Aktualität der Daten:
seit 05.06.1980 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der Landeserdbebendienst des Geologischen Dienstes NRW wertet Erdbeben anhand der seismologischen Registrierungen seines Stationsnetzes aus. Bei Erdbeben außerhalb von Nordrhein-Westfalen können die Ergebnisse geringfügig von den Angaben anderer Landeserdbebendienste abweichen. Verfügbare Kartenthemen: räumliche Verteilung, Magnitude, Herdtiefe und Zeitpunkt der seit 1980 registrierten Erdbeben in Nordrhein-Westfalen und Umgebung.
Der Band Nr. 33 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ beinhaltet 16 Beiträge zur Lagerstättenerkundung des nordwestdeutschen Steinkohlengebirges. Dieser 2. Teil präsentiert spezielle Beiträge zu Problemen im Niederrheinisch-Westfälischen, Ibbenbürener und Aachener Steinkohlenrevier. Beide Bände sollten dazu beitragen, aus der Lagerstättenexploration gewonnene, neue Ergebnisse über Stratigraphie und Tektonik des Oberkarbons vorzustellen, weiterhin offene Fragen aufzuzeigen und den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse zu vertiefen. [1985. 323 S., 93 Abb., 32 Tab., 7 Taf.; ISBN 978-3-86029-833-6]
Der Band Nr. 32 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ beinhaltet 15 Beiträge zur Lagerstättenerkundung des nordwestdeutschen Steinkohlengebirges. Dieser 1. Teil der zweibändigen Gesamtpublikation präsentiert die mehr überregional ausgerichteten Beiträge. Weiterhin enthält die Monografie als Anlage eine überarbeitete und ergänzte Inkohlungskarte der Karbon-Oberfläche in Nordwestdeutschland im Maßstab 1:500.000. [1984. 339 S., 94 Abb., 34 Tab., 26 Taf.; ISBN 978-3-86029-832-9]
Der Datensatz umfasst die Lage von seismischen Profillinien (2D-Seismik) sowie flächenhaften seismischen Untersuchungen (3D-Seismik) in NRW, soweit sie bekannt sind und dem Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen (GD NRW) gemeldet wurden. Ein Großteil der Darstellung entstammt dem bundesdeutschen Tiefengeologiekataster, welches beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG) angesiedelt ist. Die von dort gemeldeten Linien wurden in den Jahren 2004/2005 übernommen und durch eigene Recherchen ergänzt. Die Attribute wurden mit Informationen zu im GD NRW vorliegenden Archivstücken beziehungsweise analogen sowie digitalen oder vektorisierten seismischen Profildaten im SEG-Y-Format befüllt.
Die Sonderveröffentlichung beschreibt 25 ausgewählte Geotope in Nordrhein-Westfalen, die die Vielfältigkeit des geologischen Untergrundes demonstrieren und die Prozesse der erdgeschichtlichen Entwicklung veranschaulichen. Erläutert werden außerdem die Bedeutung von Geotopen und die essenzielle Aufgabe des Geotopschutzes. [2008. 3. überarbeitete Auflage, 44 S., zahlr. Abb.; ISBN 978-3-86029-972-2]
Der Web Map Service für das Amtliche Festpunktinformationssystem (AFIS) des Landes Mecklenburg-Vorpommern stellt die amtlichen Lage, Höhen- und Schwerefestpunkte sowie die Referenzstationspunkte einschließlich ihrer Punktnummern dar.
Nivellementspunkte sind Höhenfestpunkte, die den geodätischen Raumbezug der Höhe realisieren und im amtlichen Höhensystem DHHN2016 vorgehalten werden. Das Höhenfestpunktfeld gliedert sich hierarchisch in Nivellementnetze der 1. bis 4. Ordnung auf. Die jeweiligen Höhenfestpunkte sind in der Örtlichkeit dauerhaft vermarkt und deren Höhe ist durch verschiedene Messkampagnen sehr genau bestimmt. Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.
Für viele Anwendungen genügt die Genauigkeit von 1 m bis 5 m nicht, die bei der Positionierung mit den verfügbaren Satellitensystemen wie GPS oder GLONASS erreicht wird. Mit SAPOS - dem Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder - werden die empfangenen Satellitensignale aufbereitet und mit Zusatzinformationen zur Verbesserung der Genauigkeit dem Nutzer über verschiedene Medien in Echtzeit bereitgestellt. Dazu wird ein Netz aus mehr als 260 Referenzstationen betrieben, davon sind 22 Stationen in Brandenburg. Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.
Schwerefestpunkte sind Vermessungspunkte, für die die Fallbeschleunigung (Schwere) der Erde sehr genau bestimmt ist und die im amtlichen Nachweis SFP geführt werden. Die Schwere- oder auch Fallbeschleunigung setzt sich aus der Gravitation (Massenanziehung der Erde) und der Zentrifugalbeschleunigung der Erdrotation zusammen. In den sechziger Jahren wurden in der damaligen DDR die Staatlichen Gravimetrischen Netze (SGN) angelegt. Die 1. bis 3. Ordnung wurde vermarkt, die 4. Ordnung blieb unvermarkt. Die Punktdichte beträgt 1 Gravimeterpunkt 1. bis 4. Ordnung auf 1,5 km². Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.
Durch die Lagefestpunkte wird ein Bezugssystem realisiert, um Ergebnisse von Grundlagenvermessungen und Liegenschaftsvermessungen in einem einheitlichen System darzustellen. Dabei ist der amtliche Raumbezug für die Lage bundesweit durch das ETRS89 mit UTM-Abbildung festgelegt. Repräsentiert wird das Lagefestpunktfeld des Landes Brandenburg durch TP-Netze der 1., 3. und 4. Ordnung. Für diese Lagefestpunkte werden Koordinaten und Festpunktbeschreibungen vorgehalten. Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.