Karte vom Großherzogthum Hessen um 1855 (HKGH). Die „Karte von dem Grossherzogthume Hessen“ wurde von der Lithografischen Anstalt Maximilian Frommann in Darmstadt im Maßstab 1: 280 943 herausgegeben. Leider fehlt das konkrete Datum des Erscheinens, aber an zwei Stellen ist in Bleistift das vermutliche Jahr der Herausgabe „um 1852“ und „um 1855“ vermerkt. Neben den typischen Inhalten einer zeitgenössischen topografischen Übersichtskarte ist in der vorliegenden Karte die innere staatliche Organisation des Großherzogtums mit den drei Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen ebenso ersichtlich, wie die ab 1850 in Betrieb genommenen Bahnlinien
Preußische Kartenaufnahme 1 : 25 000 Uraufnahme- Urmesstischblätter 1843 - 1878 (HKPK) In den Jahren 1843 - 1878 wurden die preußischen und nassauischen Provinzen durch die topografische Abteilung des preußischen Generalstabs erstmals vollständig im Maßstab 1 : 25 000 aufgenommen. Die handgezeichneten mehrfarbigen Originale befinden sich heute in der deutschen Staatsbibliothek in Berlin und dienten als Grundlage für die Generalstabskarte 1 : 80 000. Sie waren nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen. Die Geländeformen wurden anfänglich durch Schraffen, ab etwa 1846 durch äquidistante Horizontallinien (in Preußen ohne, in Hessen-Nassau mit Höhenangaben) dargestellt. Aus Vereinfachungsgründen werden die Reproduktionen im Format 59 cm x 58 cm mit den heutigen Blattnummern und -namen der Digitalen Topographischen Karte 1:25000 bezeichnet.
Preußische Generalstabskarte 1 : 86 400 halbe Gradabteilung 1816 - 1847 (HKPG) Das 85 Blätter umfassende Kartenwerk des Preußischen Generalstabs entstand in Anlehnung an die Kartenwerke der Nachbarstaaten in dem älteren französischen Maßstab 1 : 86 400. Grundlage für die Reproduktion bildeten die Tranchot/von Müfflingschen Kartenaufnahmen der Rheinlande und Ergänzungsmessungen in den angrenzenden Gebieten. Geografische Gitterlinien in einem Abstand von einem halben Längengrad und einem viertel Breitengrad begrenzen die ca. 41 cm x 32 cm großen Karten. Sie entsprechen 3 x 2,5 Blättern der heutigen Digitalen Topographischen Karte 1:25000. Daraus abgeleitet ist die Zusatzbezeichnung „halbe Gradabteilung“, da jeweils 4 Blätter (Sektionen) eine halbe Gradabteilung von 1° x 30‘ bilden. Die Vervielfältigung der Karten erfolgte einfarbig durch Steindruck. Sie wurden wegen der ausschließlich militärischen Zweckbestimmung nicht veröffentlicht. Ein handgeschriebenes „Statistisches Tableau...“ von 1837 informiert über Größe und Einwohnerzahl, landwirtschaftliche Erträge, Handel und Industrie. Es ist als einfarbiger Druck (81 cm x 54 cm) lieferbar.