„In der vorliegenden Arbeit wurde eine Wattenmeerrinne auf der Wattrückseite der ostfriesischen Insel Norderney hinsichtlich der makrozoobenthischen Besiedlung untersucht. Die Lage des Gebiets wurde so gewählt, dass mit den Sublitoralstationen eine Profillinie von der Insel Norderney bis zum Festland geschaffen wurde, auf der quantitative und qualitative Daten über das vorkommende Makrozoobenthos gesammelt werden konnten. […]“
„Innerhalb dieses Teilprojektes „Entwicklung und ökologische Wertigkeit von Kleientnahmen ins Salzwiesen“ werden verschiedene Teilberichte erstellt. Der hier vorliegende Teilbericht umfasst die Erstellung eines Püttenkatasters für das gesamte Deichvorland der niedersächsischen Festlandsküste. Ziel dieser Arbeit ist die kartographische Dokumentation der vorhandenen Kleientnahmeflächen sowie die Zusammenstellung der wichtigsten Rahmenparameter zur Entstehung und Entwicklungsgeschichte der Püttflächen, soweit noch verfügbar, und zu ihrem heutigen Zustand. Dieser Datensatz soll Naturschutz- und Küstenschutzbehörden einen Gesamtüberblick über Lage, Umfang und Entwicklungsstand von ehemaligen Kleientnahmen auch in weiteren, außerhalb des eigentlichen Projektgebietes (Jadebusen und Elisabeth-Außengroden) gelegenen Gebieten der niedersächsischen Küste geben, um zukünftige Planungen, Maßnahmen und Forschungsprojekte zu erleichtern. […]“
Die kritische Entwicklung der Tiefenverhältnisse im Greetsieler Außentief, die als Ursache der Entwässerungsschwierigkeiten im Einzugsgebiet der beiden Siele in Greetsiel angesehen wird, gab Anlass zu einer Untersuchung durch die Forschungsstelle. Untersuchung im Sommer 1954 Mai/Juni Technisch wurde die Kartierung des Watts durch Begehen während der Trockenfallzeit ausgeführt. Hierbei wurden 210 Punkte, an denen die qualitative und quantitative Tierbesiedlung untersucht und protokolliert wurde, eingemessen. Die quantitative Untersuchung beruhte auf Aussiebungen von je ¼ m² an 8 eingesessenen Punkten. Die Proben wurden später im Labor ausgezählt.
„Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des interdisziplinären Spiekeroogprogrammes des Forschungsinstitutes Senckenberg in Wilhelmshaven. Sie fasst die Ergebnisse der saisonal vorgenommenen Untersuchungsreihen der Foreshore-Zone zusammen. Die Untersuchungsreihe gehört zu einem Projekt, in dem versucht wird, über die Verbreitung und Häufigkeit sowie lebensstrategischer Verbände von Benthosarten Aussagen über die Lagestabilität der bewohnten Sedimente zu treffen. Beprobung fand im Juli und August 1988 statt.“
„In biologisch-sedimentologischer Hinsicht wurde das Gebiet Eckwarderhörne bis Tossens im Jahre 1956 und der Bereich Burhave bis Langwarden 1957 untersucht. Das Watt von Langwarden bis Tossens wurde im Sommer 1961 bearbeitet, so dass nunmehr ein geschlossenes Bild der Wattverhältnisse von Burhave bis Eckwarderhörne vorliegt. Langwarden bis Tossens: bei Niedrigwasser wurden 304 Untersuchungsstationen bearbeitet, an denen 218 Sedimentproben und 14 quantitative Faunaproben entnommen wurden.“
Wegen des starken Abbruchs des Vorlandkante im Bereich des Cappeler Außentiefs wurde es nötig das Watt biologisch-sedimentologisch zu untersuchen, um anhand der festgestellten Tatsachen die Gründe des Uferabbruchs und die allgemeinen Veränderungstendenzen des Wattes erkennen zu können. Die biologische Wattuntersuchung hat sich in den letzten Jahren hierfür als geeignet erwiesen, da die bodenbesiedelnden Tiere als Anzeiger für die Veränderung und Umlagerung des Sediments dienen können. Während der Untersuchung wurden 127 Stationen auf dem Watt untersucht, hierbei wurden 10 Siebproben bei denen die Fauna mit Hilfe eines 1 mm-Maschensiebes quantitativ erfasst wurde untersucht.
Im gesamten Gebiet hat sich noch kein biologisches Gleichgewicht eingestellt. Aus diesem Grunde können die Angaben, zumal es sich um eine Erstkartierung handelt, nicht mit absoluter Sicherheit gemacht werden. Das gesamte Gebiet, mit Ausnahme der festgestellten Arenicola-Watten, ist als recht lagebeständig zu bezeichnen. Mit einer progressiven Stabilisierungs- und Aufhöhungstendenz ist zu rechnen. Anzeichen einer Abtragung konnten nicht festgestellt werden. Eine langsame, natürliche Verlandung ist, vorläufig im Bereiche der schmalen Queller-Zone, die sich unterhalb des Festlandes nach Süden erstreckt, vorhanden.
Seit 1984 laufen auf beiden Seiten der Emsmündung Bestandsaufnahmen des Dienst Getijdewateren und der Forschungsstelle Küste mit dem Ziel, die Verteilung der makrobenthischen Wattenfauna in einem gemeinsamen Bericht darzustellen. In dem vorliegendem Bericht ist nur ein Teil des auf der deutschen Seite gewonnenen Materials verarbeitet, vornehmlich Daten des Abschnittes vom Dollart einschließlich bis zur Südgrenze der Leybucht. Für das aufwärts anschließende Gebiet der Unterems wurden recht vollständige Bearbeitungen von 1979 weitgehend unverändert übernommen, nur durch Befunde jüngerer Stichproben aktualisiert. Somit enthält dieser Bericht eine vorläufige Darstellung (noch ohne Berücksichtigung der niederländischen Daten) der Emsmündung von Papenburg bis zum Pilsumer Watt.
Im Rahmen des Projektes "Die Makrofauna des nördlichen Eversandes (Wesermündung)" wurde im August und September 1969 eine Untersuchung über die Verteilung Makrozoobenthos auf den Watten des Eversandes durchgeführt. An 49 Stationen wurde die Bodenfauna ausgewertet (19 Stationen in der Datenbank). In the framework of the project "Macrofauna of the "northern Eversand (Weserestuary)" tidal flats a survey of macrozoobenthos has been carried out in august and september 1969. Investigation of macrozoobenthos abundance and biomass at 49 stations (19 stations in the database).
Im Frühjahr 1954 wurde das Watt zu beiden Seiten des Greetsieler Fahrwassers biologisch kartiert. Zweck der Untersuchung war, aus biologischer Sicht ein Urteil über die Bodenverhältnisse zu erhalten. Die durch das Greetsieler Außentief getrennten Wattflächen sind in der Besiedlung und in der Bodenbeschaffenheit im Prinzip völlig gleichwertig. Auf der östlichen Seite sind die Mischwatten stärker vertreten als auf der westlichen. Es hat sich noch kein biologisches Gleichgewicht eingestellt. Außer in der Gegend der Myathanatocoenose ist überall eine langsame, ziemlich gleichförmige Verschlickung (Auftragung) festzustellen. In der nordwestlichen Spitzenregion geht die Auftragung langsamer vor sich, da diese Fläche der Wasserbewegung am unmittelbarsten ausgesetzt ist. Von Osten her dringt die Verlandungsregion in das Watt vor.