„Im Rahmen der Umsetzung der WRRL sind Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit von Sielbauwerken und zur Herstellung von Brackwasserlebensräumen an den niedersächsischen Küsten- und Übergangsgewässern sinnvoll. Das NLWKN Betriebsstelle Brake/Oldenburg hat deshalb das Büro BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Dezember 2008 damit beauftragt, eine entsprechende Datenbasis zu erarbeiten und Maßnahmenvorschläge zu machen. […]“
Aus zahlreichen Einzeluntersuchungen der letzten 25 Jahre wurden die sedimentologischen Arbeitsergebnisse überarbeitet, vereinheitlicht und zu einem Gesamtüberblick über die Verteilung der oberflächennahen Wattsedimente auf den niedersächsischen Watten zusammengestellt. Unterschieden wurden drei Wattypen: Schlick, Schlicksand (Mischwatt) und Sand. Zusätzlich wurden Seegrasbestände, Miesmuschel- und Schillbänke als gesonderte Bereiche ausgewiesen.
Das Watt zwischen Neuharlingersiel und Westeraccumersiel wurde im Sommer 1958 in einer Maximalbreite von 2 km untersucht. Ziel der Untersuchung war, den Zustand des Wattes in biologischer und bodenkundlicher Hinsicht sowie seine voraussichtliche Entwicklungstendenz kennen zu lernen. Es wurden 229 Stationen eingemessen und qualitativ untersucht sowie 942 quantitative Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Watt zwischen Bensersiel und Westeraccumersiel sehr gut für die Landgewinnung geeignet ist und die dort angelegten Landgewinnungswerke zu bejahen sind.
Die vorliegende Arbeit verschafft einen Überblick über Zusammenhänge zwischen ausgesuchten hydrogeographischen Parametern wie Tidewasserstände, Überflutungsdauer, Seegangsgrößen und häufigen Makrozoobenthosarten eines Sandwattbiotops in inselgeschützter Lage. Sie liefert vielfältige Hinweise für erfolgreiche Strategieplanungen künftiger Untersuchungen dieses Themenbereiches. Untersuchungsgebiet ist das Inselwatt von Norderney. Beprobungszeit 1990 und 1991;
An der niedersächsischen Küste wurde in den letzten Jahren ein alamierender Bestandsrückgang der Miesmuschel (Mytilus edulis) registriert. Im Rahmen dieses Berichtes wurden allgemeine Untersuchungen zum Parasitenbefall von jeweils zwei Miesmuschelbänken im Jadebusen und im Norderneyer Watt angestellt. Außerdem wurde Muschelbrut von der Lütetsburger Plate, dem westlichen Jadebusen und dem Janssand auf Befall mit Trematoden und Mytilicola intestinalis untersucht.
Im Rahmen des Projektes „Untersuchungen zum Uferschutz an der Butjadinger Küste - Faunistisch-sedimetnologische Untersuchung des Butjadinger Wattes im Bereich Fedderwarden-Burhave 1958“ wurde der Fedderwarder Priel (zwischen dem Hohen Weg und dem Langlütjen Sand zweigt von der Außenweser ein Großpriel ab) wegen des Vorlandschutzes biologisch-sedimentologische Untersuchungen durchzuführen. Dies geschah im Sommer 1958; an 10 Stationen wurden biologische Siebproben entnommen.
„In biologisch-sedimentologischer Hinsicht wurde das Gebiet Eckwarderhörne bis Tossens im Jahre 1956 und der Bereich Burhave bis Langwarden 1957 untersucht. Das Watt von Langwarden bis Tossens wurde im Sommer 1961 bearbeitet, so dass nunmehr ein geschlossenes Bild der Wattverhältnisse von Burhave bis Eckwarderhörne vorliegt. Langwarden bis Tossens: bei Niedrigwasser wurden 304 Untersuchungsstationen bearbeitet, an denen 218 Sedimentproben und 14 quantitative Faunaproben entnommen wurden.“
Im Rahmen des Projektes "Die Makrofauna des nördlichen Eversandes (Wesermündung)" wurde im August und September 1969 eine Untersuchung über die Verteilung Makrozoobenthos auf den Watten des Eversandes durchgeführt. An 49 Stationen wurde die Bodenfauna ausgewertet (19 Stationen in der Datenbank). In the framework of the project "Macrofauna of the "northern Eversand (Weserestuary)" tidal flats a survey of macrozoobenthos has been carried out in august and september 1969. Investigation of macrozoobenthos abundance and biomass at 49 stations (19 stations in the database).
„Seit 1969 wird in die Wesermündung in Höhe Bremerhaven Abwasser aus der TiO2-Produktion eingeleitet. Zur Überwachung der ökologischen Effekte werden seit 1975 Zoobenthosuntersuchungen an Dauerstationen ober- und unterhalb der Einleitungsstelle durchgeführt. Seit 1985 werden zusätzlich Sediment-, Zoobenthos- und Vegetationsproben auf eventuelle Anreicherungen mit Metallen untersucht. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2007 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
„Seit 1969 wird in die Wesermündung in Höhe Bremerhaven Abwasser aus der TiO2-Produktion eingeleitet. Zur Überwachung der ökologischen Effekte werden seit 1975 Zoobenthosuntersuchungen an Dauerstationen ober- und unterhalb der Einleitungsstelle durchgeführt. Seit 1985 werden zusätzlich Sediment-, Zoobenthos- und Vegetationsproben auf eventuelle Anreicherungen mit Metallen untersucht. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2006 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“