Anlass für diese Sonderveröffentlichung war der bereits damals große Bedarf an mineralischen Rohstoffen in Nordrhein-Westfalen. Unter diesen Rohstoffen nehmen Steine und Erden, insbesondere die nutzbaren Lockergesteine, einen bedeutenden Platz ein. Das Werk gibt einen Überblick über Verbreitung, Ausbildung, Abbau und Verwendung nutzbarer Lockergesteine in Nordrhein-Westfalen und ergänzt die Beschreibung der nutzbaren Festgesteine (Vgl. „Nutzbare Festgesteine in Nordrhein-Westfalen, 1977“). [1978. 96 S., 11 Abb., 1 Tab., 1 Taf. in der Anl.; ISBN 978-3-86029-908-1]
„Im Sommer 1980 wurden an vier Miniaturästuaren auf Borkum, Norderney und im Kreis Cuxhaven die Zusammensetzung und Verteilung der Bodenfauna – unter besonderer Berücksichtigung der genuinen Brackwasserarten – in Gezeitenzonen und Flachwasser untersucht. Siebauwerke verhindern weitgehend die Ausbildung von natürlichen Brackwasserzonen in den binnendeichs gelegenen Abschnitten. Diese sind ferner auf Borkum und Norderney durch Abwässer belastet, so dass sich keine reichere Fauna ausbilden kann. Es zeigt sich, dass die extrem poikilohalinen Bedingungen in den außendeichs gelegenen Abschnitten der Ästuare, die Mehrheit der zu erwartenden Arten anschließen. Selbst im unbelasteten Oxstedter Bach können von fünfzehn aus großen Ästuaren bekannten genuinen Brackwasserarten nur sechs existieren.“
„Im Sommer 1980 wurden an vier Miniaturästuaren auf Borkum, Norderney und im Kreis Cuxhaven die Zusammensetzung und Verteilung der Bodenfauna – unter besonderer Berücksichtigung der genuinen Brackwasserarten – in Gezeitenzonen und Flachwasser untersucht. Siebauwerke verhindern weitgehend die Ausbildung von natürlichen Brackwasserzonen in den binnendeichs gelegenen Abschnitten. Diese sind ferner auf Borkum und Norderney durch Abwässer belastet, so dass sich keine reichere Fauna ausbilden kann. Es zeigt sich, dass die extrem poikilohalinen Bedingungen in den außendeichs gelegenen Abschnitten der Ästuare, die Mehrheit der zu erwartenden Arten anschließen. Selbst im unbelasteten Oxstedter Bach können von fünfzehn aus großen Ästuaren bekannten genuinen Brackwasserarten nur sechs existieren.“
„Die Verbesserung der Durchgängigkeit von Siel- oder Schöpfwerken für ungehinderten Austausch von Organismen und für die Ausbildung von Brackwasserlebensräumen ist Bestandteil des Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung des ökologischen Zustands der niedersächsischen Küsten- und Übergangsgewässer im Rahmen der Umsetzung der EG-WRRL. Im Gewässersystem Südstrandpolder auf Norderney wurden seit 1980 mehrere biologische Untersuchungen im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Brackwasserlebensraums durchgeführt. Seit 2005 wird im Rahmen einer Kompensationsmaßnahme im Sielteich während des Sommerhalbjahrs ein kontrollierter Seewasserzufluss zugelassen. Im vorliegenden Bericht wird auf Grundlage der früheren Untersuchungen die Entwicklung des Lebensraums bis zur Einführung des neuen Sielmanagements beschrieben. Die Veränderungen der physikalischen Rahmenbedingungen im Sielteich nach Veränderung des Sielmanagements wurden anhand von Wasserstands- (2007) und Salzgehaltsmessungen (2005-2006) dokumentiert. Im Sommer 2008 wurden an elf Positionen im Sielteich wasserchemische Analysen (pH-Wert, Salinität) und Untersuchungen der benthischen Makrofauna durchgeführt. Außerdem wurde anhand von Reusenfängen das Vorkommen von Fischen und vagilen Benthosarten erfasst. […]“
„Die Verbesserung der Durchgängigkeit von Siel- oder Schöpfwerken für ungehinderten Austausch von Organismen und für die Ausbildung von Brackwasserlebensräumen ist Bestandteil des Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung des ökologischen Zustands der niedersächsischen Küsten- und Übergangsgewässer im Rahmen der Umsetzung der EG-WRRL. Im Gewässersystem Südstrandpolder auf Norderney wurden seit 1980 mehrere biologische Untersuchungen im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Brackwasserlebensraums durchgeführt. Seit 2005 wird im Rahmen einer Kompensationsmaßnahme im Sielteich während des Sommerhalbjahrs ein kontrollierter Seewasserzufluss zugelassen. Im vorliegenden Bericht wird auf Grundlage der früheren Untersuchungen die Entwicklung des Lebensraums bis zur Einführung des neuen Sielmanagements beschrieben. Die Veränderungen der physikalischen Rahmenbedingungen im Sielteich nach Veränderung des Sielmanagements wurden anhand von Wasserstands- (2007) und Salzgehaltsmessungen (2005-2006) dokumentiert. Im Sommer 2008 wurden an elf Positionen im Sielteich wasserchemische Analysen (pH-Wert, Salinität) und Untersuchungen der benthischen Makrofauna durchgeführt. Außerdem wurde anhand von Reusenfängen das Vorkommen von Fischen und vagilen Benthosarten erfasst. […]“
In den Sommermonaten des Jahres 1952 wurden die sedimentbewohnenden Lebensgemeinschaften im trockenfallenden Teil des Baltrumer Watts (Gebietöstlich der Norderneyer Wattwasserscheide) untersucht und ihre Besiedlungsräume kartographisch festgehalten. Die Lageveränderungen, denen der Wattenboden in der letzten Zeit unterworfen gewesen ist, sind im gesamten Untersuchungsbereich allgemein gering. lm einzelnen wurde folgendes festgestellt: Östlich des Norderneyer Watthohen zeigt das Ostgat eine nach SSW gerichtete Aufhöhung im nördlichen und östlichen Teil der Norderneyer Wattscheide sind Anzeichen vorhanden. Ein Verlagerungsbestreben dieser Wättscheide nach 0 erscheint nicht ausgeschlossen, lässt sich zur Zeit aber noch nicht eindeutig beweisen. Im Gebiet westlich von Nessmersiler Balje und Nessmer Tief macht sich eine Abtragung des Sediments unter Ausbildung einer flachen Mulde bemerkbar. - Das Nessmer Tief ist in südöstlicher Richtung im Vordringen. – Eine fortschreitende Abflachung ist nördlich des Nordarms der Nessmersieler Balje festzustellen. Im Bereich des "Knies“ der Westbalje sind Verlagerungen zu erwarten. Der südliche Teil dieser Rinne dringt weiter nach 0 vor. Die Baltrumer Plate, im besonderen ihr nördlicher Abschnitt (ehemalige Nordfahrrinne) unterliegt einer fortschreitenden Aufhöhung und Verfestigung. – Der Einfluss der Nordbalje auf die Baltrumer Plate erscheint verstärkt. – Verlagerungstendenzen des Baltrumer Watthohen sind nicht eindeutig nachweisbar.
Der Datensatz umfasst die Schulstatistik der Stadt Krefeld, die von den Schulen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung jährlich erhoben wird. Er enthält eine Vielzahl von Informationen, darunter: Angaben zu den einzelnen Schulen, Daten zu Schülerinnen und Schülern nach Schulform, Schule und Klasse (z. B. Geschlecht, sonderpädagogischer Förderbedarf, deutsche Staatsangehörigkeit ja/nein), Zahl der Einschulungen, Schulformempfehlungen, Übergänge von der Grundschule in die weiterführenden Schulen, Klassenwiederholungen, Abgänge nach Abgangsart und Geburtsjahr, regionale Herkunft der Schülerinnen und Schüler nach Wohnort und Ausbildungsstätte, Angaben zu Staatsangehörigkeit und Zuwanderungsgeschichte (nicht mit den übrigen Daten verknüpft).
In den Sommermonaten des Jahres 1952 wurden die sedimentbewohnenden Lebensgemeinschaften im trockenfallenden Teil des Baltrumer Watts (Gebietöstlich der Norderneyer Wattwasserscheide) untersucht und ihre Besiedlungsräume kartographisch festgehalten. Die Lageveränderungen, denen der Wattenboden in der letzten Zeit unterworfen gewesen ist, sind im gesamten Untersuchungsbereich allgemein gering. lm einzelnen wurde folgendes festgestellt: Östlich des Norderneyer Watthohen zeigt das Ostgat eine nach SSW gerichtete Aufhöhung im nördlichen und östlichen Teil der Norderneyer Wattscheide sind Anzeichen vorhanden. Ein Verlagerungsbestreben dieser Wättscheide nach 0 erscheint nicht ausgeschlossen, lässt sich zur Zeit aber noch nicht eindeutig beweisen. Im Gebiet westlich von Nessmersiler Balje und Nessmer Tief macht sich eine Abtragung des Sediments unter Ausbildung einer flachen Mulde bemerkbar. - Das Nessmer Tief ist in südöstlicher Richtung im Vordringen. – Eine fortschreitende Abflachung ist nördlich des Nordarms der Nessmersieler Balje festzustellen. Im Bereich des "Knies“ der Westbalje sind Verlagerungen zu erwarten. Der südliche Teil dieser Rinne dringt weiter nach 0 vor. Die Baltrumer Plate, im besonderen ihr nördlicher Abschnitt (ehemalige Nordfahrrinne) unterliegt einer fortschreitenden Aufhöhung und Verfestigung. – Der Einfluss der Nordbalje auf die Baltrumer Plate erscheint verstärkt. – Verlagerungstendenzen des Baltrumer Watthohen sind nicht eindeutig nachweisbar.
In den Jahren 1952-1956 wurden im Bereich der ostfriesischen Küste, auf den Inseln, dem Watt und dem Festland eine größere Anzahl von Bohrungen niedergebracht. Um die Entstehungsgeschichte des Gebietes aufhellen zu können, soweit es durch die Vegetation möglich ist, und um das Alter der Transgression zu bestimmen, wurden im ganzen 13 Torfprofile mit je einem kleinen Stück im Liegenden und Hängenden botanisch untersucht. Nachfolgend sind die Ergebnisse zusammengefasst: Das Relief der pleistozänen Flugsanddecke im heutigen ostfriesischen Küstengebiet ist bereits vor dem Beginn des Postglazials geformt worden. Geringfügige Sandverwehungen haben bis zum Anfang des Atlantikums stattgefunden. Das zeigt, dass bis zu der Zeit die Vegetationsdecke stellenweise noch nicht geschlossen war. Auf den hoch liegenden Teilen dieser Flugsanddecke entstanden im Boreal feuchte Calluna-Heiden. Sie entwickelten sich weiter über verschiedene Stadien bis zu oligotrophem Sphagnumhochmoor. In den tiefer liegenden Gebieten kam es zur Ausbildung von topogenen Niederungsmooren und Bruchwäldern. Stellenweise entstanden Sphagneten von mesotrophem Gepräge. Als Grundlage für die pollenanalytische Gliederung diente das Standardprofil Tannenhausen. Die bekannten waldgeschichtlichen Zonen des Postglazoals wurden in den Diagrammen wieder gefunden und diejenigen vom Atlantikum bis zum Subatlantikum durch eine Anzahl von Leitlinien noch weiter unterteilt. Einige dieser Leitlinien und Zonengrenzen sind mittels der C14-Methode absolut eindatiert worden. Die verwertbaren Transgressionskontakte ließen sich im Hochmoor des Juister Wattes und westlich des Hilgenrieder Tals auf rund 200 v. Chr. datieren in den tief liegenden Tälern und Rinnen bereits auf den ersten Teil Atlantikums. Aus der Beschaffenheit der Transgressionskontakte aller überschlickter Torfprofile und der Einschwemmungshorizonte von minerogenem Sediment wurden Rückschlüsse auf den Verlauf der Transgression gezogen. Diese fand zunächst im Brackwasser statt, teilweise unter ruhigen Bedingungen, teilweise unter kräftiger Aufarbeitung. Erst viel später geriet das Gebiet in den marinen Bereich. Alter und Beschaffenheit der Transgressionskontakte zeigen, dass an mehreren Stellen Torf erodiert worden ist. Dadurch kann ein zu früher Beginn der Transgression vorgetäuscht werden. Deshalb ist es wichtig, nur sorgfältig ausgewählte, vollständige Profile zugrunde zu legen.
„Innerhalb der Frage, welche Prozesse und Faktoren die Verteilung und Abundanz von marinen Arten bestimmen, hat Rekrutierung einen immer größeren Stellenwert als strukturierender Prozess gewonnen. Rekrutierung selber ist komplex und hängt von einer Vielzahl von Faktoren vor und nach der Larvenansiedlung ab. Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit war die Klärung der Frage, wie die Prozesse Larvenangebot, Larvenansiedlung und sekundäre Dispersion die Rekrutierung des Makrozoobenthos in eulitoralen Weichboden-Gemeinschaften der Nordsee beeinflussen. Der strenge Winter 1995/96 wurde als natürliches Großexperiment genutzt, um den Einfluss dieser Prozesse auf die Wiederbesiedlung und die Ausbildung von zwei unterschiedlichen Gemeinschaftsstrukturen zu dokumentieren. […]“ Recruitment dynamics of North Sea macrozoobenthos in intertidal soft bottoms: larval availability, settlement and dispersal. “One of the most fundamental challenges in ecology is to understand the underlying causes of patterns in distribution and abundance of species. As ecologists have grappeled with this question, the role of recruitment as a structuring process has attracted increasing attention over the last two decades. Much of the recent work has focused on how pre- and post settlement processes involved into recruitment affect the temporal and spatial pattern of invertebrate populations and communities. This thesis investigates how larval supply, larval settlement and secondary dispersal in relation to environmental conditions affected recruitment of macrozoobenthos living in an intertidal sand flat located in the German Wadden Sea (North Sea). The severe winter 1995(96 was used as a natural large-scale experiment to study how these processes contribute to the recovery from such a disturbance and to asses the structural development of two different assemblages. […]”