Geologisch definierte Hochmoorgrenzen (Grenze der Torflager mit mindestens 30 cm Mächtigkeit) der Moore des Moorschutzprogramms. In Teil I des Moorschutzprogramms wurden 1981 insgesamt 88 Hochmoore des Flachlandes erfasst, die als Torflagerstätten bedeutsam sind und eine hohe Bedeutung für den Naturschutz haben. Überwiegend wird bzw. wurde in diesen Mooren industrieller Torfabbau betrieben.
In Teil I des Moorschutzprogramms wurden 1981 insgesamt 88 Hochmoore des Flachlandes erfasst, die als Torflagerstättenbedeutsam sind und eine hohe Bedeutung für den Naturschutz haben. Überwiegend wird bzw., wurde in diesen Mooren industrieller Torfabbau betrieben. Es liegen Informationen vor über die aus landesweiter Sicht für den Naturschutz wertvollen Flächen, differenziert nach den Kategorien "wertvollster Bereich – keine Abtorfung", "Abtorfung unter Berücksichtigung der Ziele des Naturschutzes möglich" sowie "laufende oder abgeschlossene Abtorfung- Regeneration anzustreben".
In Teil II des Moorschutzprogramms wurden 1986 - ergänzend zu den Mooren des Moorschutzprogramms Teil I mit industrieller Abtorfung – die restlichen 263 Hochmoore des Flachlandes sowie 148 Kleinsthochmoore aufgenommen. Die Kulisse umfasst damit Moore überwiegend ohne abbauwürdige Teilflächen sowie – in Ergänzung zum MSP Teil I – 5 weitere Moore, die Bedeutung als Torflagerstätte haben. Es liegen Informationen vor über die aus landesweiter Sicht für den Naturschutz wertvollen Teilflächen außerhalb der Kleinsthochmoore, differenziert nach den Kategorien "natürliches und naturnahes Hochmoor" sowie "degeneriertes oder stark verändertes Hochmoor". Die Kleinsthochmoore sind nicht digital erfasst.
Das Informationssystem gibt einen generalisierten Überblick über die Verteilung der Rohstoffvorkommen in Nordrhein-Westfalen. Es zeigt aktuell und historisch relevante Rohstoffvorkommen wie Kohle und Gas, Steine und Erden sowie Steinsalz, Erze und Minerale.
Das Informationssystem stellt die Verbreitung und oberflächennahen Vorkommen nichtenergetischer Festgesteinsrohstoffe in Nordrhein-Westfalen dar. Enthalten sind (nach Alter differenziert) die Rohstoffgruppen Karbonatgesteine, Sandsteine, Tonsteine und Vulkanite. Verfügbare Kartenthemen: Basisdaten; Verbreitung, lithologische Beschreibung und Besonderheiten der Ausprägung des Rohstoffvorkommens; Aussagesicherheit.
Zwischen 1978 und 1987 wurde im heutigen Geologischen Dienst NRW eine Datenbank mit der 3D-Raumlage aller Steinkohlenflöze in NRW und im Saarland („KVB-Modell“) erstellt. Das System enthält zudem die Kohleninhalte und -vorräte in den westdeutschen Steinkohlenrevieren. Das KVB-Modell beruht auf einer einfachen geometrischen Approximation ungestörter Schichtflächenstücke und ihrer Lage im 3D-Raum durch planare polygonale Elemente und einer räumlichen Interpolation zwischenliegender Schichten. In Kombination mit einem Datenbanksystem wurde es benutzt, um 240.000 Flözteilstücke (davon ca. 110.000 im Ruhrgebiet) zu berechnen, zu speichern und zu verwalten. Seitdem werden diese Daten im Rahmen unterschiedlicher Aufgabenstellungen genutzt.
Das Informationssystem zeigt die Verbreitung der karbonzeitlichen Steinkohlen-Flöze und Sandsteine. Es informiert außerdem über die Tektonik und die Tiefenlage der Karbonoberfläche. Es basiert auf dem analogen Kartenwerk, welches im Zeitraum von 1949 bis 1954 im damaligen Amt für Bodenforschung – Landesstelle Nordrhein-Westfalen, Krefeld – erarbeitet wurde. Heute gewinnen diese insgesamt 58 Kartenblätter als großmaßstäbige, hochauflösende Grundlage zur Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Altbergbau wieder zunehmend an Bedeutung. Das digitale Kartenwerk wird im Vektorformat [IS RK 10 KO DS] zum Download bereitgestellt.
Erdwärme oder Geothermie ist die gesamte unterhalb der festen Erdoberfläche in Form von Wärme gespeicherte Energie. Pro 100 m Tiefe steigt die Temperatur um etwa 3°C. Bereits die niedrigen Temperaturen in den oberen Erdschichten (10-12°C) lassen sich zur Beheizung von Gebäuden aller Art nutzen. Das Informationssystem Geothermie [IS GT] beschreibt das geothermische Potential hinsichtlich Nutzungsmöglichkeiten für oberflächennahe, mitteltiefe und tiefe Geothermie. Die oberflächennahe Geothermie betrachtet die Wärmeleitfähigkeit der Gesteine für Erdwärmesonden bis in 100 Meter Tiefe sowie die geothermische Ergiebigkeit für Erdwärmekollektoren. Hinsichtlich mitteltiefer Geothermie werden Informationen zur Planung von geothermischen Anlagen bis in 1.000 Meter Tiefe, derzeit für das Rheinland sowie den Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges, vorgehalten. Für die Planung von tiefen geothermischen Anlagen (Dubletten) bis in mehr als 5.000 Meter Tiefe werden geologische Informationen über die als Zielhorizonte in Frage kommenden Kalksteinschichten zur Verfügung gestellt. Das Informationssystem liefert damit wertvolle Eckdaten bezüglich der Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme.
Das Informationssystem beschreibt die nichtenergetischen Vorkommen oberflächennaher Lockergesteinsrohstoffe in Nordrhein-Westfalen. Es werden die folgenden Rohstoffgruppen ausgewiesen: Kies/Kiessand, Sand, Tertiärkies (Regierungsbezirk Köln), Tertiärsand (Regierungsbezirk Köln), Ton/Schluff. Themenkarten je Rohstoffgruppe: 1. „Verbreitung und Mächtigkeit des Rohstoffkörpers”: Der Rohstoffkörper wird in 2,5-m-Intervallen dargestellt. 2. „Mächtigkeit der Überlagerung”: Über dem Rohstoffkörper liegende Deckschichten, dargestellt in 2-m-Intervallen. 3. „Vorkommen von Zwischenmitteln”: Einlagerungen im Rohstoffkörper, die nicht der Rohstoffgruppe angehören. Es werden Informationen zur Anzahl, Mächtigkeit und Tiefenlage von Zwischenmitteln in Bezug auf die jeweilige Rohstoffgruppe dargestellt.