Der Band Nr. 37 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ präsentiert die Ergebnisse eines Bohrprogramms im Raum Krefeld und gibt so eine Zusammenfassung aktueller Erkenntnisse über den Bau und die Genese des tieferen Untergrundes der Niederrheinischen Bucht, welche eine aktive Riftzone darstellt. Die Publikation beinhaltet 21 Beiträge zur Regionalgeologie, Stratigraphie, Tektonik und Mineralisation des Gebietes. [1998. 595 S., 103 Abb., 21 Tab., 31 Taf., 4 Anl.-Taf.; ISBN 978-3-86029-837-4]
Der Datensatz umfasst die Standorte der seismologischen Stationen, die vom Landeserdbebendienst NRW (Geologischer Dienst NRW) überwacht werden. Ein Netz von 16 Messstationen erfasst die Erdbebenaktivität der Niederrheinischen Bucht und Umgebung.
Aktualität der Daten:
seit 05.06.1980 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der Landeserdbebendienst des Geologischen Dienstes NRW wertet Erdbeben anhand der seismologischen Registrierungen seines Stationsnetzes aus. Bei Erdbeben außerhalb von Nordrhein-Westfalen können die Ergebnisse geringfügig von den Angaben anderer Landeserdbebendienste abweichen. Verfügbare Kartenthemen: räumliche Verteilung, Magnitude, Herdtiefe und Zeitpunkt der seit 1980 registrierten Erdbeben in Nordrhein-Westfalen und Umgebung.
Mikropetrographisch setzt sich Kohle aus den drei großen Maceralgruppen Vitrinit, Liptinit und lnertinit zusammen. Ziel der Untersuchungen war es, die fluoreszenzmikroskopischen Änderungen der Liptinit-Macerale und der Huminite/Vitrinite mit zunehmendem Inkohlungsgrad quantitativ zu erfassen, um daraus Rückschlüsse auf gewisse chemische Inkohlungsreaktionen ziehen zu können. Insbesondere interessierte die Frage, ob und bei welchem Inkohlungsgrad bituminöse Stoffe abgegeben werden, deren Bildung mit der Bildung des Erdöls aus dem Kerogen der Muttergesteine vergleichbar ist. Ferner sollte der schon früher aufgeworfenen Frage nachgegangen werden, ob sich ein solches neu gebildetes Bitumen auf die Verkokungseigenschaften der Kohlen auswirkt. [1982. 119 S., 35 Abb., 10 Tab., 5 Taf.; ISBN 978-3-86029-914-2]
Dieser INSPIRE-Downloaddienst stellt die für das INSPIRE-Thema Geologie aufbereiteten Daten des Informationssystems Geologische Übersichtskarte von Nordrhein-Westfalen 1:500.000 [IS GÜK 500] bereit. Die Karte gibt einen generalisierten Überblick über die Verbreitung der Gesteine in Nordrhein-Westfalen. Dargestellt werden die Geologische Einheit, das Geologische Alter (Chronostratigraphie), die Gesteinsart (Lithologie) und die Entstehungsart (Geogenese).
Mit der Publikationsreihe des Geologischen Dienstes NRW (vormals Geologisches Landesamt NRW) werden Arbeitsergebnisse aus den Themenbereichen Geologie, Boden, Grundwasser, Rohstoffgeologie, Geothermie, Ingenieurgeologie sowie Geogefahren vorgestellt. Im Vordergrund stehen dabei die Beschreibungen neuer Methoden, Berichte zu laufenden Arbeiten sowie die Dokumentation abgeschlossener Projekte. Die Heftreihe gibt es seit 1996, sie umfasst 23 ursprünglich analoge Ausgaben bis ins Jahr 2016 und wird seitdem unter dem Titel "scriptumonline" weitergeführt. Sämtliche Ausgaben der Reihe sind als PDF zum kostenfreien Download verfügbar.
Das Heft Nr. 11 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ trägt Geländebefunde und Laboranalysenergebnisse zur Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte einer aktiven Störung zusammen. Der Kleingladbacher Sprung ist eine Störung des tertiär- bis quartärzeitlichen Bruchschollensystems der Niederrheinischen Bucht. Er bildet die östliche Randstörung des Wassenberger Horstes und ist dort als eine nach Nordosten einfallende Abschiebung bekannt. Seine lang anhaltende Störungsaktivität ist seit dem späten Oberkarbon sicher belegt und reicht bis in die Gegenwart. Die Reaktivierung dieser Störung erfolgt phasenweise mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen. Während der sogenannten Inversionsphase in der Oberkreide bildet der Wassenberger Horst einen Graben, was dazu führt, dass der Versatz am Kleingladbacher Sprung in dieser Zeit scheinbar aufschiebenden Charakter hatte. Die Geometrie des Kleingladbacher Sprungs im gesamten Bruchschollensystem der Niederrheinischen Bucht bedingt, dass der Versatz der Störung zumindest zeitweise anteilig auch Blattverschiebungskomponenten aufwies. Die hier vorgestellten neuen Geländebefunde belegen, dass der Kleingladbacher Sprung auch im Quartär aktiv war und dabei die Jüngeren Hauptterrassen sowie unterschiedlich alte Lössprofile versetzt und die heutige Landschaftsentwicklung geprägt hat. [2020. 24 S., 8 Abb., 1 Tab., ISSN 2510-1331]
Das Heft Nr. 17 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ präsentiert Forschungsergebnisse aus dem nordwestlichen Rheinischen Schiefergebirge (Bergisches Land), wo anhand neuer Autobahnaufschlüsse die Entwicklung der tertiärzeitlichen Ablagerungen, die dort diskordant den devonischen Untergrund überlagern, untersucht wurde. Im Mittelpunkt der stratigraphischen Analyse stehen die sogenannten Höhenterrassen. Aufgrund von eiszeitlichen Hebungen, Bruchtektonik und solifluktiven Umlagerungen gelangten die pliozänzeitlichen Flussschotter zusammen mit marinen Feinsanden der oligozänzeitlichen Grafenberg-Formation in unterschiedliche topographische Niveaus. Zusätzlich wird durch den Nachweis von deformierten Schmelzwasserablagerungen die glazitektonische Umlagerung von Tertiär-Sedimenten durch den Düsseldorfer Gletscher nachgewiesen. [2020. 19 S., 11 Abb., ISSN 2510-1331]
Das Aachener Steinkohlenrevier ist neben dem Niederrheinisch-Westfälischen Steinkohlenrevier die zweite große Steinkohlenlagerstätte Nordrhein-Westfalens. Das flözführende Oberkarbon tritt im Aachener Steinkohlenrevier in zwei räumlich voneinander getrennten Teilen auf: dem Wurm-Revier und dem lnde-Revier. Der Bergbau im Wurm-Revier ist wahrscheinlich sogar älter als der an der Ruhr. Auch wenn das Aachener Revier in der wissenschaftlichen und bergmännischen Literatur der Vergangenheit insgesamt nicht den Niederschlag gefunden hat, wie das ungleich größere Ruhr-Revier, so liegen doch zahlreiche Untersuchungen vor, die sich mit den Problemen dieses Raumes befassen. Hierbei spielt das Aachener Revier als Bindeglied zwischen dem rheinisch-westfälischen einerseits und den Steinkohlenrevieren Südlimburgs und Belgiens andererseits eine wichtige Rolle. Die Sonderveröffentlichung befasst sich mit der Schichtenfolge, der Flözführung und Inkohlung sowie der Tektonik beider Teilreviere und gibt überdies einen kurzen bergbaugeschichtlichen Abriss. [1988., 77 S., 18 Abb., 2 Tab., 1 geol. Karte 1:25.000; ISBN 978-3-86029-919-7]
Der Datensatz stellt das Informationssystem Hydrogeologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:100.000 [IS HK 100] für das INSPIRE-Thema Geologie, Anwendungsschema Hydrogeologie dar. Das Informationssystem verwaltet qualitative Angaben über die hydrogeologisch relevanten Eigenschaften der Gesteine des oberen Grundwasserleiters. Verfügbare Kartenthemen: Grundwassergeringleiter (Aquitard), Grundwasserleiter (Aquifer), Geologisches Ereignis (Stratigraphie & Genese).