Der Band Nr. 15 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ beinhaltet 16 Arbeiten, die ein Bild davon vermitteln, wie die ingenieurgeologische Arbeit eines Geologischen Landesamtes seinerzeit aussah. Der Band gliedert sich in drei thematisch abgegrenzte Teile: Experiment - Beobachtung - Theorie; Rechenverfahren - Anwendung; Natur - Bauwerk, und gibt Einblick, welche Beobachtungen, Erfahrungen und Überlegungen bei der Beurteilung des Wechselspiels Baugrund - Bauwerk zum Einsatz kamen. [1968. 518 S., 167 Abb., 47 Tab., 23 Taf.; ISBN 978-3-86029-815-2]
adois – automatic detection of impervious surfaces – ist eine Auftragsforschung des Kreises Recklinghausen in Kooperation mit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen mit dem Ziel der automatisierten Erkennung versiegelter Flächen aus Fernerkundungsdaten mit Methoden des Deep Learnings. adois ermittelt aus RGB- und NIR-DOPs (Digital Orthophoto) hochauflösende Versiegelungskarten inklusive einer Aggregation auf nutzungsspezifische Flächen. Die DOPs werden dabei über einen konfigurierbaren WMS (Web Map Service) bezogen. Das Modell ist auf manuell erhobenen Daten der Emschergenossenschaft bzw. des Lippeverbands trainiert worden.
„Im Rahmen der überblicksweisen Überwachung gemäß WRRL und TMAP wurde im Jahr 2008 eine Gesamtbestandserfassung der eulitoralen Seegräser an der niedersächsischen Küste durchgeführt. Dabei handelt es sich um die erste flächendeckende Kartierung des Seegrasbestandes der niedersächsischen Watten, die während einer Vegetationsperiode durchgeführt wurde. Es wurden Daten zur Lage, Flächengröße und Besiedlungsdichte aller angetroffenen Seegraswiesen aufgenommen. Für ausgesuchte Bestände wurden auch Biomassen bestimmt. Die aktuell erhobenen Daten werden soweit möglich mit Ergebnissen früherer Untersuchungen verglichen, insbesondere mit den bei der letzten Gesamtkartierung von 2000-03 ermittelten Flächengrößen.“
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK) führt seit dem Jahr 2012 Potenzialstudien zu erneuerbaren und klimafreundlichen Energien in NRW durch. Folgende Energien wurden betrachtet: Bioenergie, Geothermie, industrielle Abwärme, Kraft-Wärme-Kopplung, Photovoltaik Dach, Photovoltaik Freifläche, Pumpspeicherkraft, Solarthermie, Warmes Grubenwasser, Wasserkraft und Windenergie. Die Ergebnisse sind in verschiedenen Fachberichten unter https://www.lanuk.nrw.de veröffentlicht und werden im Fachinformationssystem Energieatlas NRW (www.energieatlas.nrw.de) aufbereitet dargestellt. Die Excel-Tabelle fasst die Ergebnisse aller Studien zusammen.
Digitale landesweite Übersichtskarte der Geometrien aller Niedersächsischen FFH-Gebiete. Nach der EG-Richtlinie 92/43/EWG über die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, FFH) muss jeder Mitgliedstaat Gebiete für ein zusammenhängendes ökologisches Netz von Schutzgebieten benennen. In der digitalen Karte werden alle gemeldeten FFH-Gebiete für Niedersachsen, einschließlich der bereits durch die EU Kommission als "Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung" festgestellten Gebiete, flächendeckend dargestellt.Diese Daten sind auch im INSPIRE Datenmodell „Annex 1: Schutzgebiete“ erhältlich. Die Bereitstellung erfolgt per Darstellungs- und Downloaddienst, deren URLs in den Transferoptionen angegeben sind.
Unter Gewässerstruktur wird die morphologische Ausprägung eines Gewässers mitsamt seiner Aue, seinen Ufern und seinem Bett verstanden. Neben der Qualität des Wassers ist die Gewässerstruktur wesentliche Grundlage für die Besiedlung mit einer gewässertypischen Flora und Fauna. Sie bietet geeigneten Lebensraum für Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzung aller Lebewesen im und am Wasser.Insgesamt wurden in Niedersachsen und Bremen 866 Fließgewässer mit einer Gewässerstrecke von 10.209 km in 779 Wasserkörpern zwischen 2010 und 2014 nach dem Verfahren der Detailstrukturkartierung in Niedersachsen (DSK) (NLÖ 2001), welches modifiziert und an aktuelle Erfordernisse angepasst wurde, kartiert und bewertet.
Mit den hier vorgelegten Kurzberichten soll nur über den Stand der Arbeiten informiert und neu hinzugewonnenes Datenmaterial übermittelt werden. Wenn erste Interpretationen versucht werden, sind sie vorläufig. Erst in den vollständigen Berichten werden die Ergebnisse kritisch gewertet, da die Prozesse im Gesamtsystem des Ästuars und Literaturbefunde berücksichtigt werden müssen. Es sind Kurzberichte zusammengefasst über: Daueruntersuchungen von Sediment, Pflanzenfarbstoffen und Bodenfauna an den Stationen T1-T7 (1985-1987); Schwermetalluntersuchungen an Sedimenten, Ufervegetation und Bodenfauna (1985; 1986); Untersuchung des Schöpfplanktons (1982; 1983; 1986; 1987); Sonderuntersuchung zur Toleranz von Vaucharia-Arten de Brackwassers gegenüber Abwässern aus der Titandioxid-Industrie (1986; 1987)
Dieser Dienst ist eine Ergänzung zu den digitalen Orthophotos und soll in Kombination mit diesen in Portalen oder GIS dargestellt werden. Durch die Darstellung von Ortsnamen, Straßen und bedeutenden Objekten wird die Orientierung in der Karte – insbesondere zu Navigationszwecken- erleichtert. In den verschiedenen Maßstabsbereichen werden Autobahnen, Bundes- und Landstraßen, Ortsstraßen und unbefahrene Wege sowie Kreis-, Städte- und Gemeindenamen dargestellt. Im großen Maßstabsbereich ist die Lage von Fährstrecken, Bahnhöfen und Stadtbahnhaltestellen erkennbar. Zusätzlich sind die Hausnummern von Gebäuden im Dienst enthalten. Der Aktualisierungszyklus beträgt einen Monat. Stand der verwendeten Daten: 30.04.2026
Nutzungsbedingungen: Es gelten die durch den IT-Planungsrat im Datenportal für Deutschland (GovData) veröffentlichten einheitlichen Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Zero“ (https://www.govdata.de/dl-de/zero-2-0). Jede Nutzung ist ohne Einschränkungen oder Bedingungen zulässig. Eine Haftung für die zur Verfügung gestellten Daten und Dienste wird ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für deren Aktualität, Richtigkeit, Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit sowie die Kompatibilität und Interoperabilität mit den Systemen des Nutzers. Vom Haftungsausschluss ausgenommen sind gesetzliche Schadensersatzansprüche für eine Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit sowie die gesetzliche Haftung für sonstige Schäden, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
3D-Gebäudemodelle beschreiben gemeinsam mit einem Digitalen Geländemodell die natürliche Geländeform der Erdoberfläche einschließlich aller Gebäude und Bauwerke in digitaler Form und ermöglichen die Darstellung von Städten und Ortschaften in virtuellen Welten. Die Gebäude können in verschiedenen Detaillierungsgraden (Level of Detail, LoD) modelliert werden. Im 3D-Gebäudemodell LoD2 erfolgt die Modellierung der Gebäude mit standardisierten Dachformen wie z.B. einem Sattel- oder Walmdach. Datengrundlage für die Ableitung des 3D-Gebäudemodells LoD2 sind die Höheninformationen aus dem flugzeuggestützten Laserscanning (3D-Messdaten), das Digitale Geländemodell mit der Gitterweite 1m (DGM1), sowie Gebäudegrundrisse aus dem Liegenschaftskataster (ALKIS) und dem Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystem (ATKIS).
Nutzungsbedingungen: Es gelten die durch den IT-Planungsrat im Datenportal für Deutschland (GovData) veröffentlichten einheitlichen Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Zero“ (https://www.govdata.de/dl-de/zero-2-0). Jede Nutzung ist ohne Einschränkungen oder Bedingungen zulässig. Eine Haftung für die zur Verfügung gestellten Daten und Dienste wird ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für deren Aktualität, Richtigkeit, Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit sowie die Kompatibilität und Interoperabilität mit den Systemen des Nutzers. Vom Haftungsausschluss ausgenommen sind gesetzliche Schadensersatzansprüche für eine Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit sowie die gesetzliche Haftung für sonstige Schäden, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Der Datensatz zum Informationssystem Hydrogeologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:50.000 [IS HK 50] enthält digitale und blattschnittfreie Informationen zum oberen Grundwasserstockwerk. Seine Erstellung basiert, soweit verfügbar, auf den Ergebnissen der Integrierten Geologischen Landesaufnahme (IGL), geologischen Untergrundmodellen sowie Grundwasserdaten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK NRW). Darstellungsebene bildet die Grundwasseroberfläche nach der Grundwassergleichenkarte 04/1988 (berechnet 2008, in Teilen überarbeitet und ergänzt). Verfügbare Kartenthemen: Grundlagen, Hydrogeologischer Bau, Hydrogeologische Schnitte, Risiko von Stoffeinträgen in das Grundwasser sowie Transmissivität. Der Datensatz ist im Aufbau und nicht flächendeckend.