Das Heft Nr. 19 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ präsentiert Untersuchungsergebnisse der lithologischen und geochemisch-mineralogischen Sedimentanalyse eines Bohrkernabschnitts aus der Emscher-Formation (Obersantonium) der Bohrung Waltrop 1, gelegen am nordöstlichen Ortsausgang von Waltrop. Im Fokus standen dabei die Ermittlung der Tongehalte und die detaillierte Analyse der Tonmineralogie mithilfe der Röntgendiffraktometrie unter Berücksichtigung des Anteils quellfähiger Tonminerale. [2021. 21 S., 7 Abb., 2 Tab., ISSN 2510-1331]
Der Band Nr. 5 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ verwirklicht die im Vorwort zu Band 1 und 2 erfolgte Ankündigung, auch Teilgebiete und Teilprobleme zu behandeln, sobald sie für eine zusammenfassende Darstellung reif geworden sind. Eine Großgattung der Panzerfische hat sich durch die reiche und revolutionäre Entfaltung ihrer Arten im Zeitalter des Devons als brauchbares Element für die biostratigraphische Gliederung des Rheinischen Unterdevons erwiesen. Der vorliegende Band stellt in seiner paläontologischen Fundierung und Synopsis sowie in seiner stratigraphischen Anwendung ein Symposium dar, in dem der Verfasser die Ergebnisse eigener und fremder Arbeiten zusammengefasst hat. [1959. 82 S., 13 Abb., 5 Tab., 4 Taf.]
Die analoge Hydrogeologische Karte von Nordrhein-Westfalen im Maßstab 1:100.000 [HK 100 A] stellt die Grundwasserleiter und -nichtleiter nach petrographischer Zusammensetzung und stratigraphischer Zuordnung dar. Im Kartenwerk sind Locker- und Festgesteine des oberen Grundwasserleiters entsprechend ihrer hydraulischen Eigenschaften verschiedenen Durchlässigkeitsklassen zugeordnet, zudem werden auch Verwerfungen sowie das Vorhandensein von bindigen Deckschichten dargestellt. In einer zusätzlichen Karte wird der grundwasserfreie Raum bezüglich seiner Schutzfunktion für das Grundwasser bewertet.
Bergehalden des Steinkohlenbergbaus können erhebliche Mengen von Chloriden und Sulfaten an das Grundwasser abgeben. Daher wird die Errichtung von Bergehalden als erlaubnispflichtige Benutzung des Grundwassers im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes angesehen. Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert die Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung an der Halde Pattberg in Moers. Aus den Untersuchungsergebnissen werden generelle wasserwirtschaftliche Empfehlungen zur Sicherung des Grundwassers bei der Anlage von Bergehalden abgeleitet. [1983. 70 S., 17 Abb., 14 Tab.; ISBN 978-3-86029-916-6]
Diese Arbeit wurde für den hier vorliegenden Nachdruck lediglich redaktionell überarbeitet und stammt ursprünglich aus Band 1 & 2 der Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen. Dieser Aufsatz diente im Laufe der Jahre als Grundlage für viele Untersuchungen zur Entstehung von Kohlenflözen und zum Wechsel der Moortypen, aus denen sie entstanden sind. Viele Pflanzenarten und -gattungen wurden in den Jahren 1959/1960 in verschiedenen Arboreten angepflanzt, um der Öffentlichkeit eine Vorstellung von der Pflanzenwelt der Braunkohlenmoore zu geben. Daher ist die vorliegende Veröffentlichung auch für den interessierten Laien gedacht. [1991. 31 S., 9 Abb., 3 Taf.; ISBN 978-3-86029-926-5 (Neuauflage aus „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen - Band 1 & 2: Die Niederrheinische Braunkohlenformation“)]
Das Heft Nr. 23 aus der Serie „scriptum – Arbeitsergebnisse aus dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen“ behandelt die Frage nach den Potenzialen und Risiken der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten. Es beinhaltet eine Auswertung zahlreicher Gutachten zu diesem Thema, eine kritische Betrachtung der regionalgeologischen Erkenntnisse in Nordrhein-Westfalen und der aktuellen internationalen Literatur. Es wird die Bedeutung der in NRW möglicherweise vorhandenen unkonventionellen Erdgasvorkommen mit Blick auf die Frage der Versorgungssicherheit diskutiert. Außerdem werden die verschiedenen Vorkommen an Schiefer- und Flözgas beschrieben und es wird eine ansatzweise Mengenabschätzung der Potenziale vorgenommen. [2016. 128 S., 42 Abb., 8 Tab.; ISSN 1430-5267]
Der auf Rasterdaten aufbauende Datensatz bewertet die natürliche Erosionsgefährdung der Böden. Methodisch entspricht die Auswertung der ""Natürlichen Erosionsgefährdung"" der DIN 19708:2017-07. Für die Ableitung der Erodierbarkeit des Oberbodens (K-Faktor) werden speziell aufbereitete Daten der Bodenschätzung herangezogen. Wo diese nicht vorhanden sind, werden Daten der landwirtschaftlichen Standorterkundung verwendet. Liegen beide Datenbestände nicht vor, wird die BK50 verwendet. Für die Ableitung des Hangneigungsfaktors (S-Faktor) wird das digitale Geländemodell 10 von Geobasis NRW verwendet Für die Ableitung der Regenerosivität (R-Faktor) wird die in der DIN veröffentlichte Regressionsgleichung verwendet. Input-Daten sind monatliche Niederschlagsdaten aus dem Klima-Atlas NRW. Die Daten werden entsprechend der DIN miteinander verknüpft und bewertet.
Nach der EU-Richtlinie 1999/30/EG sind ab dem 1. Januar 2005 nur maximal 35 Überschreitungen des PM10-Tagesmittelwertes von 50 µg/m3 pro Jahr zulässig. Die Datei beinhaltet die seit dem 01.01. des aktuellen Jahres aufgetretenen Überschreitungen dieses Wertes aufgeteilt auf zwei verschiedene Messverfahren. Im oberen Tabellenteil finden Sie die täglich aktualisierten Ergebnisse der kontinuierlichen Messungen. Im unteren Teil sind die Ergebnisse des Referenzverfahrens aufgelistet. Aus messtechnischen Gründen stehen die Ergebnisse des Referenzverfahrens nicht aktuell zur Verfügung, sondern in der Regel erst ca. 6 Wochen nach Ablauf eines Messmonats. Sie werden monatlich aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass jede Messstation nur einmal aufgeführt ist. Kommen an einer Messstation beide Verfahren zum Einsatz, so werden für die Beurteilung der Überschreitungstage nur die Ergebnisse des Referenzverfahrens betrachtet. Im Rahmen der Qualitätssicherung wird dem genaueren Referenzverfahren der Vorrang vor dem kontinuierlichen Verfahren eingeräumt.
Das Luftqualitätsüberwachungsmessnetz erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft (Immissionen). Bei Überschreitung festgelegter Grenzwerte / Alarmschwellen erfolgen Maßnahmen zur Verminderung der Schadstoffbelastungen. In den EU-Richtlinien sind Referenzmessverfahren festgelegt. Dies sind teilweise automatisierte Messverfahren, teilweise aber auch Verfahren mit Laboranalytik. Bei den Verfahren mit Laboranalytik sind die Messergebnisse in der Regel ca. 6 Wochen nach Ablauf eines Messmonats verfügbar. Die Verteilung der Messpunkte sind landesweit, flächendeckend, gem. 39. BImSchV bzw. EU-Luftqualitätsrichtlinien an Belastungsschwerpunkten (Verkehr, Industrie) und im städtischen und ländlichen Hintergrund festgelegt. Komponenten: Aromatische Kohlenwasserstoffe (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol), Feinstaub (PM10,PM2.5), Metalle im PM10, PAK im PM10, NO2 (Passivsammler), Ruß (EC/OC)
Der Datensatz zeigt die Standorteigenschaften für Waldstandorte in NRW im Maßstab 1 : 5.000 auf Basis von Projektionsdaten nach Klimaszenario RCP8.5 für den Zeitraum 2071-2100. Es werden der Gesamtwasserhaushalt und die natürliche Nährstoffversorgung der Standorte dargestellt. Abgeleitet vom Gesamtwasserhaushalt wird die Dürreempfindlichkeit der Waldstandorte dargestellt. In weiteren Layern werden die Standorteigenschaften aggregiert zu Standorttypen nach Waldbaukonzept NRW sowie die Standorteignung von 16 wichtigen Waldbaumarten nach den Kriterien des Waldbaukonzeptes NRW dargestellt. Die Auskunftsseite des WMS stellt die Eigenschaften für jede Fläche dar und bietet Verknüpfungen zu den Informationen des Waldbaukonzeptes NRW. Es handelt sich um eine Auswertung der Bodenkarte von NRW 1 : 5.000 in Verbindung mit Klimaprojektionsdaten für NRW für das Szenario RCP8.5 des Deutschen Wetterdienstes (2071-2100, DWD) und Reliefdaten (DGM10, Geobasis NRW). Es werden alle Bodenflächen dargestellt, von denen zum Zeitpunkt der Bereitstellung eine digitale Bodenkarte zur Forstlichen Standorterkundung - BK5 F - vorliegt.