von Boden, Gestein, Bewuchs, lokalem Klima und anderen Randbedingungen. In der Umweltforschung und Landwirtschaft werden Lysimeter zur Erfassung von Wechselwirkungen bzw. Stofftransporten zwischen der Atmosphäre, den Pflanzen, dem Boden, der Tierwelt und dem Grundwasser verwendet.
Der Band Nr. 21 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ befasst sich im ersten Teil mit den Themen Bodengenese und Bodensystematik. Der zweite Abschnitt umfasst die Anwendung und Auswertung in der Bodenkartierung. In einem dritten Teil geht es um Bodenphysik und Grundwasser. [1972. 452 S., 92 Abb., 64 Tab., 48 Taf.; ISBN 978-3-86029-821-3]
Bezugszeitraum 2014-2016, berechnet durch Forschungszentrum Jülich (Stand 2018), Die Karte der Nitratkonzentration im Sickerwasser 2014-2016 ist ein im Rahmen des Koope-rationsprojekts GROWA+NRW2021 erstelltes Berechnungsergebnis der Modellkette RAUMIS-mGROWA-DENUZ-WEKU. Grundlage für die enthaltenen Ergebniswerte sind die flächendifferenzierten Werte des verlagerbaren Stickstoffgehalts im Boden, die Denitrifikati-onsbedingungen der Böden, die nutzbare Feldkapazität des effektiven Wurzelraumes auf Basis der Bodeneinheiten der BK50 (Stand 2016) sowie die auf Basis des Wasserhaushalts-modells mGROWA berechnete Sickerwasserrate. Als Zwischenergebnis wurde aus der Si-ckerwasserrate und der nFKWe die Verweilzeit im Boden berechnet. Mit Hilfe des reaktiven Transportmodells DENUZ wurden ausgehend von den flächendifferenzierten Werten des ver-lagerbaren Stickstoffgehalts im Boden, der Denitrifikationsbedingungen der Böden und der Verweilzeit des Sickerwassers im Boden der Nitratabbau im Boden berechnet. Zu dem aus der Differenz aus verlagerbarer N-Menge im Boden und Nitratabbau im Boden berechneten Stickstoffaustrag aus dem Boden werden zusätzlich N-Einträge aus Kleinkläranlagen sowie aus urbanen Quellen addiert. Die so gebildete Summe wurde nachfolgend über die Sicker-wasserrate und entsprechende Faktoren in die Nitratkonzentration im Sickerwasser umge-rechnet. Die in der Karte dargestellten Werte können für das Grundwasser als potentielle Nitrateintrags¬konzentration angesehen werden, sofern im entsprechenden Gebiet Grundwasser neu gebil¬det wird und ein Nitratabbau in den Grundwasserdeckschichten unwahrscheinlich ist. Auf Flä¬chen bzw. in Gebieten mit überwiegendem Direktabflussanteil wird die entsprechende Nitrat¬fracht direkt in die Oberflächengewässer eingetragen. Eine detaillierte Beschreibung der Methodik enthält: LANUK (2021): Kooperationsprojekt GROWA+ NRW 2021 Teil VII - Minderungsbedarf der Stickstoffeinträge zur Erreichung der Ziele für das Grundwasser und für den Meeresschutz. LANUK-Fachbericht 110, Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen 2021. https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30110h.pdf
Im Heft Nr. 14 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ werden in kurzen, prägnanten Aufsätzen geowissenschaftliche Themen zu Mineralien, Gesteinen und Fossilien, Boden, Erdbeben und Riffen bis hin zu Rohstoffen und Grundwasser behandelt. Die Veröffentlichung richtet sich in erster Linie an Lehrerinnen und Lehrer, die hier Anregungen und Materialien für ihren Unterricht erhalten, um sich mit den faszinierenden und hochaktuellen geologischen Themen in der schulischen Lehre auseinander zu setzen. [2007. 160 S., zahlr. Abb., Tab. u. Anl.; ISSN 1430-5267]