Der Datensatz stellt Informationen hinsichtlich oberflächennaher, mitteltiefer und tiefer Geothermie bereit. Die oberflächennahe Geothermie betrachtet die Wärmeleitfähigkeit der Gesteine für Erdwärmesonden bis in 100 Meter Tiefe sowie die geothermische Ergiebigkeit für Erdwärmekollektoren. Hinsichtlich mitteltiefer Geothermie liefert der Datensatz Informationen zur Planung von geothermischen Anlagen bis in 1.000 Meter Tiefe, derzeit für das Rheinland, das zentrale Münsterland sowie den Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges. Für die Planung von tiefen geothermischen Anlagen (Dubletten) bis in mehr als 5.000 Meter Tiefe werden geologische Informationen über die als Zielhorizonte in Frage kommenden Kalksteinschichten zur Verfügung gestellt. Der Datensatz liefert damit wertvolle Eckdaten bezüglich der Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme; beispielsweise zum Beheizen oder Klimatisieren von Gebäuden aller Art. Verfügbare Kartenthemen: Wärmeentzugsleistung für Erdwärmekollektoren; Wärmeleitfähigkeit für oberflächennahe Geothermie in 40, 60, 80, 100 Meter Tiefe; Übersichtsdarstellung hydrogeologisch sensibler Bereiche; Bereich erhöhter Fließgeschwindigkeit; Wärmeleitfähigkeit für mitteltiefe Geothermie in 250, 500, 750, 1.000 Meter Tiefe; offene Wärmespeicher (ATES); Dublette; oberkreidezeitliche, unterkarbonzeitliche sowie devonzeitliche Karbonate als Zielhorizonte (Top, Mächtigkeit, Temperatur, Faziesverteilung).
Der Band Nr. 7 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ dokumentiert den damaligen Kenntnisstand in der Erforschung der westfälischen Kreide. Die schrittweise Überflutung der Rheinischen Masse, die terrestrische und tektonische Verzahnung mit ihr sowie das Alternieren von Sand- und Pelitfazies geben der Kreide Westfalens ein eigenes Gepräge. [1964. 748 S., 166 Abb., 35 Tab., 77 Taf.; ISBN 978-3-86029-826-8]
Das Heft Nr. 15 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ präsentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse der im Rahmen der geowissenschaftlichen Landesaufnahme des Geologischen Dienstes NRW als Kernbohrung niedergebrachten Kartierbohrung Raesfeld KB 4206/1005. Speziell wird die litho- und biostratigraphische Bearbeitung des Bohrprofils vorgestellt. [2020. 22 S., 3 Abb., ISSN 2510-1331]
Der Band Nr. 35 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ stellt den Kenntnisstand zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung über die Geologie des Oberdevons im Rheinischen Schiefergebirge vor. Dabei ist die Grenzziehung zwischen Mittel- und Oberdevon sowie zwischen Oberdevon und Unterkarbon ein besonderer Schwerpunkt. [1989. 413 S., 72 Abb., 40 Tab., 22 Taf.; ISBN 978-3-86029-835-0]
Der Band Nr. 37 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ präsentiert die Ergebnisse eines Bohrprogramms im Raum Krefeld und gibt so eine Zusammenfassung aktueller Erkenntnisse über den Bau und die Genese des tieferen Untergrundes der Niederrheinischen Bucht, welche eine aktive Riftzone darstellt. Die Publikation beinhaltet 21 Beiträge zur Regionalgeologie, Stratigraphie, Tektonik und Mineralisation des Gebietes. [1998. 595 S., 103 Abb., 21 Tab., 31 Taf., 4 Anl.-Taf.; ISBN 978-3-86029-837-4]
Das Heft Nr. 10 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ fasst den aktuellen Kenntnisstand zur Geologie der im westlichen Münsterland verbreiteten Haltern-Formation der Oberkreide (Santonium) zusammen. Die Sedimentfolge besteht im Wesentlichen aus Fein- und Mittelsanden, die z. T. auch grobsandig oder schwach schluffig ausgebildet sein können. Vereinzelt treten quarzitische, selten auch kalkig verfestigte Sandsteinbänke auf. Das Verbreitungsgebiet der Haltern-Formation hat eine Fläche von ca. 850 km². Ihre größten Mächtigkeiten erreicht sie mit bis zu 300 Metern bei Groß Reken und Haltern. Für den regionalen Aufbau des Gebietes sind weite, flachwellige Kreide-Sättel und -Mulden kennzeichnend. Während die Faltenstrukturen im Westteil des Verbreitungsgebietes Westnordwest - Ostsüdost gerichtet sind, biegen sie im Ostteil in eine Südwest-Nordost-Richtung um. Die Mächtigkeitsverteilung der Haltern-Formation wird maßgeblich durch den Verlauf dieser Faltenstrukturen beeinflusst. [2020. 17 S., 4 Abb., ISSN 2510-1331]
Der Band Nr. 30 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ legt Forschungsergebnisse nieder, die die Notwendigkeit von Forschungsbohrungen und das Erfordernis einer interdisziplinären Auswertung belegen. 19 Beiträge vermitteln ein Bild der Strukturen des Krefelder und des Lippstädter Gewölbes und geben den regionalgeologischen Kenntnisstand wieder. [1982. 439 S., 83 Abb., 31 Tab., 28 Taf.; ISBN 978-3-86029-830-5]
Der Band Nr. 38 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ setzt die Darstellung neuer Erkenntnisse zur Lagerstättengeologie des Karbons in Westdeutschland fort und beinhaltet hierzu drei Beiträge: 1. Faltung und Bruchtektonik - Analyse der Tektonik im Subvariscikum; 2. Kohleninhaltserfassung in den westdeutschen Steinkohlenlagerstätten; 3. Die Genese und Migration der Erdgase im Münsterländer Becken. [1994. 356 S., 177 Abb., 9 Tab., 4 Taf.; ISBN 978-3-86029-838-1]
Der Datensatz ist die Grundlage der im PDF-Format durch den Geologischen Dienst von NRW (GD NRW) veröffentlichten stratigraphischen Tabellen von Nordrhein-Westfalen. Die Listen zeigen den wissenschaftlichen Erhebungsstand der Verknüpfung zwischen Chronostratigraphie (CHR) und Regionalstratigraphie (REG) zum Zeitpunkt ihrer Erstellung (2010). Seitdem wurden die stratigraphischen Tabellen nur noch in der veröffentlichten PDF-Version gepflegt. Ausgehend von den in der Bohrungsdatenbank DABO gebräuchlichen Begriffslisten und Verfahren wurden alle CHR:REG-Einheiten in eine direkte Beziehung gesetzt und dargestellt. Die Tabellen sind ein Auszug aus dem stratigraphischen Datenbanksystem des GD NRW. Verfügbare Tabellen: Excel/HTML-Listen zu den verschiedenen Erdzeitaltern des Phanerozoikums sowie gesonderte Listen der DABO-Stratigraphie: Listen der chronostratigraphischen und regionalstratigraphischen Einheiten.