Natura 2000 ist ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume und Arten. Es setzt sich zusammen aus den Schutzgebieten der Vogelschutz-Richtlinie und den Schutzgebieten der Fauna-Flora-Habitat (FFH) Richtlinie. Im Kreis Herford sind derzeit vier FFH-Gebiete zu finden.
Der Band Nr. 9 aus der Publikationsreihe „Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen“ behandelt den interessanten erdgeschichtlichen Abschnitt des Mitteldevons des Rheinischen Schiefergebirges mit Beiträgen zu folgenden Themen: Fauna, Schichtenfolge und Lagerung, Probleme der stratigraphischen Grenzen. [1965. 938 S., 144 Abb., 39 Tab., 74 Taf.]
„Die vorliegende Arbeit soll ein weiterer Beitrag zur Klärung der komplexen Wechselbeziehungen innerhalb des Lebensraumes „Watt“ sein. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Erfassung des Faunenbestandes der marinen Watten im Mündungsbereich der Elbe. Die Ausdehnung auf einen Zeitraum von 7 Jahren sollte genaueren Einblick in die Wirksamkeit einzelner Faktoren und unterschiedlicher Faktorenkombinationen ermöglichen, die Einfluss auf die Zusammensetzung der Fauna nehmen.“
Zusammenfassender Artikel über Langzeitveränderungen des Zoobenthos im Wattenmeer. Es wird ein historischer Überblick über die Benthosforschung im Wattenmeer gegeben sowie der aktuelle Kenntnisstand über die Zusammensetzung der sublitoralen Fauna von Rinnen und Flachwassergebieten und der Fauna der Gezeitenzone im Wattenmeer widergegeben. Ursachen der Bestandsveränderungen werden diskutiert und der Versuch einer langfristigen Prognose gemacht.
Die nach Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) 2. Zyklus 2016 - 2021 ermittelten potentiell betroffenen Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) für die Hochwasser-Lastfälle HQhäufig, HQ100, HQextrem.Bearbeitungsgrundlage ist der Datenbestand zum Stichtag des 2. Zyklus der HWRM-RL.Nach der EG-Richtlinie 92/43/EWG über die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, FFH) muss jeder Mitgliedstaat Gebiete für ein zusammenhängendes ökologisches Netz von Schutzgebieten benennen.
Unter Gewässerstruktur wird die morphologische Ausprägung eines Gewässers mitsamt seiner Aue, seinen Ufern und seinem Bett verstanden. Neben der Qualität des Wassers ist die Gewässerstruktur wesentliche Grundlage für die Besiedlung mit einer gewässertypischen Flora und Fauna. Sie bietet geeigneten Lebensraum für Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzung aller Lebewesen im und am Wasser.Insgesamt wurden in Niedersachsen und Bremen 866 Fließgewässer mit einer Gewässerstrecke von 10.209 km in 779 Wasserkörpern zwischen 2010 und 2014 nach dem Verfahren der Detailstrukturkartierung in Niedersachsen (DSK) (NLÖ 2001), welches modifiziert und an aktuelle Erfordernisse angepasst wurde, kartiert und bewertet.
Im Rahmen des Projektes „Fauna und Fazies einer Sandplate (Mellum Bank, Nordsee“ wurden in den Jahren 1971 und 1972 an 35 Stationen der Mellum Bank die Endofauna sowie die primären und bioturbaten Gefüge quantitativ untersucht.
„1955 war das Wattengebiet zwischen dem Wremer Außentief und der Solthörner Buhne, an der Küste des Landes Wursten gelegen, Untersuchungsgegenstand. Nachdem inzwischen vom Ort Schmarren nordwärts die Vorlandkante durch ein Deckwerk geschützt wurde, galt die neuerliche Untersuchung im Jahre 1961 der Frage, inwieweit sich das Watt verändert hat bzw. das Prielsystem zur Gefahr für Vorlandkante und Watt geworden ist. Das Watt wurde wiederum biologisch-sedimentologisch und hydrometrisch untersucht, um die gestellte Frage beantworten zu können. Die biologische Wattuntersuchung wird zu Fuß bei Niedrigwasser durchgeführt. Dabei wurden 129 Stationen eingemessen, an denen die Fauna untersucht wurde.“
„Das Wurster Watt von Solthörn bis Dorumer Tief wurde im Sommer 1962 biologisch und sedimentologisch untersucht. Insgesamt wurden 396 Stationen untersucht und 1272 quantitative Ermittlungen durchgeführt. Das Ziel der Untersuchung war, Vorschläge zum Schutz der Vorlandkante zu unterbreiten und Aussagen über die Veränderungstendenz des Wattes zu machen. Fauna und Sediment zeigen ein lagestabiles Watt, welches von der Sturmflut stark beeinflusst und mit Sand überlagert wurde. Die Sturmflut ist auch Ursache für den Rückgang der einjährigen Vegetation gegenüber früheren Jahren. Die Untersuchung begann ungefähr fünf Monate nach der Sturmflut vom Februar 1962.“